Mit Onboarding dürfte die Seite im Webbrowser gemeint sein, die im Webbrowser angezeigt wird, wenn Du homeassistant:8123 oder http://X.X.X.X:8123 (replace X.X.X.X with your Raspberry Pi’s IP address) (nach einigen Minuten nach dem ersten Booten) angezeigt wird.
Da kannst Du dann auswählen, ob du ein neues Smart Home erstellen oder ein Backup einspielen willst.
Sollte so aussehen:
Auf einen Pi4 hast keinen andere Möglichkeit als einen SSD per USB zu betreiben.
Einfach die USB Festplatte an den Pi anschließen. Wenn diese korrekt erkannt wird.
Kannst Du mit wenigen Klicks Deine Daten auf die USB Festplatte verschieben.
Einstellungen → System → Speicher → Datenlaufwerk verschieben
Wenn das erledigt ist, wird von der SD-Karte nur noch gebootet, alles andere passiert dann auf der USB Festplatte.
Letztlich muss es jeder selbst wissen, aber ich halte den Boot von USB für deutlich sinnvoller und würde auf jeden Fall die Methode von @Baxxy bevorzugen. Falls der Pi4 noch nicht auf USB-Boot umgestellt ist, kann man das sehr einfach umstellen, indem man mit dem offiziellen Pi-Imager den Pi4 auswählt und auf der nächsten Seite dann Misc utility images:
Mit dieser SD-Karte einmal den Pi4 neu booten, damit wird der Bootloader geändert und man kann sich endgültig von der SD-Karte verabschieden. Danach so verfahren, wie von @Baxxy beschrieben. Selbst bereits mehrere Male so gemacht: hat immer funktioniert.
Das macht der oben von mir genannte Pi-Imager von alleine, wenn du das entsprechende Image auswählst unter “Other specific purpose OS”
Bei der von mir genannten Methode bleibt die alte SD zur Not immer noch vorhanden, falls irgendetwas nicht funktionieren sollte (was aber extrem unwahrscheinlich ist). Man sollte den Bootloader natürlich auf einer anderer SD flashen.
Dass man vor der Aktion ein aktuelles Backup macht, versteht sich eigentlich von selbst. Die Änderung des Bootloaders deaktiviert nicht die Möglichkeit, von SD-Karte zu booten: es wird lediglich der USB-Boot als erste Prio gesetzt. Wenn nichts schief geht (was mir noch nie passiert ist), kann man sich endgültig von der SD-Karte verabschieden.
Das ist auf jeden Fall die deutlich bessere Methode, als weiter an der unsinnigen SD-Karte festzuhalten.
Warum soll diese den Kaputt gehen?
Diese wird ja nicht mehr dauerhaft beschrieben, sondern Deine USB Festplatte. Diese wird definitiv vor der SD Karte die Kretsche machen.
Und wenn diese mal nach Jahren das zeitliche segnet, wird Du den Pi wahrscheinlich gar nicht mehr im Einsatz haben.