Wetter: morgens Schleierwolken, ab Mittags deutlich mehr Sonne.
Prognose: Passt in Summe, aber die Bewertungen der einzelnen Strings gefallen mir nicht mehr.
Verschattung: Durch die immer tiefer stehende Sonne wird String 2 immer stärker verschattet. Nun kommt zum Mittag-Nachmittag noch die Bäume aus Östlicher Richtung hinzu, die mir String2 auch Vormittags verschatten. SFML erkennt das bisher nicht! Das war im Frühjahr anders, da hat sich SFML auch die einzelnen Strings angesehen und daraus gelernt. Ich habe das Gefühl, das nur noch die Gesammtsumme in das lernen einfliest und die einzelnen Strings gar nicht mehr bei der Prognose berücksichtigt werden.
Gruß Ralf
Und wieder ein hervorragend getroffener Tag. Zunächst klar, dann am Nachmittag Schleierwolken. Der Wochenverlauf ist auch super, SFML liefert stabil Prognosen
Schatten auf Gruppe 1 von 8:24 bis 9:27 Uhr, maximal 8 von 17 Modulen, rasch fallend auf 4 von 17 um 9 Uhr und dann weiter auf 2 und kurz auf null. Dann ab 9:44 Uhr wieder auf 2, von 10:05 zwischen 2 und 4 schwankend vom zweiten Baum. Ende der Verschattung um 11:05 Uhr.
Vor 8 Uhr liegt Gruppe 1 total im Schatten.
Die Schattenzeiten sind ein Ergebnis des ersten Tests meiner spannungsbasierten Teilverschattungserkennung. Mein Sensor kann nur Teilverschattung erkennen (über MPP-Spannung und Global MPPT Scan). Grundlage ist eine berechnete MPP-Spannung basierend auf Standardbedingungen, korrigiert um die errechnete Modultemperatur. Multipliziert mit der Modulanzahl im String ergibt sich die Soll-Stringspannung. Die ist im Tagesverlauf auf ca. +/- 10 Volt genau mit der tatsächlichen MPP-Spannung ohne Schatten. Die Differenz aus Soll und tatsächlicher Spannung ergibt die verschattete Modulanzahl (pro ca. 30 Volt weniger = 1 Modul weg).
Die anderen Gruppen laufen ab morgen mit. Ich muss dann noch die Gopro im Zeitraffermodus mitlaufen lassen, um zu sehen, wie gut die Modulanzahl getroffen wird. Bei unter 40W/m2 werden die Werte ignoriert, weil dann Vmpp rasch absinkt.
Zur Verbesserung der Genauigkeit brauche ich noch Modultemperatursensoren. Das Ziel ist, dass ich mir in meinem PV-Dashboard die Verschattung anzeigen lasse. Vielleicht auch mit 15 min / Stunden-Durchschnitt, um abschätzen zu können, wie viel da wirklich verloren geht. Es dürfte aber derzeit noch unter der Schwelle sein, wo SFML starke Verschattung erkennt, 4 Module wären bei 17 im String ja nur ca. 23%.
Bei Gruppe 3 und 4 wurde die Totalverschattung am frühen Morgen schon gelernt, auch das 4 stärker als 3 betroffen ist. Ich schätze bei 1 wird es Mitte Oktober soweit sein, bei 2 eher Ende Oktober.
Wichtig Info (da es hier gut in den Thread passt) - Nur eine Info!!
Im kommenden großen Update werden AC-gekoppelte Speicher besser unterstützt. Es handelt sich aber um einen ersten Versuch, das Thema besser zu lösen!
Ebenfalls ist die Logik der Anhebung / Absenkung der einzelnen Gruppen / Strings angepasst und braucht 2-3 Tage. D.h. es kann passieren, dass die Prognose für ein paar Tage aus dem Ruder läuft.

























































