INFO: Endlich Klarheit bei Stromrechnungen und der tatsächliche Preis /kWh

Mit dem Update auf V46.2.2 kommt endlich Klarheit in die Stromrechnung.

Mich hat es immer maßlos geärgert, dass eine Stromrechnung in Deutschland so kompliziert ist. Arbeitspreise, Netzentgelte, Grundgebühr, und dann vielleicht noch ein Anbieterwechsel. Das nervt.

Damit ist jetzt Schluss
Grid-Price Monitor arbeitet mit dem EAI Kepler AI-Stack und zeigt dir genau:

  1. Wie viel du im Kalenderjahr verbraucht hast
  2. Was dich die Kilowattstunde wirklich gekostet hat
  3. Wo du in etwa landen wirst

So funktioniert es:
Einfach die Stromrechnung nehmen, Zeitrahmen und Verbrauch eintragen – fertig.
Auch Anbieterwechsel oder Strompreisanpassungen sind kein Problem.

Kepler rechnet anteilig und nicht stumpf zusammen. Bei dynamischen Tarifen schlüsselt er die Kosten noch genauer auf.
Wechsel zwischen Tarifstrukturen, also fest zu dynamisch oder dynamisch zu fest, ebenfalls kein Problem.

So hast du den Verbrauch der letzten Jahre und die tatsächlichen Kosten pro Kilowattstunde immer im Blick.

Das Beste:
Kepler erstellt eine Prognose, wo du am Ende des Kalenderjahres landest. Dafür lernt er deinen Verbrauch und die letzten Jahre.Und das ist noch nicht alles:

  • komplexe Korrekturen sind möglich
  • Upload ganzer Excel-Tabellen
  • Energieerzeugergemeinschaften
  • feste Tarife
  • zeitbasierte Tarife
  • Sondertarife

Kepler verdichtet das zu einer einfachen und schnellen Übersicht.

Korrekturen via CSV (incl Demo-Datei) und Erzeugergemeinschaften

Erstmal danke Tom!
Soetwas hab ich schon des längeren gesucht, war aber mit den am Markt bestehenden nicht wirklich zufrieden.

Einen Verbesserungsvorschlag hätte ich noch, der mir in den Sinn kam:

Genial fände ich es in der Ansicht nocht, wenn man bei der Eingabe des Preises noch zwischen Grundpreis (Grundgebühr) und Stromkosten für die verbrauchten kWh unterscheiden könnte und das dann gestaffelt in dem Balken sieht.
Dazu könnte man dann noch den Strompreis ct/kWh einmal aufteilen, was ich an reinen Stromkosten habe und einmal dann den gesamten Preis pro kWh inkl. Grundpreis.

Hier mal noch ein Beispiel einer Abrechnung eines Monats von mir:

Dann hätte man die volle Aufschlüsselung.

Gruß
Johnny

Hallo @Tom-HA ,

vielen Dank erstmal für das Update. Ich nutze eine entsprechende Erfassung des monatlichen Verbrauchs und der daraus resultierenden Stromkosten schon seit 2022. Würde es natürlich gerne gesammelt in einem Tool nutzen. Da kommt die Funktion in GPM gerade recht :wink:

Ich stimme da @Johnny_1993 zu, würde mich auch über eine monatliche Erfassung des Grundpreises noch freuen.

Zusätzlich habe ich da noch eine Frage. Ich habe jetzt meine Stromverbräuche für 2026 einmal eingetragen. Scheinbar werden diese aber nicht ausgewertet im Diagramm “Meine Stromrechnung”. Auch das Vorjahr schein nicht berücksichtigt zu werden, dieses habe ich auch eingetragen.

Wie hast Du das gemacht? In der HA APP und im Safari Browser erhalte ich das hier:

gib mal am als letzte Stelle eine 1 ein. Z.B. 24,321 oder kannst das auch mit den Pfeil hoch und runter korrigieren @Joachim-xo

TippTopp - so geht’s –> Danke!

@Tom-HA , an die folgende Frage schließe ich mich an …

2025 und 2026 habe ich komplett mit den Rechnungen von EWE erfasst; oder muss da eine Nachtverarbeitung drüber?

Wo ist der Unterschied zwischen Monatskorrektur und Rechnung bearbeiten?

Hallo @nightrunner

das sind zwei verschiedene Werkzeuge für zwei verschiedene Dinge:

Rechnung erfassen / bearbeiten
Das ist dein persönliches Rechnungs-Archiv. Du trägst ein, was auf der Stromrechnung steht: Zeitraum, kWh, Betrag, Anbieter. Mehr nicht.

Daraus baut Kepler die Jahresübersicht:
Wie viel hast du im Jahr verbraucht, was hat es gekostet, was war der echte Preis pro kWh, wo landest du am Jahresende.
Mit „Bearbeiten" änderst du nur diesen Eintrag, zum Beispiel wenn du dich vertippt hast. An den Stundenpreisen in GPM ändert das nichts. Es ist mehr ein Digitales Buch.. ein schneller Blick wie sich deine Preise und Verbräuche im laufe der Jahre verändert haben.

Monatskorrektur
Das ist ein Eingriff / Möglichkeit in die Stundenpreise von GPM einzugreifen. GPM vergleicht das mit seinen eigenen Stundenpreisen und verschiebt diese so, dass der Monat im Schnitt genau den Preis ergibt, den du wirklich bezahlt hast.
Das brauchst du nur, wenn die Stundenpreise in GPM falsch waren – etwa weil eine Umlage fehlte oder der Tarif sich geändert hat, ohne dass du es eingetragen hast. Danach stimmen die Tages- und Monatswerte in allen Diagrammen.

Fazit

  • Rechnung bearbeiten = Rechnung digitalisieren. Für die Jahresübersicht.
  • Monatskorrektur = Stundenpreise eines Monats gerade rücken, das sie überall in STATS korrekt sind und die Grundlage für die Berechnung(en) von STATS funktionieren.

Die Monatskorrektur nimmst du nur, wenn die Preise im Monatsdiagramm sichtbar von deiner Rechnung abweichen. Wir hatten das Thema hier öfter im Forum, dass falsche Werte in der Tabelle standen durch Ausfälle, Anbieterwechsel, Sensorprobleme uvm.. nun kann es einfach korrigiert werden - ohne SQL und ohne die DB zu zerstören.

Zara

Ich frage noch einmal höflich nach:

Hallo @Tom-HA ,

Nochmals eine Nachfrage zu gpm. Die von octopus downloadbare csv sieht so aus:

Das Zielformat von Dir sieht so aus:

Klar ist, die octopus Datei muss umgewandelt werden in das Vorlagenformat.

Was sind die Vorteile, wenn ich mir die Mühe mache, statt den gesamten Monat als Rechnung zu erfassen? Ich habe einen Tarif mit Zeitzonen?

Gruß Stefan

Hey @nightrunner

Warum Stundenpreise überhaupt wichtig sind / wo Hubble und Kepler sie verwenden
Eine Rechnung zu erfassen ist schnell gemacht, aber sie landet nur in der Jahreshistorie: ein Betrag, ein Verbrauch, ein Zeitraum. Das ist das digitale Rechnungsbuch.. Daran kannst Du gut sehen wie sich dein tatsächlicher Stromverbrauch im Jahr verhält und was die Kilowattstunde tatsächlich kostet.

Die Stundenpreise in GPM sind dagegen die Grundlage für alles, was STATS, Hubble, Kepler rechnen:

  • Kosten pro Stunde, Tag und Monat in den Diagrammen
  • „Meine Stromrechnung" mit Prognose zum Jahresende
  • günstige und teure Stunden
  • Smart Charging und Batterie-Entscheidungen
  • Preisstatistik über die Jahre

Gerade bei einem Zeitzonen-Tarif macht das den entscheidenden Unterschied: Eine Rechnung sagt dir nur, dass der Monat 28 ct/kWh im Schnitt gekostet hat. Die Stundenpreise zeigen dir, dass du nachts für 20 ct und abends für 35 ct geladen hast – und STATS kann damit arbeiten und Kepler teilt die Ströme (Kosten) korrekt auf. Bitte nicht verwechseln mit einem “einfachen” Durchschnitt!!! - Es ist das Gegenteil, Kepler und Hubble wissen genau wann der Strompreis angefallen ist und welcher..

Wofür der CSV-Import gedacht ist
Der CSV-Import ist für dynamische Tarife / Zeitzonentarife, bei denen jede Stunde einen anderen Preis hat, oder um alte Monate nachzutragen / korrigieren.
Wenn du für die Vergangenheit Stundenpreise haben willst, kannst du die Octopus-Datei umwandeln – oder du legst die Zeitfenster an und nutzt für alte Monate die Monatskorrektur mit den Rechnungswerten. Das ist deutlich weniger Arbeit → Beides führt zum selben Ziel!

Mein Tipp: Zeitfenster in GPM anlegen, Rechnungen zusätzlich in die Jahreshistorie eintragen. Dann hast du beides.

Gruß Zara

@Joachim-xo, hallo @gobbli,

Es sind absichtlich zwei getrennte Bereiche:

„Meine Stromrechnung" rechnet nur mit gemessenen Daten: deine Stundenwerte aus STATS und die Stundenpreise aus GPM.
Sie zeigt dir, was deine Sensoren gemessen haben und wo du damit am Jahresende landest.

„Jahreshistorie:"
Dort tauchen 2025 und 2026 von EWE auf: Verbrauch, Kosten und der echte Preis pro kWh. Für Jahre, in denen du noch keine Messdaten hattest, ist das die einzige Quelle und eine gute Übersicht wie sich deine Kosten verändert haben.

Warum die Trennung ?
Weil Messung und Abrechnung nie genau gleich sind. Der Zähler des Anbieters, Sensoren und die Abrechnungszeiträume passen nie exakt zusammen. Würden Hubble / Kepler beides in ein Diagramm mischen, wüsstest du nicht mehr, welche Zahl woher kommt. Ein weiterer wichtiger Punkt, so könne Anbieterwechsel und auch Tarifstrukturwechsel sauber unterjährig abgebildet werden. Kepler (EAI KI) schlüsselt die Kosten und Verbräuche nach den Monaten des entsprechenden Kalenderjahres auf. Es ist also KEIN einfacher Mittelwert.. das ist der Trick!

Wenn du sehen willst, ob deine eigene Messung zur Rechnung passt: Jahreshistorie und „Meine Stromrechnung" für dasselbe Jahr nebeneinander halten. Weichen die Werte deutlich ab, hilft die Monatskorrektur, um die Stundenpreise gerade zu rücken. Das ist das Kernprinzip für eine eindeutige und klare Beurteilung der eigenen Kosten und auch Rechnungen.

Zara

PS: Einfacher geht es nicht zu korrigieren, zu prüfen, auf einen Blick die echten Kosten zu sehen.. alles OHNE HA Recorder oder SQL-Fummelei..

Kann ich den gewaltigen Ausreißer im Juli korrigieren? Habe einen Fixpreis.

Danke für die ausführliche Antwort!
Quintessenz für mich wenn ich es korrekt verstanden habe:
Zeitzonen Tarif habe ich erst seit 01.09.2026
In gpm Zeitzonen Tarif eingetragen. Zusätzlich monatlich Rechnungen eintragen.
Damit sollte dann zumindest ab Oktober alles korrekt laufen. Und 2027 stimmt dann alles.

100% genau so ist es!!!

Ja, dafür ist die neue GPM-Seite in Stats

Ich habe gestern Abend für den kompletten Monat Juli 26 entsprechende Korrekturen eingetragen:

Wann bzw. wie werden diese nun umgesetzt? :thinking:

Ich habe auch hier die Monats-Korrektur eingetragen, sehe aber keine Veränderungen…

@Tom-HA

Es wäre schön, wenn ich eine kurze Rückmeldung bekommen würde. Kann ja sein, dass die einzelnen Korrektur-Möglichkeiten nicht bei fixen Stromtarifen möglich sind…

@ottokar

ich bin dran.. aber aktuell auf der Arbeit! Es ist immer eine Zeitfrage. Kleiner Dinge die ich nicht im Code ändern / suchen muss kann ich aus dem Stegreif beantworten (ich kenne meinen Code) aber größere Dinge - wie Deine Frage, muss ich mit Zeit und meiner Zettelwirtschaft nachprüfen und kontrollieren.

Habe nach dem Update auf V48 bei den Korrekturen keine Änderungen festgestellt. Korrektur Monat Juli über GPM erneut eingetragen; keine Änderung.

Ob der hohe Ø ct/kWh-Wert im April vor dem Update schon da war, kann ich nicht sagen.

Diese Auswertungen passen meiner Meinung nach nicht zu der obigen Anzeige der laufenden Kosten pro Monat: