nachdem ich mich nun seit wenigen Wochen mit dem Thema Home Assistant etwas auseinandergesetzt und ich sehr viel gefallen daran gefunden habe, würde ich gern mein Haus etwas Smarter gestalten.
Ich würde da gerne auf die neuen Shelly 1PM Gen4 mini setzen und diese sauber hinter verschiedenen vorhandene Steckdosen installieren. Allerdings bin ich mir nicht sicher ob die auch hinter die Dosen passen, da im Haus vermutlich überall normale UP Dosen installiert sind.
Macht es überhaupt sinn, solche Shellys hinter alle Steckdosen zu setzen? Habe an vielen Dosen auch mehrfach Steckdosen angeschlossen, somit könnte ich ja sowieso nicht alle Geräte einzeln erfassen.
Ist es da nicht sinnvoller mit Shelly Pro direkt am Sicherungskasten zu arbeiten? Oder wendet Ihr da beide Bauformen an? Sicherungskasten und an Steckdosen?
Auch habe ich z.B. unseren elektrischen Rollladen aktuell noch mit Taster für hoch und runter eingebaut, das wäre natürlich auch schön wenn das über HA zukünftig gesteuert werden könnte.
Da das alles natürlich auch eine finanzielle Frage ist, möchte ich gerne nach und nach im Haus etwas ändern. Was mir gar nicht gefällt sind Plug In Steckdosen. Die machen das alles etwas unschick.
Aber wenn ich z.B. meinen TV Bereich nehme. Da habe ich an einer Mehrfachsteckdose den TV, den Receiver, das Apple TV und die PS5 angeschlossen. Da macht es denk Sinn, vor die Mehrfachsteckdose einen Shelly einzubauen, um alles TV Geräte auf einmal zu erfassen oder?
Ich möchte einfach so viel wie möglich Geräte erfassen um den Stromverbrauch zu kontrollieren.
Wenn du Shellys verwenden willst, dann kannst du auch wählen, ob du nur messen möchtest (z.B. Shelly pm mini (weiß)), oder auch messen und schalten (Shelly 1 pm mini (bis 8A) (rot) oder Shelly Plus 1 pm (bis 16A (rot)). Nur als Beispiel…
Wenn du nicht den Stom jeder Leuchte messen willst, reichen auch Shelly 1 mini (8A reichen hier i.d.R. auch). Ist ne Preisfrage…
Die Shellys für den Sicherungskasten haben ihr Daseinsrecht, mMn wenn es nötig ist… für nur ein Licht schalten sind die mir zu teuer… und müsste die Lampenleitung ja auch einzeln im Sicherungskasten haben… hat vielleicht auch nicht jeder… Deshalb ist die Frage wohl zu allgemein.
Zu den Hohlwanddosen… Ich habe beim Bauen für die Steckdosen flache Dosen genommen. Da war mir Shelly noch kein Begriff… (2013). Und da passen keine Shelly vernünftig rein. Die habe ich alle wo es nötig war gegen tiefe Dosen getauscht nachträglich.
Für die Rollo-Taster hatte ich tiefe Dosen verbaut… Die finde ich für nen Shelly 2 pm aber auch noch zu klein/eng. Geht noch, man muss aber teils schon sehr drücken, je nachdem was alles in der Dose zusammen läuft. Die habe ich alle nachträglich gegen “ultra” Tiefe getauscht:
Bei mir gibt es ein Gemisch aus allem.
Zum einen gibt es nach den LS-Schaltern jeweils Shellys zum messen der Stromkreise.
Dann gibt es Shelly mini in Unterputzdosen (Waschmaschine, Wäschetrockner, Geschirrspüler).
Und dann noch (Zigbee-) Plugs um einzelne Verbraucher flexibel zu messen (und das Zigbee-Mesh zu verbessern).
Nicht jeder hat Trockenbau. Bei massiven Wänden ist es etwas aufwändiger die flachen UP-Dosen gegen tiefere Modelle zu tauschen.
Ich habe bei mir vor einem Monat hinter alle Rollladenschalter Shelly 2 PM Gen4 einbauen lassen. Die Dosen waren normal tief. Der Elektriker hat nicht besonders geflucht… Ist zwar am Anfang ein teurer Spaß, lohnt sich aber dennoch meines Erachtens.
Um den Stromverbrauch zu messen würde ich überlegen, an welchen Stellen Du das wirklich machen willst. Möglicherweise sind das gar nicht so viele Steckdosen. Oder Du fängst erstmal doch mit Plugin-Steckdosen an, die ja mittlerweile auch für wenig Geld (z.B. rund 8 Euro von Ikea) zu haben sind, um erstmal einzusteigen.
Ich persönlich würde bei Steckdosen einen Fachmann ranlassen. Nichts ist blöder, als wenn es mal brennt und man sagen muss, dass man selber an der Verkabelung rumbastelt hat…
Ja so wird das bei uns vermutlich sein… BJ 85 das Haus. Aber evtl kann man bei der einen oder anderen UP Dose mit nem Multitool die Rückwand raustrennen und nach hinten etwas mit Hammer und Meisel vergrößern. Ist zwar nicht DIN Norm, aber ist ja mein eigenes Haus und wüsste nicht was da passieren sollte.
Bei dem Baujahr musst du dir auch keine Gedanken wegen “Winddichtheit”, wie bei einem Niedrigenergiehaus, machen. Das Haus sollte weitestgehend massiv genug sein.
Eine nach hinten erweiterte Dose in Mauerwerk sollte der DIN VDE 0100 nicht widersprechen, denn Stein brennt nicht.
Da haben wir nur die Rollläden im Wohnzimmer die elektrisch sind, da würde sich das preislich im Rahmen halten, sofern das platztechnisch überhaupt reinpasst.
Also klar in der Waschküche oder in der Werkstatt wär mir ne PlugIn Steckdose egal, aber im Wohnbereich find ich die Option jetzt nicht sonderlich schön. Außer an den Steckdosen die man vllt nicht unbedingt im Blickfeld hat und von Möbel verdeckt sind.
Bei mir wollte ich auch erst Shellys für die Jalousieantriebe nehmen. Hatte probeweise einen verbaut. Nach dem Zuschalten hat das Teil mit seinen Relais ohne Ende geklappert. Also erst mal wieder raus damit und recherchiert. Es stellte sich raus, dass meine Busch-Jaeger Komfort-Timer-Bedienelemente sekündlich einen Impuls rausschicken, um den Motorwiderstand zu prüfen. Ich war nicht der einzige der das Problem hatte.Auf so etwas muss man erst einmal kommen…
Jetzt habe ich diese Zigbee-Teile eingesetzt, die sind nicht so empfindlich wie die Shellys. Und sind zudem noch günstiger.
Wir haben zum Glück normale Busch-Jäger-Schalter - auf Dein Problem bin ich vorher noch gar nicht gestoßen… Man lernt nie aus.
Unsere Außenrollladen der Dachflächenfenster von Velux ließen sich übrigens total easy und preiswert mit einer Cennection Box von Somfy ins Smart Home integrieren. (Sorry, off topic, bin aber immer noch begeistert davon…:))
Ich habe Gestern 3 Stück Verbauen Lassen Hinter der dose (Tiefe Dosen). Es war schwirig den Shellys da rein zubekommen, hat aber geklappt. Leider hatte ich damals die falschen Shellys bestellt aber geht Trozdem ( PM2 gen4 für Rolladen). Ich schalte das Licht Seperat und die Steckdosen (Alle in einem Raum) an und sehe Wieviel im Raum Verbraucht wird.
Ich hab heute bei uns beim Ikea geschaut… da gibt es noch die Inspeling mit Zigbee und Stromverbrauchmessung für 9,90€ - sind die für solche Zwecke gut und kann man die problemlos in HA einbinden oder würdet Ihr eher den Nachfolger mit Matter bevorzugen?
Würde mir dann tatsächlich mal für den Anfang welche an die Home Cinema Geräte und Kühlschrank anbinden.
Bei Lampen baue ich die kleinen mini‘s gerne in die Lampe selbst ein. Dadurch wird man unheimlich flexibel.
Es gibt für die Sicherungskästen auch druckbare Shelly Halter. Das funktioniert soweit auch ganz gut, wenn man nicht zu viele in den Kasten steckt und die Shellys vor allem etwas weiter von einander entfernt montiert (anderenfalls gibt es sehr viel WLAN Störungen
Ich habe die Erfahrung gemacht das die Minis häufig nicht passen,vor allem wenn Recht lange Leitungen in den Dosen sind. Wärme könnte auch ein Thema sein und Empfang. Sicherungskasten ist eindeutig die bessere Lösung, meist sind die Zuleitungen bzw. Stromkreise für das Schalten und Messen aber falsch aufgeteilt, außerdem sollte man Elektriker sein und Ahnung von Hausinstallation haben. Besser und praktischer sind da die Stecker!