Unterspannung erkannt

Hallo,

seit längerem ärgert mich mein Rasperi PI 5 mit der Fehlermeldung



Unterspannung erkannt
Kritisch · Von Raspberry Pi Stromversorgungsprüfer gemeldet

Dein Gerät hat einen Unterspannungszustand gemeldet.
Der Raspberry Pi überwacht seine Stromversorgung
und protokolliert ein Unterspannungsereignis, wenn
die Versorgungsspannung unter etwa 4,63 V fällt.
Dies kann zu Instabilität, unerwarteten Neustarts,
Leistungseinbußen, Speicherfehlern oder einem
unzuverlässigen Betrieb von Home Assistant führen.

Häufige Ursachen sind:

Ein Netzteil, das nicht genügend Strom liefern kann.
Ein minderwertiges oder beschädigtes USB-Strom-
Kabel, das einen Spannungsfall verursacht.
USB-Geräte mit hohem Stromverbrauch, die an
das System angeschlossen sind.
Lose Stromanschlüsse.

Um dieses Problem zu beheben:

Wechsele zu einem hochwertigeren Netzteil und Kabel.
Trenne nicht benötigte USB-Geräte und prüfe, ob die
Warnung nicht mehr … …

… und so weiter.



Drückt man dann einfach auf <<< OK >>>,
dann passiert genau das:



Erfolg

Das Problem ist behoben!



Falls das interessant sein sollte:

Raspberry Pi 5
rpi5-64

Prozessor…
2%

Arbeitsspeicher
1.3 GB / 8 GB

Ich habe bisher noch nicht viel mit dem Raspi,
geschweige denn mit HA gemacht, weil ich
immer wieder auf so kleine Hindernisse
wie diese Fehlermeldung stoße.

→ Weitere Fehlermeldungen folgen :wink:

Bei den ersten Fehlermeldungen habe ich dem
Raspi geglaubt, ein neues Netzteil bestellt und
das angeblich defekte Netzteil ausgetauscht.

Aber auch das neue “gute” Anker Netzteil liefert
nach einiger Zeit angeblich zu wenig Strom,
so daß der Raspery herum heult.

An der Stelle im Schrank wird auch ein Sonof
Präsenzmelder mit Strom versorgt. Daher wird
hier nicht das Original- Netzteil verwendet.
Die Anker- Netzteile liefern jedenfalls mehr als
ausreichend viel Strom… Eins von den beiden
getesten Netzteilen könnte sogar meinen
Lenovo Laptop aufladen(!)

Nach dem Netzteil- Tausch war eine Zeit lang
alles ok… jetzt, nach 2… 3 Wochen… meldet
der Raspi nun trotz eines neuen Netzteils
wieder eine Unterversorgung…
wobei das Problem durch Drücken
auf “OK” sofort behoben ist.

Noch ein Netzteil kaufe ich nicht.
Ich werde nun noch mein Reise-
Netzteil an der Stelle ausprobieren.

Frage: Dieser Unterversorgungswächter
läßt sich vermutlich nicht austauschen
oder korrigieren… Läßt er sich denn
ohne großen Nachteil (wie) abschalten?

Wenn der Raspi dann wirklich mal
unterversorgt ist, werde ich das
merken, in dem HA nicht mehr läuft…

Oder ist dieser Fehler schon ein Hinweis
darauf, daß man den Raspi generell durch
ein stabileres neues Modell austauschen
könnte / sollte? Greift dieser Fehler auf
kurz oder lang auf das gesamte kleine
Rasperi Gehäuse zu und macht das
ganze Teil …“instabil?”

Ist mein erster kleiner Rasperi,
daher die Frage.

Was hängt denn alles am RPi?

Es hing unnötigerweise ein weiterer Bluetooth adapter drann.

Den habe ich abgezogen ohne “negative Folgen.”

Dann ist da nur noch gem. Standard- Empfehlung
ein Zigbee- Adapter drann… das grundsätzlich
empfohlene Teil… über einen USB Hub,
damit das Teil wie empfohlen ein wenig
Abstand zum Rasperi hat.

Ich nutze bei allen meinen Pi5 ausschließlich das original Raspberry Netzteil mit 5.1V / 5A.
Selbst mit externer USB-SSD oder HAT+NVME und 2 USB-Funksticks hatte ich bisher keinerlei Unterspannung.

Schwierig, da man nicht genau weiß, was wieviel zieht. Vielleicht hat er ja irgendwann ne Spitze beim Start und die Überwachung meldet das gleich?

Mein Pi5 läuft seit etwa 9 Monaten unauffällig!
Anfangs über Originalnetzteil, dann ausschließlich über POE (Unifi US8)…

Dran hängt über USB nur

  • ein SONOFF Zigbee Stick (über Verlängerung, nicht HUB!).
  • ein SONOFF Präsenzmelder SNZB-06P

Ach so und der Pi selbst hat noch einen HAT mit NVME.

Bisher keine Probleme bezüglich Stromversorgung oder Unterspannung.

So… der USB 3.0 Hub, wenn man den
3-fach- Verteiler überhaupt so nennen
kann, ist aus der Verbindung heraus.

Ist ja ohne den Bluetooth- Dongle
nicht mehr erforderlich.

Angeschlossen ist jetzt nur noch über
ein USB- Verlängerungskabel der
[SONOFF Zigbee 3.0 USB Dongle Plus,Zigbee Gateway TI CC2652P + CP2102N Zigbee USB Stick,Zigbee Hub für ZHA in Home Assistant or Zigbee2MQTT,Open HAB etc.]

Das [Anker Zolo 50W USB C Ladegerät]
hatte das [Anker Nano 65W USB C Ladegerät] ersetzt.
Jetzt probiere ich es noch einmal mit dem
[Anker PowerPort 6 (60W 6-Port USB Ladegerät)]

aus.

Eigentlich nur, weil der
[SONOFF SNZB-06P Zigbee 3.0 Menschlicher Präsenzsensor]
als einziges weitere Gerät an dem Netzteil mit versorgt wird.

Deshalb wundert es mich ein wenig, daß der
Rasperi sich eine Unterversorgung ausdenkt.

Wenn er lügt:
Wie kann ich ihm das abgewöhnen?

Zu schwach da es weder die 5.1V liefert und eben nur max. 3A auf der 5V Schiene.

Ebenso zu schwach.

Hab ich jetzt keine Specs gefunden, dürfte aber ebenso zu schwach sein.

Besorg dir…

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… das liegt in dem Stollen- Schrankfach neben
dem Raspi… das war dabei. Ich habe lediglich
wegen der weiteren Verbraucher, eben dem
Sonof - Präsenzmelder ein anderes Netzteil
genommen.

Zur Zeit, nach dem Wechsel auf das 6er Netzteil
vorhin kurz vor der Antwort, gibt es keine Unter-
Versorgung… (noch) keine Fehlermeldung.

Die Anker- Ladegeräte sollen wirklich zu schwach sein?
Gut, ich habe mir nie die Datenblätter angesehen, weil
ich mir das nicht als mögliches Problem nicht vorstellen
konnte… ( eigentlich immer noch nicht kann.)
Dann ist dieser Abend “gerettet:” durch Datenblattvergleich…

KI generiert:

Vergleich: Netzteil für Raspberry Pi 5 vs. Anker-Ladegeräte

Der Raspberry Pi 5 stellt im Vergleich zu seinen Vorgängern sehr spezielle Anforderungen an die Stromversorgung.


1. Schnellübersicht & Eignung

  • Raspberry Pi 5 Original Netzteil:
    • Status: Optimal
    • Liefert nativ 5V / 5A (25W) über ein festes Kabel. Volle Leistung für alle USB-Ports ohne Einschränkungen.
  • Anker Nano 65W USB-C Ladegerät:
    • Status: Bedingt geeignet
    • Unterstützt moderne USB-PD/PPS-Profile, besitzt aber kein exaktes 5V/5A Profil. Der Pi 5 startet, drosselt jedoch die Stromabgabe an die eigenen USB-Ports von 1,6 A auf 600 mA.
  • Anker Zolo 50W USB-C Ladegerät:
    • Status: Bedingt geeignet
    • Maximale Stromabgabe bei 5 Volt liegt pro USB-C Port bei 3A. Auch hier startet der Pi, läuft aber mit der reduzierten USB-Grenzleistung.
  • Anker PowerPort 6 (60W 6-Port USB Ladegerät):
    • Status: Nicht geeignet
    • Ein reines USB-A Netzteil älterer Generation ohne USB Power Delivery (PD). Es liefert maximal 2,4A bis 3A pro Port bei 5V. Es wird Warnmeldungen (“Low Voltage Warning”) und Instabilitäten auslösen.

2. Technische Spezifikationen im Vergleich

Netzteil / Modell Max. Gesamtleistung Max. Strom bei 5V USB-PD Standard Volle Pi 5 USB-Leistung (5A)?
Raspberry Pi 5 Original 27 W 5,0 A Ja (spezielles Profil) Ja (Keine Einschränkungen)
Anker Nano 65W 65 W 3,0 A Ja (PD 3.0 / PPS) Nein (Gedrosselt auf 600 mA an USB)
Anker Zolo 50W 50 W 3,0 A Ja (PD 3.0 / PPS) Nein (Gedrosselt auf 600 mA an USB)
Anker PowerPort 6 60 W 2,4 A (pro Port) Nein (Nur USB-A / PowerIQ) Nein (Unterversorgung/Instabil)

3. Hintergrund: Das “5V / 5A Problem” des Raspberry Pi 5

Die meisten Dritthersteller-Netzteile (wie Anker) verhandeln bei höheren Wattzahlen (z.B. 45W oder 65W) höhere Spannungen (9V, 15V, 20V). Bei der Basis-Spannung von 5 Volt limitieren fast alle USB-PD-Netzteile die Stromstärke aus Sicherheitsgründen strikt auf 3 Ampere (5V × 3A = 15W).

Der Raspberry Pi 5 benötigt jedoch zwingend 5 Volt mit 5 Ampere (25W), um seinen vier USB-A-Anschlüssen die volle Leistung von insgesamt 1,6 A zur Verfügung zu stellen.


4. Fazit & Empfehlungen

  1. Nutze das originale Netzteil, wenn du an den Pi 5 externe Festplatten, SSDs, Kameras oder stromhungrige USB-Geräte anschließen möchtest oder ein absolut stabiles System brauchst. Es ist zudem meist günstiger als Multiladegeräte.
  2. Das Anker Nano 65W oder Anker Zolo 50W kannst du bedenkenlos als “Headless”-Server (ohne viele externe USB-Geräte) nutzen.
  3. Erweiterte Konfiguration: Wenn du in der Software (/boot/firmware/config.txt) den Befehl PSU_MAX_CURRENT=5000 setzt, kannst du das Limit auf eigenes Risiko aufheben – dies setzt aber voraus, dass deine Stromquelle stabil bleibt.
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Da lese ich manuell ein wenig nebenbei
denke kein bisch´n an KI oder anderes…
und bekomme die Antwort so nebenbei.
Danke!

Jetzt bleibt nur der Ärger über einen selber,
das man in diesem Moment / bei dieser
Gelegenheit nicht an stumpfe KI- Hilfe denkt…

Der entscheidente Punkt sind die 5,1 V Spannung die muss das Netzteil zuverlässig bringen dann funktioniert es auch , ich habe ein 5 V netzteuil das man eben bis auf 5,5 V hoch einstellen kann und es liedert 10 Ampere damit betreibe ich 2x pi 4 seit jahren Zuverlässig.

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Ladegräte sind keine Netzteile für einen RasPi.
Sie sollen Smartphones laden und da spielen Schwankungen keine Rolle.
Nimm ein Original und Du hast Ruhe.
Habe noch nie ein Problem damit gehabt, egal wieviel am RasPi hing, wenn das zu der Generation gehörende Netzteil dran hing (mit jedem neuen RasPi gabs auch stärkere Netzteile).

Zu später/früher Stunde unter Beleuchtung durchs Handy habe ich das Kabel, das Ladegerät hinter der Box aus dem Regalfach entfernt, den sonoff Präsenzmelder in den raspi eingesteckt und den raspi nun mit dem beiliegenden Netzteil erstmals angeschlossen…

Hatte hier dann doch wohl zu kompliziert gedacht, bzw. dem beigelegten Netzteil pauschal nicht genug vertraut.

Hätte den Teil wohl doch einfach vertrauen sollen - OK, ein kleines Problem weniger… dafür schon einmal Danke! :wink:

Was ich eben gemerkt habe: Der kleine raspi wird an der Unterseite auch bei wenig Last schon ein wenig warm… Daher habe ich ihn hochkant, bzw. ein wenig schräg gestellt, damit er überall freien Zugang zu der wenigen Luft in dem Schrankfach hat.

Mehr zum Thema Temperatur muss man/ kann man nicht beachten, richtig?

Edit: Bis heute Sonntag [260802] 21:30 Uhr hat es keine neue Unterspannungsmeldung geben,

Ein kleiner Lüfter tut da wunder , ich betreibe direkt am Pi einen 12V 40x40mm Lüfter der läuft mit 5 v flüsterleise und erzeugt einen Lichten Windhauch auf dem Pi sind kleine Kühlkörper .

hnmm… das behalte ich im Hinterkopf.
Ich habe bei der Aufräum- Aktion im alten Zweitbüro gerade jede Menge alte Hardware gefunden und auch schon entsorgt… Nagelneue (inzwischen gealterte) leise Lüfter waren dabei.

Btw: Du bewunderst Dich nach über 20 Jahren selber, daß Du früher den HP Designjet 750c
alleine mal eben die Treppe hoch getragen hast… und daß das damals wohl so einfach war, daß Du dich da kein Stück mehr daran erinnern kannst. Der Weg runter bei dem Wetter war interessant. Da plant man doch für den anstehenden Solar- Akku- Kauf ganz anders…