ich habe seit Januar die Integration “Marstek Lokal API” genutzt, um die Daten von meinem Marstek Batteriespeicher auszulesen. Dann habe ich von der Integration “Omnibattery” gelesen und festgestellt, dass die die Daten schneller bereitstellt. Außerdem wollte ich aus anderen Gründen komplett auf Omnibattery wechseln.
Nun habe ich per Import Statistics Addon aus dem HACS die Daten der alten Sensoren für die (Ent-) Ladeenergie in die neuen Sensoren importiert. Dann habe ich im Energy Dashboard die neuen Sensoren eingefügt. Nun habe ich aber ab dem Zeitpunkt, wo der Wechsel der alten Daten auf die neuen erfolgt einen riesigen Sprung in der Energiemenge für Ladung und Entladung.
Per Entwickleroptionen - Statistics gibt es aber keine Ausreißer zu finden.
Habt ihr eine Idee, wie ich dir Ausreißer loswerden kann? Lohnt es sich einfach zu warten, bis die Daten in die LTS überschrieben werden?
Oder muss ich noch in der SQL Datenbank rumpfuschen?
Ich bin Statistik Fan und will natürlich, dass die Daten korrekt im Energy Dashboard angezeigt werden.
Inwiefern “Sprung”? Nur ein Sprung direkt bei der Umstellung oder ständig irgendwelche Sprünge? Wie muss man sich das vorstellen? Ein Screenshot könnte helfen.
Weil das mit den Sensoren und der History in Home Assistant imho sowieso PITA ist, “wrappe” ich mir mittlerweile sämtliche Sensoren, vorallem die die im Energydashboard verwendet werden.
So binde ich im EnergyDashboard nicht den “Daily Battery Charging”-Sensor von was auch immer für einer Integration ins Dashboard ein, sondern erstelle mir einen Templatesensor (*) der dann nur auf den Wert des originalen Sensors ausgibt.
Wenn sich jetzt der Sensor ändert, z.B. weil ich einen anderen Speicher/Wechelsrichter einsetze, muss ich nur den Templatesensor anpassen, im EnergyDashboard selbst muss ich dagegen überhaupt nichts mehr ändern. Dabei kann man via TemplateSensor auch gleich nachkorrigieren, falls z.B. der alte Sensor kWh gemeldet hat, aber der neue Wh (was auch Sprünge sein könnten).
Das muss man allerdings am besten von Anfang an so tun…
Bei den ersten BKW-Messwerten hatte ich das nicht. Aber da hab ich den alten Sensor einfach im EnergyDashboard eingetragen gelassen und den neuen zusätzlich. Den alten Sensor gibts ja nichtmehr, da kommen also auch keine Werte mehr, also steht der im ED nur noch wegen der “historischen Werte” drin.
(*) Alternativ/Optional/Zusätzlich wrappe ich sämtliche hochzählenden Sensoren in einen UtilityMeter-Sensor, damit da auch keine Sprünge mehr auftreten, wenn sich der Sensor im Speicher mal zurücksetzt oder sowas.
Da ich selbst wenig Ahnung von der Bearbeitung von Datenreihen Oder dem Programmieren von Template Sensoren habe, habe ich mir da jetzt immer von Gemini helfen lassen. Meistens funktioniert es dann nach 2 bis 3 Anläufen.
Dabei kam auch der
Vorschlag doch einen Template Sensoren zu erstellen, der nur die Werte des eigentlichen Sensors wiedergibt, weil man den leichter manipulieren könnte, wenn notwendig.
Allerdings hatte dann auch der Template Sensor nach Import der historischen Daten einen Sprung im Dashboard, genau an dem Zeitpunkt wo der Wechsel von den historischen Werten des alten Sensors auf die neuen “eigenen” Werte des Template Sensors stattfand.
Daher bin ich dann wieder auf die originalen Sensoren der Omnibattery Integration zurückgekommen.
Im Grunde ist mein Eindruck, egal wie viele Daten ich importiere, an dem Zeitpunkt wo der Wechsel auf die eigenen Daten des Sensors erfolgt, wird ein Sprung eingebaut. Anbei zur Veranschaulichung zwei Screenshots. Einmal sind mehrere Tage ausgewählt, einmal nur der Tag, an dem ich gegen 22:00 oder 23:00 die Daten importiert hatte.