Notfallplan bzw. 2ter Mann

Hallo liebe Forums Mitglieder Home Assistant Administratoren.

Ich habe eine Frage die aus einem aktuellen Notfall heraus ergeben hat.

wie habt ihr euer Smart Home Dokumentiert, habt ihr einen 2ten Mann an Bord der sich im Notfall auskennt.

Beispiel (Erfahrungswert)

Ich musste kurzfristig ins Krankenhaus, und zuhause läuft normalerweise alles gut im Smarten Home.

wenn da nicht der Stromausfall gewesen wäre…

Ich hab ‘ne USV für Fritzbox, Proxmox Server und Router..

alles kein Problem. Aber nach dem Stromausfall war nicht mehr alles so vorhanden wie erwartet.

Automationen waren nicht im richtigen Zustand. Einige Sensoren wussten nicht so recht was los war…

so und dann ist da jemand garnicht glücklich mit DEINEM Spielzeug.

gibt es ähnliche Erfahrungen bzw. sinnvolle Lösungsansätze.

VG Thiggi

Vorausgesetzt man ist handlungsfähig und hat nicht beide Arme in Gips,
würde ich einen Laptop mit Fernzugang - Nabu Casa, Cloudflare, Wireguard oder was auch immer vorschlagen.

Da du nach ähnlichen Erfahrungen fragst:
Habe mal etwas in dieser Art im Urlaub erlebt.
Es gab einen 1-Sekunden Stromausfall zu Hause.
Der hat einen meiner SmartPlugs irgendwie aus der Bahn gehauen.
Er war richtig programmiert, bei Netzwiederkehr einzuschalten. Hat er aber nicht.
Da bekam ich dann die Benachrichtigung auf dem Handy:

  • in der Kühltruhe ist die Temperatur mit -12°C zu hoch.
  • Laptop hochgefahren, aus der Ferne in HA eingeloggt.
  • Steckdose eingeschaltet - Gefriergut im Wert von ca. 300,-€ gerettet.

Ok, hätte ich auch mit dem Handy machen können, wollte aber einigermaßen komfortabel nachschauen, ob sonst noch alles in Ordnung ist.
BTW - 'ne USV habe ich auch und anstelle des SmartPlug habe ich ein Shelly EM, ohne Kontakt eingebaut.

Das wäre ja der Idealfall. Was aber, wenn man im dümmsten Fall tot vom Topf fällt?
Dann ist die eine oder andere Frau völlig hilflos.

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Seien wir mal ehrlich, ist wahrscheinlich in 99% so, dass die Frau dann Smarthome technisch verloren ist, wenn der Mann tot vom Topf fällt.

Da hilft es auch nur bedingt, wenn alles super dokumentiert ist, weil ja das ganze dann trotzdem laufend gewartet werden muss. Also wenn da kein Wissender laufend verfügbar ist, bringt es nur wenig.

Was ich schon gemacht habe ist, dass zumindest die wichtigen Sachen auch alle alleine laufen (also immer auch physische Schalter zu den Shellys verdrahtet usw.). Also die Prämisse war, dass auch alles weiter läuft, wenn der HA Server weg ist.

Das Thema hatten wir hier schon 1-2 mal:

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Für mich ein Paradebeispiel für eine Luxusproblem. Ich habe das erst mal so gelöst, dass z.B. jedes Licht immer auch über einen “echten” Schalter verwendet werden kann. Jedes Heizkörperthermostat überschreibt bei manueller Nutzung z.B. Better Thermostat. Kein Device ist nur über HA steuerbar. Damit verliert man am Ende vielleicht Komfort, aber die Grundfunktionen bleiben erhalten.

Wenn man vom Topf fällt interessiert vermutlich auch ein halbes Jahr niemand, ob der Einsatz der Gartenbewässerung auf die Wettervorhersage, eigene Wetterstationen und Bodenfeuchtesensoren abgestimmt ist.

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Ganz ehrlich, wenn mir was zustossen würde, würde meine Partnerin das ganze Zeug rausreissen , bzw zurück rüsten lassen, was problemlos möglich ist.
Zum Glück wird bei uns die Anteil an smarten Sachen eher weniger als mehr.

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Genau das Gegenteil bei mir. Da eskaliert das gerade völlig ;-). Aber ich denke auch, dass da einfach ein Elektriker kommen würde und wieder normale Komponenten einbaut.

Ähnlich sehe ich das auch. Meine Frau soll dann einen Elektriker holen, der alles zurückbaut. Ich hatte ihr von den hier oft genannten Weg einer Dokumentation erzählt, sie lächelte und tippte sich an den Kopf. Sie sagt, sie will auf jeden Fall vor mir gehen…

PS: Die Eisenbahn zu entsorgen war für die Generation vor uns sicher einfacher.

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Bei mir um Haus gibt es nichts, das sich ausschließlich ‘smart’ steuern lässt. Das wäre dann nämlich weniger clever.
Kippe ich um, kann man in dem Haus ganz normal weiterleben und muss sich, zu der Trauer, noch mit nicht funktionierenden Lichtschaltern herumschlagen.

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Wir benutzen beim HA nur die grafische Programmierung und verzichten auf Spielerei. Mit der grafischen Oberfläche kommt auch die Frau gut klar. Shelly und Tapo kann sie einpflegen. Und mehr Ökosysteme gibt es nicht und wird es auch nicht geben. Mein Ableben soll kein wirtschaftlicher Totalschaden werden.

Bei den Klimageräten wäre sie vermutlich überfordert. Aber die sind auch in der App des Herstellers eingepflegt und Fernbedienung gibt es ja auch noch.

Wenn jemand an der Technik kein Interesse hat, ist die Dokumentation vollkommen uninteressant. Und wenn Interesse besteht, ja nicht erst nachdem etwas passiert ist.

Aber wenn man an diesem Punkt der Überlegung angekommen ist… Sind dann Dinge wie Patientenverfügung, Vorsorge Vollmacht, ggf. Testament usw. bereits geklärt?
Denn das sind real Dinge, die problematisch werden

Stecker ziehen oder nicht ist bei der Hausautomatisierung dagegen verhältnismäßig uninteressant und leicht entschieden.

Hallo Zusammen

Wie macht ihr das mit den shellys? Ich hatte mal einen defekten und da ging ja dann der normale Lichtschalter nicht mehr weil der Shelly dazwischen hängt. Ich habe jetzt auf jedem Schalter welcher dahinter mit einem Shelly ausgerüstet ist angeschrieben damit im Notfall wen ich nicht mehr da bin ein Fachmann dies sieht.

Gruss adsid

Was machst Du, wenn ein Gerät defekt ist? Du tauschst es aus, wenn Du es nicht reparieren kannst.

Oder würdest Du bei zum Beispiel einem Leuchtmittel etwas anders machen?

Auf die Antwort wäre ich auch gespannt. Schreiben ja alle, dass ihre Systeme auch ohne Smart Home funktionieren. Wie macht man das beim Licht? Würden mir nur smarte Leuchtmittel einfallen aber keine Shelly Lösung.

Ich nutze Shelly in Verbindung mit smarten Leuchtmitteln. Die Shelly sind detached, so lange eine Verbindung zu Home Assistant besteht. Das heißt, dass die Leuchtmittel dauerhaft mit Strom versorgt sind und über HA gesteuert werden, auch wenn man den Schalter bedient.

Wenn die Verbindung zu HA ausfällt und der Schalter betätigt wird, steuern die Shelly die Stromzufuhr zum Leuchtmittel, die so eingestellt sind, dass sie bei Wiederherstellung der Verbindung einschalten.

Der Komfort bleibt, so wie die normale Bedienung. Und im Fallback Fall fehlt eben der Komfort.

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Eben, in Fall, wenn mir oder meiner Partnerin was zustoßen sollte - und das kann schneller passieren als einem lieb ist ( erlebe ich gerade im Bekanntenkreis, Bekannter kam Heiligabend per Notarzt ins Krankenhaus ).

Da sind Sachen wie Patientenverfügung, Vorsorge Vollmacht, Testament usw. deutlich wichtiger als “wie funktioniert das Smarthome”

Das ist ja noch fast schlimmer als wen du die Shellys direkt verdrahtest. Da du ja für das ein und ausschalten eine Automation brauchst. Der Shelly dient also nur als Sensor?

Same here

Ich verwende aus dem Grund Homematic IP für Beleuchtung Heizung Beschattung

Halt alles was laufen muss.

Der Shelly dient als Fallback, für den Fall, dass Home Assistant nicht funktioniert.