Ich habe ein kleines Problem und hoffe das ihr mir bei meiner Entscheidung unterstützen könnt.
Aktuell habe ich meinen Proxmoxserver auf einen Mini PC mit 2 internen SSDs im zdf1 Verbund am laufen. Diese laufen allmählich voll und ich hab mich nach einer alternative umgeschaut. Nun hab ich mir die DXP4800 plus von Ugreen gekauft mit der festen Überzeugung dass mein Mini PC, bestückt mit 64GB RAM, DDR5 RAM hat. Nun hat er aber doch DDR4 RAM und ich kann die Module nicht für den neuen Server verwenden und bei den aktuellen Speicherpreisen kann und will ich mir auch keine neuen Module leisten.
Bevor ich nun anfange mein Setup umzustellen meine Frage an euch:
Lohnt sich überhaupt der Versuch in Anbetracht der nur 8 GB RAM?
auf meinem Server läuft aktuell folgendes:
VM’s:
Home Assistant
Docker System (Debian 13) mit:
Grafana
NGINX Reverse Proxy
Paperless
Seafile
Vaultwarden
Immich
SMB-Server (Debian 13 System) zur Datenspeicherung von Seafile und Immich
LXC:
Pihole
influxDB
N8N
Weiterhin sollen im neuen System 4x2TB Festplatten am besten im Raid6 laufen was dann als Datenspeicher für die SMB VM dienen soll.
Nein, 8GB RAM sind zu wenig … aber wenn du Proxmox mit den VM‘s und LXC‘s schon am laufen hast, dann kannst du einfach nachschauen wieviel RAM (ungefähr) benötigt wird.
Pauschal würde ich sagen, 8GB sind zu wenig. Gerade wenn du planst etwas mehr VM/LXCs laufen zu lassen. Ich würde mindestens 16GB, besser 32GB empfehlen damit man etwas Puffer hat.
Du meinst ein ZFS Pool?
Dann kannst Du doch die 2 Festplatten einfach gegen 2 größere austauschen.
Halt nacheinander. Die erste ausbauen und eine größere einbauen. Diese wieder zum Pool hinzufügen. Nach erfolgter Synchronisierung dann die zweite austauschen und wiederum zum Pool hinzufügen. Danach noch die Größe anpassen.
Anleitungen gibt es genug im Netz.
Bsp.:
8GB werden wohl einfach nicht reichen. Das aktuelle System hat 32GB RAM in Verwendung. Klar hat’s da auch viele Auslagerungsdaten bei aber auf 8GB wird man einfach nicht runter kommen.
Die aktuellen 1TB SSDs gegen zB 2x4TB auszuwechseln ist finanziell gesehen auch keine echte Alternative.
Ich habe noch eine 512GB SSD rumliegen. Wenn ich die für’s neue System nehme als Systemspeicher und dann zB nur die SMB VM vom alten System übertrage und die HDDs als Datenspeicher verwende - damit sollten die 8GB RAM ja klarkommen - könnte ich eine “Hypbridlösung” erstellen. Da freut sich halt mein Stromanbieter.
In der Hoffnung, dass irgendwann mal der RAM Preis wieder in verträglichem Rang sinkt.