KEPLER AI ist da! Das große Update für SFML & STATS
Hi zusammen,
Wie bereits im Januar angekündigt, soll SFML weit mehr sein als nur eine reine Solar-Prognose. Nun ist es endlich so weit: Der bewährte Hubble AI-Stack bekommt Unterstützung vom brandneuen Kepler AI-Stack !
Damit schlage ich ein neues Kapitel auf und erweitere das System um grundlegende neue Funktionen. Kurzum: STATS kann jetzt auch Wärme und E-Mobilität (Wallboxen)!
Das hier ist ein vorläufiger Thread zu Fragen bzgl. SFML EAI. Finale Entscheidung von Simon steht noch aus. Bitte zunächst den folgenden Thread lesen:
Startseite:
mittels der Slider können on the fly die Kosten berechnet / visualisiert werden:
Bereitgestellte Sensoren und ihre Funktionen für Wärmepumpen:
Prognose- und Empfehlungssensoren
Empfohlene Aktion
Zeigt die aktuell von EAI empfohlene Maßnahme: keine Aktion, Warmwasser, Heizen, thermischen Speicher nutzen oder Betrieb verschieben.
Grund der Empfehlung
Erklärt die Entscheidung, beispielsweise PV-Überschuss, niedriger Strompreis, Komfortbedarf, hoher Strompreis oder unzureichende Daten.
Vertrauen der Empfehlung
Bewertet die Verlässlichkeit der Empfehlung in Prozent. Grundlage sind Datenqualität und Prognosequalität.
Nächster empfohlener Start
Zeitpunkt, zu dem das erkannte PV-, Tarif- oder Komfortfenster beginnt.
Empfehlung gültig bis
Kennzeichnet, bis wann eine Empfehlung für Automationen verwendet werden sollte.
Empfohlene Dauer
Vorgeschlagene Dauer des erkannten Betriebsfensters in Minuten.
Verbrauch nächste Stunde
Prognostizierter elektrischer Verbrauch der Wärmepumpe für die nächste Stunde in kWh.
Erwarteter Verbrauch heute
Erwarteter elektrischer Tagesverbrauch der Wärmepumpe in kWh.
Erwarteter Verbrauch morgen
Prognostizierter elektrischer Verbrauch für den folgenden Tag in kWh.
Erwarteter PV-Überschuss
Erwartete PV-Energie, die nach Abzug des prognostizierten Wärmepumpenverbrauchs im empfohlenen Stundenfenster verbleibt.
Geschätzter Kostenvorteil
Berechnet den möglichen finanziellen Vorteil des empfohlenen Zeitfensters. Optional können Strompreis und Einspeisevergütung in EUR/kWh oder ct/kWh eingebunden werden. Der Wert ist eine Entscheidungshilfe und keine Abrechnung.
Datenqualität
Zeigt in Prozent, wie vollständig, aktuell und belastbar die zugeordneten Eingangsdaten sind.
Modellstatus
Zeigt, ob das EAI-Modell noch lernt, bereit oder aktuell nur eingeschränkt verfügbar ist.
Binärsensoren für Automationen
Diese Sensoren liefern klare Ein-/Aus-Zustände und eignen sich direkt als Trigger oder Bedingungen:
Automation bereit
Ist aktiv, wenn Lizenz, Konfiguration, Prognose, Datenqualität und Master-Freigabe einen sicheren Einsatz der Signale erlauben.
PV-Fenster aktiv
Meldet ein aktuell nutzbares PV-Überschussfenster.
Warmwasser empfohlen
Signalisiert, dass das aktuelle oder bevorstehende Energiezeitfenster bevorzugt für die Warmwasserbereitung genutzt werden kann.
Heizen empfohlen
Wird bei erkanntem Komfort- beziehungsweise Heizbedarf aktiv.
Thermischer Speicher empfohlen
Meldet ein geeignetes Zeitfenster zur Nutzung eines vorhandenen thermischen Speichers.
Niedrigpreisfenster aktiv
Wird aktiv, wenn der aktuelle Strompreis unter der individuell festgelegten Niedrigpreisgrenze liegt.
Betrieb verschiebbar
Signalisiert, dass ein Betrieb aus analytischer Sicht verschoben werden könnte, beispielsweise bei einem hohen Strompreis ohne akuten Komfortbedarf.
Kritisches Datenproblem
Warnt vor fehlenden, veralteten oder widersprüchlichen Daten, die eine belastbare Automation verhindern.
Zugehörige Sicherheitsschalter
Automationssignale freigeben
Zentrale Freigabe für die triggerfähigen Binärsensoren. Der Schalter ist bei der ersten Einrichtung standardmäßig ausgeschaltet.
PV-Signale
Aktiviert oder deaktiviert die Berücksichtigung von PV-Überschussfenstern.
Tarif-Signale
Aktiviert oder deaktiviert die Berücksichtigung von Strompreisfenstern.
ich versuche gerade zu verstehen, welche Zielgruppe du mit diesem Feature ansprechen möchtest.
Ich selbst fahre seit 2021 elektrisch und betreibe eine 28 kWp PV-Anlage, zwei Wallboxen und drei E-Autos. Das Laden wird bei mir über evcc gesteuert – inklusive PV-Überschussladen, Ziel-SoC bis zur Abfahrtszeit, damals auch noch mit dynamischen Strompreisen usw. Bin ja jetzt wieder auf einem Festpreistarif.
Deshalb frage ich mich, welchen Mehrwert dein aktueller Ansatz gegenüber bestehenden Lösungen bietet. In der Oberfläche ist ja ausdrücklich von einem „Interaktiven Beratungsszenario“ bzw. „Beratung statt Steuerung“ die Rede.
Ist das bewusst als reine Entscheidungsunterstützung gedacht oder ist das langfristig die Vorstufe zu einem vollwertigen HEMS mit echter Steuerung – ähnlich wie evcc?
Wenn ich es richtig verstehe, müssten die bereitgestellten Sensoren anschließend über Home-Assistant-Automationen selbst ausgewertet und daraus die Wallbox angesteuert werden. Das erscheint mir im Vergleich zu einer integrierten Lösung recht aufwendig.
Gerade evcc ist inzwischen im Bereich E-Mobilität sehr umfangreich. Es unterstützt beliebig viele Wallboxen und Fahrzeuge, Ziel-SoC, Abfahrtszeiten, PV-Überschussladen, dynamische Stromtarife und zahlreiche Ladeszenarien. Dazu kommt die sehr gute Integration in Home Assistant mit allen relevanten Entitäten.
Deshalb interessiert mich vor allem die Abgrenzung: Welche Anwender möchtest du erreichen, die mit Lösungen wie evcc heute noch nicht gut bedient werden? Oder liegt der Schwerpunkt deines Projekts eher auf der Energieberatung und Visualisierung als auf der eigentlichen Steuerung?
Das SFML-Ökosystem ist bewusst als Beratungs- und Entscheidungssystem aufgebaut („Beratung statt Steuerung“).
Es liefert Prognosen, Szenarien und Empfehlungen (z. B. wann und wie viel laden sinnvoll ist), ohne selbst Wallboxen oder Geräte zu steuern.
Die eigentliche Umsetzung / Entscheidung bleibt beim Nutzer – über Home-Assistant-Automationen, evcc, eigene Skripte oder was auch immer man bereits einsetzt.
Der zentrale Unterschied zu evcc:
evcc ist ein starkes, spezialisiertes Steuerungssystem fürs Laden.
SFML ist ein übergreifendes Ökosystem, das die Entscheidungsgrundlage liefert und sich mit verschiedenen Steuerungslösungen (auch evcc) kombinieren lässt – oder komplett standalone für reine Prognose und Visualisierung genutzt werden kann.Zielgruppe sind vor allem Nutzer, die:
eine zentrale, interaktive Entscheidungshilfe suchen, ohne gleich ein volles HEMS betreiben zu wollen,
mehrere Energiebereiche (PV, Speicher, Verbrauch, E-Autos …) in einem gemeinsamen Szenario betrachten möchten,
nur eine solide Solar- und Ladeprognose brauchen und die Steuerung selbst oder mit bestehenden Tools machen,
eigene, auf ihre Präferenzen zugeschnittene Automationen und Lösungen bauen wollen,
oder spezielle Sonderfälle abdecken möchten, die Standardlösungen nicht abbilden.
Für reine Solar-Prognose reicht SFML ohne weitere Komponenten völlig aus. Wer später mehr will, kann die bereitgestellten Daten natürlich in HA o. Ä. weiterverarbeiten – das ist optional, kein Muss.
Kurzum: es lässt sich nahezu auf jede erdenkliche Situation / Anlage / Wünsche / Szenarien anpassen ohne Herstellerzwang. Mal abgesehen von der automatischen und KI angetrieben persönlichen Anlage.. und das keine Daten das System verlassen, keine Cloud, keine externen Dienste..
ich habe mein 13 Jahre PV um einen Akku ergänzt und nächstes Jahr soll ggf. die WP folgen. Ich bin schon gespannt, in wieweit da SFML bei der Optimierung helfen kann. Was ihr bisher auf die Beine gestellt habt finde ich super.
Wir bekommen dieses Jahr noch 3 Daikin Perfera Splitklima-Außengeräte mit 4 Innengeräten - diese sollen zu 100% unsere elektr. Fußbodenheizung-/Speicher-Kaminofen Kombi ersetzen „können“. Da geht es dann ab Inbetriebnahme weniger darum, die Prognose-gesteuert zu betreiben, sondern dann wenn wir es mollig warm haben möchten/müssen - ich denke RoomMind könnte mit seinen Tages-/Wochenplänen die richtige Lösung dafür sein. Von SFML/STATS hoffe ich dann auf ggf. eine gute Batteriespeicher-Analyse - ob die aktuelle Kapazität passt, oder eine Erweiterung sinnvoll sein könnte. Im Augenblick sind unsere beiden Marstek Speicher mit jeweils 5kWh Brutto-Kapazität 50% zu groß, Einer hätte insgesamt gereicht - dass könnte sich nun aber aber in den Übergangszeiten Frühjahr/Winter und Inbetriebnahmen der Splitklima ändern. Die Praxis wird‘s zeigen.
EMS kann das bereits jetzt schon anzeigen. Man müsste dann nur entsprechende Sensoren hinzufügen. → Diese gibt es ja auch schon S-Plus. nach dem Urlaub sollten wir uns darüber mal austauschen!