Meine Heizungsanalage

Hi Leute,
wie ihr vielleicht mitbekommen habt, habe ich in meinem neuesten Video gefragt, ob Ihr ein paar Ideen habt, warum unsere WP 20.000 kWh im Jahr verbraucht.

Danke erst mal an dieser Stelle an alle, die auf YT bereits kommentiert haben, ich würde hier gerne mal ein paar Fakten zusammentragen:

Haus

  • Altbau aus den 60-70ern (Keine Außen-Isolierung nachträglich angebracht, Hohlsteinziegel mit 35er-Mauerwerk)
  • 3 Parteien zu beheizen
    • EG: 70m2 (5x Heizkörper in dieser Art, verschiedene Größen)
      • Einfache Holzfenster, nachträglich mit Dichtgummis isoliert, da es auf der Couch immer kalt war 😅
    • 1. OG: ca. 100m2 (1 Heizkörper wie der im EG + 6 Radialheizkörper, von denen 3 in Benutzung sind)
      • Nichts isoliert, Opa war zu faul 👍
    • 2. OG: 120m2, 15m2 als Büro nur sporadisch genutzt, Dachschräge, mit Galerie.
      • Fußbodenheizung, die vom Installateur als Fußbodenerwärmung betitelt wurde, mit extra Pumpe. Sie hängt aber am selben Heizkreislauf wie alles andere auch.
      • Modernere Fenster, aber auch nicht wirklich gut.

Die m2 Zahlen werde ich morgen mal nachschauen, ggf. korrigieren sich die um 10 oder 15 Prozent noch beim 1. und 2. OG nach oben.

Heizungsanlage

  • War vorher eine Ölheizung, an den Leitungen wurde meines Wissens nach nichts verändert
  • WP (Tecalor Wärmepumpe TTL 33, vorschriftsgemäß gewartet) für Warmwasser & Heizkreislauf zuständig
  • WPMWII als Steuereinheit (die nachfolgenden Werte sind teilweise von mir schon deutlich gesenkt worden, gegenüber dem letzten Jahr)
    • Soll-Tag: 22.3 Grad (Vorher: 25 Grad)
    • Soll-Nacht: 19 Grad (Vorher: 25 Grad, der Installateur meinte wohl bei der Einrichtung: Im Altbau ohnehin egal)
    • WW-Soll-Tag: 44 Grad (Vorher: 46 Grad)
    • WW-Soll-Nacht: 38 Grad (Vorher: 46 Grad)
    • Heizkurve 0.80 (18 Grad, 34 Grad, 44 Grad) (War vorher auf 1.10)
    • Tag: 5-22 Uhr, Nacht: 21-5 Uhr
    • Warmwasser-Standspeicher: TSB401 WP SOL
    • Pufferspeicher: TSP700
    • Sommerbetrieb: Anlage schaltet bei 19 Grad Außentemperatur ab (vorher bei 20 Grad)

Bilder der Heizungsanlage:

Die beiden grünen Pumpen sind für die Betankung zuständig, die Grundfoss-Pumpe für den Heizkreislauf der 3 Parteien (inkl. Fußbodenheizung, wobei im 2. OG wie zuvor erwähnt noch eine Pumpe dran hängt)

Die Grundfoss Pumpe ist leider (immer noch, trotz Austausch auf größeres Modell) unterdimensioniert und läuft bei Vollast. Ist vermutlich nie aufgefallen, weil im "Winter" das Wasser ohnehin immer 50 Grad warm war (Heizkurve 1.10) 😱:

Aktuell noch aufgefallen: Rücklauf und Vorlauf sind nahezu identisch... Irgendwie strange (Hab keine Ahnung 😅)

Planung (Kann damit wenig anfangen, aber vielleicht ja ihr?)

Hier noch das versprochene Bild der Fußbodenheizung oben (also der "Verteilung" auf die 3 Kreisläufe der Fußboden-Heizung)

High-Res: https://www.icloud.com/iclouddrive/04c7plwbEKtt1k4he6Eo48fng#2023-02-04_12-54-16

Der Orange Kasten hat normalerweise den "Mischer", also diesen Stellhahn an der Zuleitung eingestellt, da mit der Ölheizung Temperaturen über 50 Grad erreicht wurden und diese so durch Zumischen des Rücklaufs gesenkt werden konnten. Die Fußbodenheizung darf maximal 50 Grad erreichen, daher also...

Aktuell geht die Tendenz in Richtung Fenster & Isolierung, würde ich mal zusammenfassen 🙏

Hallo Simon,

Fenster und Isolierung sind aus meiner Erfahrung die richtigen Schritte.

Bei den Fenster würde ich die Gummidichtungen überprüfen, ausserdem können die Fenster eingestellt werden das kostet nicht viel und bringt oft einiges.

Isolierung, ist ein eigenes langes Kapitel .....

hier meine Erfahrung dazu,

I. „Dämmung oberste Geschoßdecke“:

Ich habe 1990 das DG inklusive Treppenhaus ausgebaut. Dabei wurde der Estrich inklusive die darunter liegende Dämmwolle entfernt. Das war die „obere Geschossdecke“, also faktische keine Dämmwirkung (Bauweise aus den 60igern). Die Dachschräge habe ich mit 16+6 also 22cm isoliert, erst wurden 10 große Dachflächenfenster ein Balkon sowie eine Dachterasse mit Doppelglasfenster eingebaut. (90iger Jahre Dämmung)

Das ergab dann zusätzlich 160m2 Wohnfläche im DG zu den bestehenden 360m2 im EG/1G. Beheizt inklusive Warwasser wird das ganze mit einer Ölheizung (46Kw, 5.000 Liter Tank), wobei vor dem Dachgeschoss Ausbau pro Jahr ca. 4.500L Heizöl Extraleicht verbraucht wurde, nachher ca 1.000L weniger.

Fazit: Meine Erfahrung aus der Maßnahme „Dämmung oberste Geschoßdecke“ deckt sich also mit den Aussagen von Experten als eine der Wichtigsten!

Vorher: 360m2 Heizung + Warmwasser (65 Grad/160 Liter Boiler) für 6 Personen pro Jahr 4.500L (1L HzÖl ca 10KWh) 45.000KWh

Nachher: 520m2 Heizung + Warmwasser (65 Grad/160 Liter Boiler) für 6 Personen pro Jahr 3.500L (+160m2 / - 10.000KWh)

II. Neue Fenster im EG + 1G (Doppelglas Standard 2001)

III. Intensive Recherche bzgl Heizung Neu (Gas, Pelletz, Scheitholz, Holzvergaser …. Wärmepumpe war in 2000 noch kein Thema)

Obwohl die Ölheizung aus 1986 (allerdings ein sehr hochwertiges deutsches Produkt) -> Entscheidung nach Rücksprache mit unserem Installateur, die Heizung bleibt, bis auf weiteres.

  • Umbau und Integration der Heizungssteuerung auf SPS- Siemens Logo, und lfd Verbesserungen.
  • Elektronische Heizkörperventile zur individuellen Raumregelung

IV. Dämmung der Gebäudehülle 2010 ca, 2/3 des Hauses

Vorher: 520m2 Heizung + Warmwasser für 6 Personen pro Jahr 3.500L

Heute: 520m2 Heizung + Warmwasser 2x täglich (65 Grad/160 Liter Boiler) für 6 Personen pro Jahr 2.700L / 27.000KWh (- 7.000KWh)

V. Fenster neue Dichtungen

Fenster und Balkon/Türen alle Einstellungen optimiert, regelmäßige Wartung/Reinigung der Gummidichtungen

VI. Nach wie vor auf der Suche nach einer neuen Heizung (ohne Ideologie)

Der 5.000 Liter Tank der Ölheizung reicht knapp 2 Jahre. Das ist ein gewisser strategischer Vorteil wenn man nicht an einer Leitung hängt (Gas/Strom). Das Heizöl Extraleicht würde auch notfalls einen Dieselgenerator antreiben.

die meisten Arbeiten habe ich selbst durchgeführt, das sind also keine Sekundärinformationen sondern meine Eigenen,

Liebe Grüsse Andreas

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Hallo Simon,

zu Thema Fenster, Rollladen und deren Isolierende Wirkung ein fachlich fundiertes Video, das dir bei den Erkenntnissen bestimmt weiter helfen kann

https://youtu.be/zdy1VJHeEcM

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Hoi Simon


Was hast du für eine Wärmepumpe? Wenn du ein Luft-Luft-System hast, kann es sein, dass die Wärmepumpe im Winter mehr Strom verbraucht. Das liegt leider in der Natur der Sache.

Ich würde dir empfehlen systematisch an die Problemstellung heranzugehen. Als erstes würde ich die Einstellungen der Wärmepumpe von einem Fachmann überprüfen lassen. Es kommt oft vor, dass die Einstellungen bei der Wärmeerzeugung nicht optimal sind. Der Fachmann sollte prüfen, ob die Anlage auch nach Prinzipschem installiert wurde oder ob im Laufe der Jahre daran herumgebastelt wurde. Schließlich ist zu prüfen, ob die Heizkörper für Wärmepumpen geeignet sind, also dass das System aus Wärmeerzeugung und Wärmeabgabe auch bei tieferen Vorlauftemperaturen optimal funktioniert. In der Regel sind Heizkörper für Wärmepumpen ungeeignet, da diese für höhere Temperaturen (> 50°C) ausgelegt sind. Die optimale Betriebstemperatur liegt bei der Wärmepumpe um die 30-40°. Damit ist die Fehlerquelle Wärmeerzeugung und Wärmeverteilung ausgeschlossen.

Erst dann würde ich über bauliche Maßnahmen in Betracht ziehen. Was aber grundsätzlich nicht verkehrt ist.

Als Information: Walter hatte auf YouTube noch Folgendes erwähnt:

Dass der VL und RL fast gleich warm sind ist nicht ok (natürlich nur beim Heizen im Winter gemessen). Da ist entweder die Pumpe zu stark eingestellt oder der hydraulische Abgleich stimmt nicht. Du solltest mindestens 4 - 6 Grad Unterschied haben.

An der Stelle noch mal danke an alle, die Versuchen mitzuhelfen 💙

Meine Vermutung geht immer mehr in die Richtung, dass die nachträglich eingebaute Fußbodenerwärmung im 2. OG mit ein großes Problem ist (Das System war ja nie auf 2 Pumpen ausgelegt, alles an einem Heizkreislauf).

Natürlich wird es am Ende eine Mischung aus allen sein, aber es ist wirklich extrem komisch, dass manche Heizkörper im Haus bei 40 Grad Vorlauf nicht mal mehr richtig warm werden (Rücklauf ist nahezu gleich, aber Wohnung im 1. OG ist nicht wirklich warm).

Vielleicht "Saugt" die Pumpe im 2. OG die gesamte Kapazität oder zumindest einen Großteil an und pumpt den so schnell durch die Fußbodenheizung, dass für den Rest der Heizkörper nichts oder zu wenig übrig bleibt (sie werden ja warm, aber nicht so richtig).

Ich poste heute Abend noch mal oben ein Bild von der Fußbodenerwärmungs-Geschichte...

[quote="simon42, post:5, topic:896"]

Dass der VL und RL fast gleich warm sind ist nicht ok (natürlich nur beim Heizen im Winter gemessen). Da ist entweder die Pumpe zu stark eingestellt oder der hydraulische Abgleich stimmt nicht. Du solltest mindestens 4 - 6 Grad Unterschied haben.

[/quote]

Hallo Simon,

Kleine Ergänzung, VL=RL lt Foto nur 30 Grad, bei dieser Temperatur arbeiten die Heizkörper schlecht:

schau dir mal die Kennlinie von einem normalen Heizkörper (kein Flächenheizkörper) an, welche Wärmemenge er bei 30 Grad abgeben kann. 30 Grad VL ist was (bei eine Außen Temperatur geführten Heizung) für 10 Grad Außen Temperatur bei halbwegs isolierten Häusern. Dazu kommt noch der hohe Volumenstrom der Pumpe, der bringt dir bei 30 Grad gar nichts, wenn dahinter keine potente Wärmequelle sitzt.

Der Pufferspeicher ist auch nicht gleichmäßig geladen. Aufgrund der “Totzeiten” und/oder Trägheit der Medien, des Strömungsverhalten in der Rohrleitung, kommt bei den Heizkörpern kaum was an. (=der Installateur nennt das Hydraulischer Abgleich)

Vergleich es mit der Elektronik/Mess&Regelungstechnik, ein niederohmiger Widerstand wird auch bei einem höheren Strom wenig Spannungsabfall liefern. Der Heizkörper ist bei 30 Grad ein niederohmiger Widerstand fast auf dem Niveau der Zuleitung = Rohr. (Leitungsverluste gehen in die Wände und damit nach aussen)

Im Umkehrschluss die Heizkörper nehmen kaum Wärme auf und geben daher auch wenig Wärme ab. Somit ist eigentlich klar das VL und RL fast gleich sind, zumal die Pumpe auf max. Leistung fährt. Heizungen mit Wasser/Metall Wärmetauscher haben eine lange “ Totzeit”, wie der Regelungstechniker sagt, die brachen einfach Zeit zum Wärme aufnehmen und abgeben.

Zum Abschluss schau Dir dazu noch die Grundkennlinen eine WP an (abseits vom COP), also den Wirkungsgrad in Abhängigkeit von Außentemperatur und erzeugter Wärmemenge … dürfte sich ähnlich wie die Heizkörperkennline verhalten oder?

jetzt kombiniert man diese zwei Komponenten zu einem System ….

Danke @andy, da muss ich nochmal genau in Ruhe drüber lesen und meditieren 🙏

Ohne Mist, vielen Dank 💙

Das Bild von den Temperaturen hatte ich spät nachts aufgenommen (Absenkbetrieb), hier eines vom Tag:

EE57FBB5-5E89-43D7-8821-A2A340C64B72_1_105_c.jpeg

Also 40 Grad werden so bei circa +- 5 Grad Außentemperatur erreicht.

Hier noch das versprochene Bild der Fußbodenheizung oben (also der "Verteilung" auf die 3 Kreisläufe der Fußboden-Heizung)

4F889BCD-E2A3-499C-A3BB-4031FBDADB87_1_105_c.jpeg

High-Res: https://www.icloud.com/iclouddrive/04c7plwbEKtt1k4he6Eo48fng#2023-02-04_12-54-16

Der Orange Kasten hat normalerweise den "Mischer", also diesen Stellhahn an der Zuleitung eingestellt, da mit der Ölheizung Temperaturen über 50 Grad erreicht wurden und diese so durch Zumischen des Rücklaufs gesenkt werden konnten. Die Fußbodenheizung darf maximal 50 Grad erreichen, daher also...

Vielleicht sollte man den mal auf Stellung 9 oder 8 ändern, um die Zuleitung etwas dichter zu machen, sodass die Pumpe im HK nicht mehr "ins Bodenlose" pumpen muss? Denn meine Vermutung (Eigentlich nur durch Halbwissen) ist aktuell die, dass hier Wasser "durch rauscht" und so der VL & RL fast identisch sind, da es mit Highspeed durchgeknallt wird...

Hi Simon,
da ich scheinbar zu dumm bin meine eMail-Adresse zu tippen erst jetzt hier..
Die Heizungspumpe im Keller ist für ein Heizkörpersystem wahrscheinlich auf der falschen Einstellung. https://www.grundfos.com/de/support/how-to-guides/how-to-setup-the-alpha-products
Es kommt natürlich darauf an, ob in dem Haus ein Ein- oder Zweirohrsystem installiert ist. Bei einem Einrohsystem wäre die Einstellung OK, wobei man sicher die Leistung (drei schräge Balken) reduzieren könnte.
Durch die recht niedrige Einstellung der Heizkurve (0.80) hast Du niedrige Vorlauftemperaturen, wie Andreas schon festgestellt hat. Für Heizkörper wäre 1.2 oder mehr (bis zu 2.0) normal.
Deine Schilderung mit nicht genug Wärme für die Heizkörper könnte am fehlenden hydraulischen Abgleich liegen, so wirken Heizkörper am Anfang der Anlage wie Kurzschlussstrecken. Heißt, der ganze Volumenstrom geht nur durch ein paar Heizkörper und die restlichen bekommen nichts ab, weil die Ventile voll geöffnet sind.
Zum hydraulischen Abgleich gibt's jede Menge Videos, wenn die Heizkörperventile nicht voreinstellbar sind, kann man die Rücklaufventile zur Einstellung nutzen, sofern vorhanden.
Die Fußbodenheizung steht auch voll auf (Regler auf 8) und die Pumpe gibt auch gut Gas für die drei Kreise. Auch da müsste man einen hydraulischen Abgleich machen. Ob's von dem Caleffi Verteiler noch Anleitungen gibt, weiß ich nicht.
Aber wenn der Mischer zu fährt, sollte keine Falschströmung auftreten, weil es nur ein Dreiwege-Mischer ist.
Letztlich wird Dir das aber nicht deutlich weniger Heizkosten einfahren, weil es ja bei all dem "nur" um die Verteilung geht. Die verbrauchte Energie muss ja irgendwo hingehen, also wahrscheinlich undichte Fenster, schlechte oder kaum vorhandene Isolierung, etc.
Ich wohne hier auch in so einem Haus von 1950 zur Miete, wobei eine Seite des Hauses Ende der 80er erweitert wurde. Die angebaute Seite bleibt deutlich länger warm als die Seite von 1950. Das liegt einfach an der nicht vorhandenen Dämmung und der fehlenden Winddichtigkeit. Wenn hier die Nachtabsenkung beginnt, sinkt innerhalb einer Stunde die Raumtemperatur um ein oder zwei Grad (im alten Teil) und das bei den, zur Zeit, recht milden Außentemperaturen. Die neue Seite sinkt dagegen kaum ab, trotz undichter Rollladenkästen.
Machste nix :-/

Hallo Simon,

ich habe noch die Idee das ganze vielleicht mal von der anderen Seite zu betrachten. Wenn du weisst wie viel Liter Öl die Heizung verbraucht hat bevor die Wärmepumpe eingebaut wurde, kannst du das ja in kwh umrechnen. Es geht mir hier um den Wärmebedarf des Hauses.

Deine Wärempumpe kann ja bestimmt auch die Jahresarbeitszahl JAZ anzeigen oder man kann sie ausrechnen. Dann kannst du hier auch den Wärmebedarf mit der LWP ausrechnen. Bsp. JAZ 2,0 bei 20.000 kwh Stromverbrauch ergibt dann 40.000 kwh Wärembedarf.

Wenn man diese beiden Zahlen vergleicht erhält man Erkenntnisse ob du im Soll bist oder vielleicht etwas nicht stimmt.

VG

Hallo alle zusammen,

ich denke zum Thema Einstellungen wurde bereits alles erwähnt. Nur als Idee zur Ergänzung. Du kannst alle Räume und vl Leitungen direkt am Heizkörper mit Temperatur Fühler ausstatten. Wenn dann alle Heizkörper gleich eingestellt sind kannst du an den Temperatur verlaufen genau sehen in welchen Räumen wie schnell aufgeheizt wird. Dann kannst du Stück für Stück den hydraulischen Abgleich machen bis die Temperaturverteilung für dich passt. Über die vl Temperaturen direkt am Heizkörper siehst du auch wann und wie lange deine Ventile aufmachen und ob du zwischen den einzelnen Heizkörpern schlecht isolierte Rohr Abschnitte hast.

Was ich noch ergänzen möchte ist das bedarfsgerechte Heizen.

Bei uns Zuhause, wobei das Haus etwas besser isoliert ist, ist mir der Effekt der Nachtabsenkung besonders bewusst geworden.

Da wir alle über den Tag nicht Zuhause sind ist die Nachtabsenkung immer aktiv, außer morgens von 5-8 Uhr und Abend von 16-22 Uhr. Die Nachtabsenkung ist auf 16 Grad eingestellt.

Somit konnten haben wir statt 24000kwh nur 11000kwh dieses Jahr verbrauchen.

Grüße

Nachtrag:
Ach so, letztens habe ich gesehen wie jemand die alten Heizungen mit kleinen Lüftern ausgestattet hat. Könnte man in Kombination mit dem Temperaturfühler und HA einfach und schnell Automatisieren :wink:

:crayon:by HarryP: Zusammenführung Doppelpost.
*@Mav *
Bitte für Nachträge/Korrekturen die “bearbeiten” Funktion (geht 24h) verwenden. Danke!

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