Hey @nightrunner
Warum Stundenpreise überhaupt wichtig sind / wo Hubble und Kepler sie verwenden
Eine Rechnung zu erfassen ist schnell gemacht, aber sie landet nur in der Jahreshistorie: ein Betrag, ein Verbrauch, ein Zeitraum. Das ist das digitale Rechnungsbuch.. Daran kannst Du gut sehen wie sich dein tatsächlicher Stromverbrauch im Jahr verhält und was die Kilowattstunde tatsächlich kostet.
Die Stundenpreise in GPM sind dagegen die Grundlage für alles, was STATS, Hubble, Kepler rechnen:
- Kosten pro Stunde, Tag und Monat in den Diagrammen
- „Meine Stromrechnung" mit Prognose zum Jahresende
- günstige und teure Stunden
- Smart Charging und Batterie-Entscheidungen
- Preisstatistik über die Jahre
Gerade bei einem Zeitzonen-Tarif macht das den entscheidenden Unterschied: Eine Rechnung sagt dir nur, dass der Monat 28 ct/kWh im Schnitt gekostet hat. Die Stundenpreise zeigen dir, dass du nachts für 20 ct und abends für 35 ct geladen hast – und STATS kann damit arbeiten und Kepler teilt die Ströme (Kosten) korrekt auf. Bitte nicht verwechseln mit einem “einfachen” Durchschnitt!!! - Es ist das Gegenteil, Kepler und Hubble wissen genau wann der Strompreis angefallen ist und welcher..
Wofür der CSV-Import gedacht ist
Der CSV-Import ist für dynamische Tarife / Zeitzonentarife, bei denen jede Stunde einen anderen Preis hat, oder um alte Monate nachzutragen / korrigieren.
Wenn du für die Vergangenheit Stundenpreise haben willst, kannst du die Octopus-Datei umwandeln – oder du legst die Zeitfenster an und nutzt für alte Monate die Monatskorrektur mit den Rechnungswerten. Das ist deutlich weniger Arbeit → Beides führt zum selben Ziel!
Mein Tipp: Zeitfenster in GPM anlegen, Rechnungen zusätzlich in die Jahreshistorie eintragen. Dann hast du beides.
Gruß Zara
@Joachim-xo, hallo @gobbli,
Es sind absichtlich zwei getrennte Bereiche:
„Meine Stromrechnung" rechnet nur mit gemessenen Daten: deine Stundenwerte aus STATS und die Stundenpreise aus GPM.
Sie zeigt dir, was deine Sensoren gemessen haben und wo du damit am Jahresende landest.
„Jahreshistorie:"
Dort tauchen 2025 und 2026 von EWE auf: Verbrauch, Kosten und der echte Preis pro kWh. Für Jahre, in denen du noch keine Messdaten hattest, ist das die einzige Quelle und eine gute Übersicht wie sich deine Kosten verändert haben.
Warum die Trennung ?
Weil Messung und Abrechnung nie genau gleich sind. Der Zähler des Anbieters, Sensoren und die Abrechnungszeiträume passen nie exakt zusammen. Würden Hubble / Kepler beides in ein Diagramm mischen, wüsstest du nicht mehr, welche Zahl woher kommt. Ein weiterer wichtiger Punkt, so könne Anbieterwechsel und auch Tarifstrukturwechsel sauber unterjährig abgebildet werden. Kepler (EAI KI) schlüsselt die Kosten und Verbräuche nach den Monaten des entsprechenden Kalenderjahres auf. Es ist also KEIN einfacher Mittelwert.. das ist der Trick!
Wenn du sehen willst, ob deine eigene Messung zur Rechnung passt: Jahreshistorie und „Meine Stromrechnung" für dasselbe Jahr nebeneinander halten. Weichen die Werte deutlich ab, hilft die Monatskorrektur, um die Stundenpreise gerade zu rücken. Das ist das Kernprinzip für eine eindeutige und klare Beurteilung der eigenen Kosten und auch Rechnungen.
Zara
PS: Einfacher geht es nicht zu korrigieren, zu prüfen, auf einen Blick die echten Kosten zu sehen.. alles OHNE HA Recorder oder SQL-Fummelei..