Irgendwie funktioniert nichts richtig und ich fühle mich komplett überfordert

Hallo ihr da draußen.

Seit gut einer Woche versuche ich HA zu kapieren, aber es lässt mich nicht. Zumindest habe ich das Gefühl. Manchmal kommt mir der Gedanke, das Zeug wieder zu verkaufen.

Nach der Installation von Proxmox und HA auf einem Lenovo MiniPC habe ich es geschafft, meine Tuya-Zigbee Geräte, meine Wärmepumpe und meine Alexas einzubinden.

Aber ich will es ja nicht nur im WLAN benutzen, also muss eine Internet Verbindung her.
Nachdem ich einige Stunden lang vergeblich versucht hatte, das mit Tailscale zu realisieren, habe ich frustriert das wieder vom Rechner runter geschmissen und erst einmal auf das Probe-Abo von NabuCasa gesetzt, weil das ja völlig ohne Probleme laufen soll.
Damit kann ich auch über den Browser meines Android Handys auf mein HA zugreifen, es funktioniert also grundsätzlich. Nur wenn ich die Home Assistant App auf dem Handy benutze funktioniert es nicht.
Über WLAN schon, aber beim Versuch, es es übers Internet zu verbinden, bekomme ich die Fehlermeldung “Unsichere Verbindung blockiert! Diese Verbindung ist nicht sicher, da sie HTTP verwendet. Du hast entschieden, unsichere Verbindungen zu blockieren, wenn du nicht Zuhause bist.” .
Ich kann mich zwar nicht erinnern, das eingestellt zu haben, aber das macht Sinn. Nur warum funktioniert es nicht, denn der NabuCasa Link ist doch https? Ich finde auch keine Ecke, in der ich das kontrollieren kann, was in meinem HA dazu gespeichert ist.

Eigentlich wollte ich versuchen, irgendwie meine Zigbee-Tuya Geräte von dort auf Z2mqtt zu portieren (keine Ahnung, ob das geht). Also habe ich mir, Simons Empfehlung folgend, den Sonoff MG24 Stick bestellt, angeschlossen und den Mosquito Broker und mqtt installiert.
Dann die Firmware des Sticks aktualisieren… Geht nicht. In Proxmox wird das Gerät erkannt, in HA gar nix.

Ich weiß nicht, sollte in diesem Bereich nicht ein Gerät angezeigt werden, wenn es in einem USB Port steckt? Ich habe probeweise noch einen Maus-Dongle und einen Speicherstick angeschlossen. Nichts.

Vielleicht hat ja einer von euch eine Idee, wie ich wenigstens eines dieser Probleme von den Hacken kriege? Besser wären natürlich beide. :slight_smile:
Im Moment finde ich das alles gar nicht gut und würde es am liebsten in die Tonne drücken.

Zunächst .. für jedes Problem nen eigenes Thema..

Zum Thema WLAN ..
Du brauchst eine VPN Verbindung wenn du nicht im heimnetzwerk bist. Wenn du zu Hause ne FRITZ!box hast .. ist WireGuard einfach und kostenlos.

Mit Nabu Casa braucht man kein VPN.

Ist in der App auf dem Handy bei “Externe URL” eingestellt: Home Assistant Cloud?

Ist dein Zigbee Gateway ein USB-Stick, dann musst du in Proxmox den Stick an die HomeAssistant VM „durchreichen“

Hast du in den Einstellungen für die Companion App https hinterlegt?

Ich bin mir nicht sicher - meinst du das?

Nein

Geh per WLAN mit der App auf dein Home Assistant

Dann Einstellungen - Companion App - Server

Dann sollte so eine Seite kommen:

Meine Frau hat mich gezwungen, sie zum Supermarkt zu fahren. :roll_eyes: Ich werde nachher schauen.

Hey, ich habe am Anfang genau den gleichen Fehler gemacht und anhand des Videos HA im Container installiert. Ebenfalls auf dem Lenovo.
Mach am besten eine Sicherung, notiere dir dein Backup Schlüssel, nehme Proxmox wieder von der Platte, installiere HA direkt auf dem Lenovo und spiele die Sicherung wieder ein.
Bei mir hat es einwandfrei geklappt, alle Geräte und Entitäten waren wieder da.

Ich würde es nie wieder anders machen. Du hast alle Prozessoren und Arbeitsspeicher zur Verfügung.

Du hast Dir das Leben doppelt zu schwer gemacht - Proxmox hättest Du weglassen- und HA BareMetal installieren sollen. Kannst Du immer noch machen und HA nach der BareMetal Installation von einem Backup zurücksichern.

P.S. Habe den vorherigen Beitrag, der das Gleiche sagt, irgendwie übersehen​:wink:

Deiner Lokalen IP fehlt der Port!? Oder wurde das mit der 2026.8 für Neuinstallationen geändert? Http://192.168.178.120:8123

Ich habe HA auf Proxmox auf nem Lenovo ThinKCentre als VM laufen. Ohne Probleme. Daneben noch 2 andere VMs und 5 Container.
Ich würde niemals meinen ganzen MiniPC nur für HA nutzen.

Aber jeder wie er meint.

Also lass dich nicht verunsichern, suche deinen Weg. Dein Problem ist lösbar. Versuche das mit dem Port.

@djeeens Vielen Dank! Du hast mit deinem Hinweis mein erstes Problem gelöst! :+1:
@sirector& @HaGoDo Auch euch vielen Dank! Ihr habt mein zweites Problem gelöst! :+1:

@Heinz_Himmel & @lemuba Ich muss mal schauen. Im Moment stehen mir beim Gedanken “alles platt machen” sämtliche Haare zu Berge. Ihr seht meine panischen Blicke nicht.

@DirtyBird Bei der neuen Version ist wahrlich der Port 80. War eine meiner ersten Hürden. :slightly_smiling_face:

Und was spricht dagegen einen MiniPC nur für Home Assistant zu nutzen?

Nichts. Wenn du nur HA nutzen willst, ist das wahrscheinlich die bessere Variante. Aber die Andeutung, dass es nur Probleme macht, ist schlichtweg falsch.
Und wenn du später auf die Idee kommst, doch deinen MiniPC voll auszureizen, hast du mehr arbeit.

löse es einfach über Cloudflared mit einer eigenen Domain

Nabu Casa klappt schon nicht auf Anhieb und dann soll der TE Cloudflare mit eigener Domain nutzen?

Mit VPN braucht man kein Nabu Casa.

Auch wenn jetzt wohl alles zu gehen scheint, die für mich beste Lösung war VPN-On-Demand (VPN wird immer nur dann automatisch zugeschaltet, wenn man außerhalb des eigenen WLans ist).

Aber wem das zu kompliziert ist, kann ja VPN auch manuell vor der Companion App zuschalten.

Vorteil:
Man braucht keinen Account irgendwo bei nem anderen Anbieter, keine eigene Domain, kein Cloudflare, keine offenen Routerports, man muss nix “extern konfigurieren”.

Nachteil:
Man muss halt 1x VPN konfigurieren und bei Bedarf eben zuschalten (lassen).

Ich habe früher nen Raspberry Pi 4B/4GB mit ner externen SSD benutzt und bin dann später ebenfalls auf einen Lenovo MiniPC mit Proxmox und HA per Helper Script umgestiegen.

Alles machbar und eben über VPN ein Traum ohne fremde Services.

Inzwischen habe ich aber aus diversen Gründen/Apps auch den internen Zugriff mit LetsEncrypt Zertifikaten verschlüsselt, da zum einen die blöden Browserhinweise nerven, man jedes Gerät (Apple oder Android) selbst erstellte Zertifikate importieren muss und einige Apps mit eigenen Zertifikaten einfach nur der Horror sind.

Dabei hat haben sich die Domains von Netcup bewährt, die man zu bestimmten Aktionen für 0,13€/Monat ergattern kann.
Dann noch die Zertifikate per DNS Challenge erstellen und per Automation aktualisieren lassen und Dank Netcup API auch ohne offene Ports die DNS Einträge der Domain anpassen lassen.

Geil auch, dass Lets Encrypt gerade daran arbeitet, diese DNS Änderungen bei jeder Aktualisierung der Zertifikate obsolet zu machen, Stichwort: DNS-Persist-01

Aber das würde jetzt hier den Rahmen sprengen, daher bitte selbst googeln.

Mein Fazit:
Mit ein wenig Einarbeitung ist auch HA unter Proxmox kein Problem und mit ganz geringem Einsatz (eine günstige Domain, wenn man keine 0815-Massen-Subdomain nutzen möchte) mit der Möglichkeit DNS Einträge zu ändern, kann man auch alles ohne Öffnung ins Internet sicher per VPN und beglaubigten Zertifikaten betreiben.

Klar, Nabu Casa Account geht auch, keine Frage.
Klar, Cloudflare und Co. geht auch, auch keine Frage.

Aber das alles wollte ich nicht, denn trotz der tollen Arbeit von Nabu Casa und Co. bleiben meine Daten bei mir und zwar rein lokal.

Ok, dann werfe ich auch mal nginx via npmplus mit crowdsec inkl. Anpassung der Ban Dauer in den Raum, zusammen mit starkem Passwort und 2FA. Gratis dazu Lets Encrypt Zertifikate.

Funktioniert alles, aber ob das jeder mag? Vor allem der einmalige Zeitaufwand und die Wartung.

Boah, Leute! Macht mich mal fertich!
Eigene Domain habe ich, die nutze ich nur für Emailkonten.
Für mich war Nabu Casa, da es als maximal problemlos angepriesen wurde, die Option, wenigstens irgendetwas zum laufen zu kriegen, ein Problem aus den Füßen zu haben und mein HA wenigstens in den Basics funktionieren zu lassen. Hat ja auch gut funktioniert. :roll_eyes: :joy:

Jetzt werde ich erst einmal meinen Tuya Kram zu Z2MQTT transferieren (immerhin über fünfzig Geräte), dann ein paar Anfänge, wie man die ganzen Informationen vernünftig präsentieren kann - und dann werde ich mal schauen, wie ich die Verbindung alternativ realisieren kann. Also so in zwei Wochen oder so. Die Leute, die ich passend dazu mit Fragen quälen kann, haben sich ja hier schon vorgestellt. :grin: