Smarte Lampen - Schalter an lassen?

Das war ne ganz normale, neutrale Frage/Aussage.

Glaub ich muss mich doch mal mit Smarten Lichtschaltern befassen statt mit smarten Lampen. Dimmen kann man ja ggf. auch über smarte Schalter und normale LED. Traue mich da nur nicht so richtig ran, bin ja kein Elektriker und hab immer großen Respekt vor Strom. Lampen tauschen geht dagegen ja recht simpel :wink:

Jemand da n Tipp welche smarten Schalter statt dem normalen Lichtschalter gut sind?

PS: @Kamika242 Ich hab WLAN Lampen und die haben das leider scheinbar nicht. Beim Gerät zumindest finde ich nichts dazu. Davon abgesehen, dass das Licht aktuell dann ja nicht mehr über den Schalter anschaltbar wäre. Der nimmt ja auch den Strom weg und beim einschalten wäre kein Unterschied zum Stromausfall. Daher würde das Licht entweder nach Stromausfall immer mit an gehen oder eben nie beim drücken des Schalters. Zumindest wenn ich darüber weiter ein- und ausschalte.

Das kann ja jeder halten wie er will.
Für mich persönlich, muss die Hauptbeleuchtung zu jedem Zeitpunkt funktionieren. Das tut es nur wenn Kabel zwischen Schalter und Leuchtmittel vorhanden sind und nicht per Funk geschaltet wird. Ein trennen von ZigBee Leuchtmittel vom Strom, kommt bei mir ebenfalls nicht in Frage, da damit jedesmal das Mesh durcheinander gebracht wird.

Darüber hinaus verbraucht ein UP-Modul im Stand-by deutlich weniger Energie als zig Leuchtmittel an der Decke.

Gruß Osorkon

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Informier dich mal über unterputzswitche.

Das sind die Teile die ich oben erwähnt habe, damit kannst du deine normalen Schalter einfach weiterverwenden. Wenn Homeassistant z.B. offline ist funktionieren die Schalter und Module trotzdem weiter wie ein ganz normaler Lichtschalter.

Dazu braucht man keine smarten Schalter.

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Es ist zu empfehlen, die existierenden Schalter nicht Ihrer Funktion zu berauben.

HA kann ja mal ausfallen.

Meine Empfehlung wäre Unterputz Schalter mit Z-Wave.

Kann ich absolut nachvollziehen, aber nicht jeder kann z.B. in einer Mietwohnung beliebig Unterputzrelais verteilen, hier fummel ich nicht mehr an der Elektrik rum, als Pappstücken hinter die Schalterwippen zu klemmen. Sollte es doch mal (wieder) zu einem längeren Systemausfall kommen, kann ich die Pappstücken ja auch temporär wieder entfernen, sind 10min bei 7 Schaltern in meiner Wohnung. Vom Ruhezustand-Energieverbrauch dürften sich Relais und Zigbee Birnen nicht viel nehmen und selbst wenn, Heimautomatisierung ist halt Hobby und Hobbies kosten bekanntlich. Der eventuelle Mehrverbrauch ist, wenn dann, so minimal, das es selbst mich als Stromsparer nicht juckt.

Um das nochmal zu präzisieren, ich habe 14 Ikea Zigbee Birnen in der Wohnung, alle sind mit 0,2W Bereitschaftsverbrauch angegeben, macht bei meinem Arbeitspreis von 28,68Cent/kWh Stromkosten von 7,04€/Jahr bei 24h/Tag Bereitschaft als Berechnungsgrundlage. Nun habe ich mal bei Shelly auf der Seite geschaut, dort sind die Unterputz-Relais mit <1W angegeben, könnten also 0,9W oder 0,1W sein, wenn man jetzt mal von einem Mittel von 0,5 W ausgeht, würden 7 davon, die ich in meiner Wohnung bräuchte, einen Jahresverbrauch von 8,79€ verursachen, auch zu vernachlässigen, aber eben teurer.

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Was wären denn gute Unterputzrelais? Und wie kann ich die einbauen? Sit das dann Zigbee oder WLAN oder welchen Standard nutzen solche Relais? Mag ehrlich gesagt ungern an der Elektrik in ner Mietwohnung rumfummeln, aber scheint mir so oder so die bessere Lösung….. Muss mal im Freundeskreis dann fragen ob jemand mit Ahnung mir helfen kann.

Alles was das Herz begehrt. :grin:
Z-Wave, ZigBee, Matter over WIFI, Matter over Thread, WIFI, HomeMatic, EnOcean, etc. und wahrscheinlich noch ein weiteres duzend proprietärer Funkprotokolle.

Das heisst, die Wahl orientiert sich an dem was Du bereits in Verwendung hast oder an dem was Du zukünftig verwenden möchtest.

Gruß Osorkon

Hab Thread, Zigbee, WLAN und Bluetooth :stuck_out_tongue:
Aber ich hab gesehen, dass es auch ganze Lichtschalter gibt, nicht nur Relais. Die fände ich zwecks einfacherer Verkabelung fast noch schicker. Und ich kann die alten Schalter bei Bedarf recht einfach wieder zurück bauen denk ich mal. Die Relais von z.B. Shelly sehen so groß aus. Passen die in das Loch wo der normale Schalter drin ist? Wie gesagt, z.B. von Sonoff, Aqara oder auch BSEEED
Beispiele:

Welcher davon wäre denn am besten, mit welchem hat hier jemand ggf. Erfahrung?

Das Fachbegriff dafür lautet Taster. Oder auf englisch Button. Der normale Schalter mit zwei Positionen heißt dann Switch.

Wollte ich nur mal loswerden, weil bei fast 30 Kommentaren keiner drauf eingegangen ist :grinning_face_with_smiling_eyes:

Das klackende Geräusch, was du beschreibst, kommt nicht vom Taster selbst, sondern vom Stromstoßschalter in deiner Unterverteilung (Sicherungskasten). Hier würde ein Shelly Pro 1 Sinn machen, allerdings muss das ein Elektriker einbauen.

Ähm, naja. Wenn man die Polung beachtet, dann liegt die Phase L direkt an der Spitze des Lampengewindes. Die Fassung, also das Gewinde selbst, liegt auf N und ist damit stromlos. Der richtige Elektriker macht das mit nem Duspol, aber es genügt auch ein einfacher Phasenprüfer, um sicherzustellen, dass das braune/schwarze/graue Kabel auch wirklich die Phase ist. Aber ich gebe dir soweit Recht, es ist sehr wichtig, dies zu beachten, sonst kriegt man beim nächsten Lampenwechsel schnell eine gewischt.

So, und allgemein zum Thema: Ich vermeide so weit es geht, smarte Lampen zu nutzen. Wenn der Schalter aus ist, wäre die Lampe tot, nicht ansprechbar. In einem Zimmer habe ich allerdings eine Zigbee-Lampe, weil die Dinger sehr günstig sind, und damit die batteriebetriebenen Zigbee-Geräte dort besseres Netz haben. Diese Lampe hat Dauerstrom, und der Shelly hinterm Lichtschalter spricht die Lampe direkt über HA an.

Ich verzichte weitgehend auf smarte Leuchtmittel und ersetze stattdessen die Lichtschalter durch die Taster desselben Herstellers. Dahinter baue ich dann in die (normal tiefe) Schalterdose ein smartes Relais (Shelly 1 Mini).

Vorteile:

  • Günstige Leuchtmittel einsetzbar (und bei Defekt leicht austauschbar)
  • Tasterstellung immer einheitlich, egal ob automatisch per Home Assistant oder (als Backup) von Hand geschaltet wurde
  • unveränderte Optik der bestehenden Schalter(gruppen)

Nachteile:

  • Grundkenntnisse der Elektroinstallation erforderlich
  • Taster + Shelly (16 €) sind teurer als smarte Leuchtmittel (8–10 €)
  • In Mietwohnungen aufwändigerer Rückbau bei Auszug.

Smarte Leuchtmittel habe ich nur an zwei Stellen:

  • Terrassenlicht (12 V mit GU-5.3-Sockel, dimmbar, Zigbee):
    Dafür verwende ich auch einen Taster mit Shelly-Relais. Dieses Relais senden aber nur einen Ein-/Aus-Funkbefehl über Home Assistant an das Leuchtmittel, damit dieses dauerhaft Strom bekommt.
  • Entfernte Außenleuchte (Coming-Home-Licht + Alarm-Blink-Funktion): Diese wird mit mehreren Tastern über ein Relais im Schaltschrank geschaltet. Dadurch ist sie zwangsläufig meist stromlos und verliert leider immer mal wieder die WLAN-Verbindung.

Ich verstehe gar nicht, wie man nicht smarte Leuchtmittel verwenden kann. Dabei würden mir Dinge wie die automatische Anpassung von Helligkeit und Wärme an das Tageslicht fehlen.

Morgens das gleiche Licht wie Abends klingt so nach 2000er…

Aktuell habe ich hier WiZ (WLAN)! Lampen hängen, die hart ausgeschaltet werden. Dadurch brauchen sie nach dem Einschalten einige Sekunden, bis sie sich eingestellt haben und sind nicht automatisch einschaltbar, was mich hart nervt.

Sobald ich also die Lust habe, kommen hinter die Schalter wieder Shelly, die auf detached gesetzt werden, inkl. eines Fallback Scripts.

Damit werden die Lampen mit Dauerstrom versorgt (und bald gegen Hue ausgetauscht) und die Lichtschalter bleiben funktional erhalten.
Für den Fall, dass Home Assistant nicht erreichbar ist, läuft das Fallback script auf den Shelly. Das heißt, dass das Licht hart geschaltet wird, wenn während dessen die Schalter betätigt werden.

Kann jemand noch was zu den Schaltern sagen die ich gepostet habe? Woher kommen die großen Preisunterschiede? Fehlt den BSEED und Sonoff etwas das der Aqara hat?

Hi,

ich halts klassich, Schalter schalten wie gewohnt ein und aus, die Zigbee Leichten und Spots werden nach dem Einschalter bisher problemlos wieder erkannt und man kann dann Helligkeit und Farbe ändern, nach dem Ausschalten und Wiedereinschalten mittels Schalter wird der zuletzt eingestellt Zustand angezeigt.
Funktioniert für mich bisher gut.

Jm2c

Franky

Nur, dass du dadurch dein zigbee Mesh sehr schwächst. Denn die Router können, wenn sie ausgeschaltet werden, nicht mehr routen. Von daher werden zigbee Endgeräte dann immer eine neue Route suchen müssen.

Hab die Schalter gegen Zigbee Schalter getauscht. So bleibt die Lampe dauerhaft mit Strom versorgt und die Schalter erfüllen wieder ihren “nativen” Zweck. Denke das ist besser als den Schalter zu “ignorieren”.

Eigentlich NÖ, da ich in den Räumen immer mindestens 1 Router fest am Netz habe - bisher konnte ich da keine Probleme feststellen - kann natürlich auch an meinen Bedinungen liegen, muss nicht bei jedem so funktionieren.

Ich habe öfter versucht, den Stromverbrauch meiner smarten Lampen zu messen, aber ihr Verbrauch ist in Summe kleiner, als die Meßgenauigkeit meines Stromzählers, geschätzt 1,5 Watt. Was wesentlich mehr Strom verbraucht ist ein so genanntes Lastabwurfrelais, das mir den Herd stromlos schaltet, wenn über die gleiche Leitung Strom für den Durchlauferhitzer in der Küche gezogen wird. Da war nur einer dieser nervigen 5-Liter-Speicher. Neue Leitung in einer Mietswohnung ziehen? Ich habe schon zu viel Arbeit in Mietswohnungen gesteckt. Das Relais und die Durchlauferhitzer brauchen mindestens 3 Watt. Alle Lampen zusammen… eins?
Ich habe ausschließlich Lampen von IKEA. Hue waren und sind mir viel zu teuer. Für die IKEA Lampen kann man ein Einschaltverhalten konfigurieren. D.h. wenn der Strom weg war, gehen sie an, wenn er wieder kommt. Hat zudem den Vorteil, falls smart mal nicht gehen sollte, schaltet man mechanisch aus und wieder an, und das Licht geht an. Und solange man keine 6-flammigen Kronleuchter damit bestückt, sind die IKEA Lampen we-sent-lich billiger als dimmbare Lampen plus smarte Dimmer, die man dann auch noch in enge Schalterdosen reinpfrimeln muss. Zudem - wer’s mag - können die IKEAs Farbtemperaturen zwischen 2200 und 6500° Kelvin. Ich mag’s, weil man in Tageslicht viel schärfer sieht, und abends schraubt man eben die Farbtemperatur nrunter. Das automatisieren andere sogar. Das können passiv dimmbare Lampen nicht.
Eine weitere Betrachtung zum Thema Stromverbrauch. Weil die Wohnung sehr lang ist, musste ich 2 Access Points installieren, um alle Räume zu versorgen. Jeder braucht 5 Watt. Mein WIFI 6E Access Point sogar stolze 9 Watt. Dazu kommt ein Pi5 als Home Assistant host mit 5 Watt inklusive ZigBee und Thread dongle, aber ein Intel braucht noch viel mehr Strom. Dazu zwei ethernet switches, so dass meine IT-Infrastukrutr inkl. HA host auf 42 Watt kommt.
Aus disem Grund lasse ich guten Gewissens alle smarten Lampen an, schalte aber, alle bis auf einen Access Point und die Stromversorgung für Durchlauferhitzer und Herd ab, wenn keiner zu Hause ist. Das spart dann locker 8 Watt. Also, dafür müsste ich um die 80 smarte Lampen laufen lassen, habe aber gerade mal 15.
Nur wenn gar niemand zu hause ist wie im Urlaubsfall, wird mechanisch ausgeschaltet. Wäre ja zu blöd wenn die Festbeleuchtung durchgängig brennt, weil gleich zu Urlaubsbeginn ein Stromausfall stattfände, und die Lampen ja auf “an” bei Einschalten konfiguriert sind.

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Wie könnte man Beleuchtung ohne betreiben? :winking_face_with_tongue:

Wenn man so totaal altmodisch ist wie ich. Ich habe mir home Assistant in erster Linie geholt, um Temperaturen und Luftfeuchtigkeiten zu monitoren. Lebe im alten Haus mit vielen Schwachstellen und bisweilen Wasser im Keller. Es ist ganz hervorragend zeitnah mitzukriegen, wenn wieder Wasser einbricht. Von wegen sofortiger Trocknungsmaßnahmen und so. Nein, das Haus gehört mir nicht.
Die Sache mit dem smarten Licht ist für mich eher so ein nice to have. Manuelle Konfig reicht mir völlig. Dimmer waren mir immer zu teuer. Und nun sind sie in die Leuchtmittel eingebaut und machen wenig Arbeit. Und nun kann ich komplett faul, also abends aus dem Bett heraus ohne nochmal aufzustehen, alle Lichter ausschalten, brauche keine Nachttischlampe mehr, und…
Ich freue mich über eine einzige Automation. Der Flur hat kein Tageslicht. Wenn dann ein Home Assistant im Hause ist, kann man ja nebenbei sogar noch die 8 Watt der Beleuchtung sparen, weil, die Lichtschalter, liegen halt blöd, und so lässt man das Licht gerne an.