"Nachlassverwaltung von HA nach -dem- Ableben"?

Ich weis das meine Frage etwas kurios klingt, und jeder von Euch einen anderen familiären Hintergrund hat. Bei mir ist es so, geschieden, seit 9 Jahren im Haus mit eigener Partnerin. Mir kam die Frage auf, speziell bei mir, laut meinem Gesundheitszustand ist es sehr wahrscheinlich das ich früher den Abgang machen werde. Das heist im Umkehrschluss, ich muss vorrausdenken. Meine Partnerin ist nicht technikaffin im Sinne der HA Steuerungen und Anwendungen, ich will garnicht unbedingt von Programmierkenntnissen sprechen, die man nicht -zwangsläufig- braucht. Aber: Ich mache es konkrekt: Ich plötzlich nicht mehr da: Was dann, wer kümmert sich um die Technik, um den Mini PC wo HA als VM läuft, um die 5 Überwachungscams, die HA Updates, Fehler die zu beheben sind usw. Ich denke diese Frage ist sicher nicht die, die einfach zu beantworten ist, und jeder anders Beantworten wird. Bei mir wäre es so, meine ganze Arbeit und Konstellation mit HA würde zusammenbrechen. Ich bin aber eher jemand der etwas weiter denkt, und Frauchen dann voll versorgt wissen will, was “meine” bzw. unsere Haustechnik betrifft. Für die Heizung gibts den Klempner, Elektrik den Elektriker, was aber bei Home Assistant und Systemen ? Ich selbst fand bisher keine adäquate befriedigende Antwort. Was sind eure Gedanken und Vorstellungen, und Ideen dazu ?

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Ich sag mal so, wenn man abgelebt hat, weiß man sowieso nicht wie mit dem Nachlass umgegangen wird.
Und spätestens dann wenn es soweit ist, wird sich eine Lösung finden.
Entweder reißt jemand den ganzen Kram raus oder es findet sich jemand der sich damit auskennt.

Bei mir sieht es ähnlich aus, wenn auch nicht so extrem. Habe ja nur tuya und Alexa mit ha am laufen für ein paar Automation en, die sonst nicht möglich wären.
Meine Frau kennt sich damit gar nicht aus, sie kann aber zur Not über die originalen Apps die Geräte bedienen.
Hat halt einfach kein Interesse an das technische geschnörkel.
Auch wenn ich es mehrmals erklärt habe.
:man_shrugging:t2:

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geht mir mit Frauchen genauso…Ich denke hier wird es keine “Gold-Lösung” geben, wollte einfach eure Gedanken dazu mal wissen, die mich vielleicht mal auf ganz andere Blickwinkel und Ansichten auf die Sache lenken. Sicherlich nicht das alltägliche Thema in so einem Forum, dass ist mir bewusst.

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Lebe aktuell alleine. Wobei im Laden meiner Schwester noch einiges verbaut werden wird…

Realistischer Weise würde es ohne mich vermutlich nicht mehr genutzt und irgendwann zurück gebaut. Das könnte im Zweifelsfall ein Elektriker machen.

Sehe daher nicht das Problem. :wink:

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Ich finde es gut, dass du dir über so etwas Gedanken machst. :+1:t2: Macht auch nicht jeder.

Persönlich würde ich entweder eine Dokumentation schreiben oder eine Umgehungslösung via Original-Apps schaffen und einweisen. Alles Andere dürfte nicht wirklich zielführend und umsetzbar sein.

Die Gedanken von @mischl und @tarag teile ich.

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Ich bin in den vergangenen Tagen zufällig auf diese Seite gestoßen.
Schicksalsschlag

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Ich sehe das Thema auch nicht als so relevant an.

Meine Partnerin und ich haben alle wichtigen Unterlagen erfasst und im Bankschliessfach hinterlegt.
Da stehen u.a. auch die wichtigen Passwörter drin.

Im Falle des Falles wird das HA-Zeug eben abgebaut und entsorgt, den ich glaube kaum, das meine Partnerin ( oder ich ) alleine in der jetzigen Wohnung wohnen bleiben würden.

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Bei mir würde vermutlich erst mal mein Bruder “einspringen”. Meine Frau ist auch ziemlich Technik-interessiert … über kurz oder lang würde man aber sicherlich wieder “normale” Heizthermostate, vielleicht die Hue-Bridge fürs Licht wieder beleben (oder normale Leuchtmittel + die normalen Lichtschalter wieder installieren) etc.
Wenn mein Bruder also keine “Support-Vertrag” :face_with_hand_over_mouth: mit meiner Frau eingehen will, wird HA sicherlich wegfallen. Oder meine Frau will sich dann da rein fuchsen.

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Ich denke was in diesem Zusammenhang viel wichtiger wäre ist eine ordentliche Dokumentation UND entsprechend aller hinterlegten Passwörter :wink:

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Deswegen wollte ich im Haus kein Bussystem mit KNX/Loxone etc. Bei mir soll alles mit den normalen Lichtschaltern noch funktionieren. HA ist nur als smartes Addon und wenn dieses wegfällt, geht trotzdem noch alles manuell

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Ich würde vermutlich alles so gut und einfach wie es nur irgendwie möglich ist dokumentieren. Das ist dann für dich zu Lebzeiten natürlich auch von Vorteil. Und wenn der Fall eintritt muss man sich eben damit dann auseinandersetzen. Und da hilft es dann einen einfachen und guten Überblick / Dokumentation zu haben.

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Mein HA ist so angelegt, dass prinzipiell alles auch manuell per Taster oder Schalter geht.
Die auf auf einigermaßen smart und sparsam gepimpte Heizungsanlage aus den End-90ern kann man auch wieder auf dumm und gefräßig umstecken.

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Es ist mit Sicherheit eine sehr persönliche Angelegenheit. Eine Möglichkeit sehe ich evtl darin, jemanden in sein Vertrauen zu ziehen. Welcher die Administration übernimmt.
Wie gesagt nur ein Gedanke von mir

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Das sollte ein wichtiges Thema für alle PC-Nutzer und Anwender einer Hausautomation sein. Auch bei mir im Haushalt (2 Personen, 71 und 74 Jahre alt) wäre meine Frau überfordert, Home Assistant (HA) im Falle meines Ablebens weiter zu pflegen.
In unserer gemeinsamen Notfallakte muss noch das Kapitel “PC-Handling” und “Hausautomation” eingefügt werden. Das Master-Passwort (Bestandteil meines Internet-Browsers) sollte dort wiederzufinden sein. Zu jedem Programm habe ich eine Anleitung mit meinem Standard-Schreibprogramm geschrieben und auf dem PC gespeichert. Die Dokumentation für meinen Router (FRITZ!Box) ist recht umfangreich geworden, da diese auch die Einstellungen/Berechtigungen für bestimmte User und DECT-Geräte (z.B. für SmartHome oder VPN) enthält. Die Einstellungen und Automatisierungen in HA habe ich in einer Art “Schritt für Schritt”-Anleitung dokumentiert, weil ich selbst nach einem Jahr, als ich nach einem Router-Wechsel, nicht mehr genau wusste, was ich in welcher Reihenfolge mit welchen Parametern installiert hatte.
Wichtig ist natürlich, dass man regelmäßig eine Datensicherung (Duplicati) vornimmt und auf einem weiteren Speicherort (NAS-Platte an der FRITZ!Box) ablegt.
Ideal wäre natürlich, wenn man einmal jährlich den “Notfall” simuliert und seine Angehörigen versuchen lässt, anhand der abgelegten Dokumentation den PC und den Hausautomations-Server (Raspberry Pi) wieder in Betrieb zu setzen. Meine Kinder und Enkelkinder wohnen leider weiter weg und zeigen wenig Interesse für meine Hausautomation. Sicherheitshalber habe ich fast alle Geräte in der Hausautomation so installiert und eingerichtet, dass man diese im Falle eines Falles auch immer noch manuell bedienen kann. Vielleicht könnte sich im Ort, Stadt oder Kreis eine HA-User-Gruppe bilden, die sich in einem eingetretenen Notfall gegenseitig helfen könnte. Es gibt ja hier im Forum ein Thema “Vorstellungsrunde”.
Ich weiss, dass meine Vorstellungen einer Nachlassverwaltung immer noch nicht komplett umgesetzt worden sind. Deshalb interessiert mich sehr, wie andere HA-Nutzer für den Notfall vorgesorgt haben.

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Ich sehe schon länger eine Geschäftsidee. Eine Marktlücke. Dass man sich bei einem HA Experten ein Abo machen kann.

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Ich hab mich damals direkt schon deswegen auch für KNX entschieden. Alle Funktionen sind über KNX realisiert und nur zusätzliche Features und die VISU in HA umgesetzt. Eine dezentrale, verkabelte Installation mit keinen Wartungsaufwand, vollkommen lokal und ohne Internet.

Im Ablebensfall kann so auch HA abgedreht werden und die Tablets von der Wand entfernt werden. Heizung, Beleuchtung, Markise läuft alles wie gewohnt weiter. Die Projektdatenbank ist immer aktuell auf Stick hinterlegt. Sollte sie doch mal Änderungen brauchen, dann benötigt sie nur einen Elektriker zum programmieren und den Stick, bezweifel dies aber das sowas dann pasisert. Im Verkaufsfall der Immobilie geht der Stick dann einfach mit über.

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Danke für diese Hinweise im “Mein SmartHome Handbuch”. Nicht nur das Kapitel 6 ist sehr aufschlussreich - speziell 6.14. Tod oder „Was passiert danach?“
Wenn ich etwas Zeit habe, werde ich auch die übrigen Teile studieren.

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HA ist Freeware und lebt von seiner Community. Nabu Casa ist nur bei der Cloud kostenpflichtig.
Ich bin der Meinung das soll auch so bleiben.
Wer spenden will oder bekommt ist eine ganz andere Sache.
Meine persönliche Meinung dazu.

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HA ist freie Software. Dies hat, per Definition, nichts mit kostenfrei zu tun. In Nabu Casa Abo bei HA Nutzung obgligatorisch? gibt es dazu gerade die passende Thematik.

Und dieser Mensch verwaltet dann die eigene Installation, inkl. der Einrichtung und Pflege der Geräte vor Ort?
Könnte höchstens örtlich funktionieren und wäre eher ein sehr spezielles Angebot…

Wie viel Geld sollte es kosten, dass sich jemand fremdes in das eigene System eindenkt? Und wieso sollte man das zahlen, wenn man selbst kein Interesse daran hat?

Gibt es, im professionellen Bereich. Aber da nicht mit HA und selbstbau Komponenten, sondern eher auf KNX und professionellen Anwendungen, weil deutlich andere / größere Anwendungsfälle.

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