Notfallplan bzw. 2ter Mann

@Thiggi Das ist eine absolut berechtigte Frage!

Bei mir das selbe, außer mir kennt sich niemand auch nur ansatzweise aus daher habe ich mein Netzwerk per VPN immer dabei um im Falle eines Ausfalls oder einer Fehlfunktion eingreifen zu können.

Solange ich bei Verstand bin und ein smartest Gerät bedienen kann, würde ich behaupten, bekomme ich das hin.

Sobald dies aber nicht der Fall wäre, würde aktuell nicht mal der beste IT-ler ohne meine Zugänge und eine wenigstens grobe Dokumentation zurecht kommen🤐

Daher ist mir der selbe Gedanken vor ein paar Wochen auch schonmal gekommen dass ich einen Netzwerk Plan erstellen sollte wie alles zusammengeschlossen und konfiguriert ist und diese in eine Art Haverieplan stecke der beides mit dem Backup und Hauptpasswort meines Passwortmanagers an meine Freundin oder so schickt (inkl. den Kontaktdaten meines Itlers des Vertrauens :joy:)

Wenn man das eigene System so aufgebaut hat, dass man der Überzeugung ist, dass es selbst eine fachkundige Person nicht nach kurzer Einarbeitung verstehen könnte … Dann hat man grundlegend etwas falsch gemacht!

Da wundert es mich auch nicht, dass so viele Menschen bei jedem noch so kleinen Update irgendwelche Probleme haben. :wink:

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Tod oder „Was passiert danach?“

Welcher Smart­Home-Bastler denkt daran, was eigentlich mit dem Smart­Home passiert, wenn es ihn nicht mehr gibt, den Bastler, den Administrator, den Unterstützer, alle vereint in einer Person? Es muss ja noch nicht mal das Schlimmste angenommen werden; es kann ein Unfall sein, eine Trennung, ein Hausverkauf, Geldnot, oder, oder, oder.

Auch wir fragen uns schon lange, wie das alles weiter gehen soll, wenn ich mal nicht mehr bin oder nicht mehr kann, wohl wissend, dass niemand außer mir unser Smart­Home-System warten kann.

Elektriker? Vergiss es. Die haben keine Ahnung von SmartHome und wenn, würde das sehr teuer werden.

Also, was tun im Falle eines Falles? Oder was tun die Verbliebenen im Falle eines Falles? Alles herausreißen? Selbst das kann schwierig werden. Alles abschalten? Aber wie, werden sich die Hinterbliebenen fragen. Vielleicht ist ein internes Handbuch die Lösung, welches geschrieben werden muss. Ich weiß es selbst nicht. Ich denke, im Fall eines Falles muss alles abgeschaltet werden. Gut, dass alle Lichtschalter auch ohne Smart­Home funktionieren und Zwischenstecker einfach zu entfernen sind (weil sie eben nicht innen in der Wand eingebaut sind).

Genau das ist der große Nachteil von Home Assistant. Home Assistant braucht einen ständig verfügbaren Administrator. Deswegen ist es für die Allgemeinheit vollkommen unbrauchbar. Die brauchen einfache integrierte Systeme, wie es vielleicht Telekom Magenta SmartHome ist oder Homey.

lg, gl

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Meine Philosophische Ansicht:

Naja, wer macht zuerst die Knöppe zu? Telekom Smart Home oder man selber?

Insgesamt bin ich da fatalistisch unterwegs. Wieviel Energie soll ich investieren dass alles nach meiner Implosion noch läuft? Pfff. Es soll laufen und immer besser laufen solange es mir und meinen lieben nutzt und mir zu Lebzeiten nutzen.
Jaaa. Ich Egoist?
Man kann alle möglichen Eventualitäten berücksichtigen, in der Praxis kommts anders.

Und mal realistisch, wir Family-admins bekommen oft schon zu Lebzeiten genug Schelte weil irgendwas nicht läuft. Da sollen die Hinterbliebenen mal richtig traurig sein wenn wir nimmer sind.

Also, genießt euer Leben im hier und jetzt! Freut euch das die Lichter angehen wenn ihr in die Küche kommt, freut euch das die Heizung läuft noch bevor ihr merkt dass es kalt wird. usw.

Und fahrt in Urlaub ohne alle fünf Minuten die Temperatur im Keller, die Kameras in der Garage zu checken usw usw. Ja, das fällt mir auch schwer, aber einfach mal machen.

So, das war mein Wort zum Jahr 2026 :slight_smile:

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Täusch Dich da mal nicht. Ich kann nur für Frankfurt sprechen, aber hier gibt es zig Firmen, die im SmartHome / Elektriker Bereich tätig und ziemlich fit in HA sind.
Aber ich wiederhole mich gerne: Wir priorisieren das SmartHome viel zu sehr. Das reißt ein Elektriker danach ein und baut wieder normale Taster und Schalter ein. Fertig. Die Nachkommen interessiert das doch am Ende eh kaum.

Nein, dann kommt ein anderes Smart Home….. denn wer von unseren Nachkommen wird einen Lichtschalter betätigen….. Neubauten werden ja schon “smarthomeisiert” schau dir die Niedrigenergie Häuser an…. wieviel “PCU” da schon drinsteckt…..

Ihr müsst euch jetzt schon entscheiden, ob smart home eine extrem komplizierte Liebhaberei ist, durch die selbst eine fachkundige Person nach dem eigenen Ableben nicht mehr durchsteigen wird. Oder ob smart home so selbstverständlich ist / wird, dass niemand darauf verzichten möchte.

Beides gleichzeitig kann unmöglich wahr sein. :wink:

Oder nimmt man ein bisschen Licht und ein paar Komfort Funktionen und die eigene Leistung daran vielleicht in jeder Hinsicht etwas zu wichtig? :man_shrugging:

Ich bin gerade (mal wieder) umgezogen. Und ich habe erneut die Feststellung gemacht, dass wenn man auszieht, man für gewöhnlich nichts in der Wohnung lässt, dass nicht bereits vorher drin war.

Der smarte scheiß raus und die Wohnung ist wie vorher. Die Menschen die dort nach mir wohnen werden, werden evtl. auch Hausautomatisierung einbauen oder nicht. Vielleicht hatten die es vorher bereits … Oder hier in dieser Wohnung.

Man weiss es nicht. Aber man kann es ein- und ausbauen. Und die Wohnung ist hinterher wie vorher. :exploding_head: