FYI: Zwei Erkenntnisse bei einem Kurzschluss im Hausstromkreis :-)

Ich denke, du hast mich da falsch verstanden. Standardmäßig haben die Tasmota-Geräte den Reset nach 7mal Einschalten aktiv. Beim letzten Stromausfall schaltete sich der Strom viele Male nacheinander ein und aus. Somit waren alle Tasmota Plugs ohne die gesetzte SetOption65 wieder auf Werkseinstellungen und sämtliche Daten gelöscht - unter anderem der Lesekopf für meinen Stromzähler. Mein HA bekam also keine Daten zum Stromverbrauch mehr.

Durch Aktivierung der SetOption65 wird dieses Standardverhalten verhindert und egal wie oft der Strom hin- und herschaltet, alle Daten bleiben erhalten. Darum aktiviere ich bei jedem neuen Tasmota-Gerät nun diese Einstellung.

Dieser Werkreset ist nur aus einem Grund die Standardeinstellung: Manche Geräte haben keine Tasten, wie z.B. mein Lesekopf für den Stromzähler. Dort kann man nur durch 7maliges Powertogglen dann einen Reset durchführen.

Ums nochmal deutlich zu schreiben, weil es nicht gerade intuitiv ist:
SetOption65 0 = Werksreset über 7mal power togglen möglich
SetOption65 1 = Kein Werksreset über power togglen

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Doch ich habe schon verstanden was Du meinst, bzw. wofür die SetOption65 da/gut ist, :slightly_smiling_face: aber ich verstehe die Beschreibung dazu anders.

Wenn SetOption65 0 gesetzt und somit diese Funktion aktiviert wurde, dann ist ein Reset mit diesem 7 x Strom weg möglich, aber dafür gilt dann immer noch die beschriebene Prozedur mit den entsprechenden und beschriebenen Zeitabständen. Denn da steht ja:

Oder anders gesagt: Wenn ein Reset einfach dadurch möglich wäre das man SetOption65 0 setzt und dann einfach 7 Mal nacheinander den Strom ab und wieder anschaltet, hätte man sich dort die Beschreibung der Prozedur auch gleich sparen können.

Anm.: Wobei ich ja schon erwähnt hatte das ich dieser Beschreibung der Prozedur nicht so ganz “traue”, weil sie bei mir halt nicht immer zum Erfolg geführt hat.

Warum dann das

bei Dir so passiert ist kann ich dann allerdings auch nicht erklären, eben weil das m.M.n. so nicht hätte passieren dürfen.

Bei meinen ganzen Tasmota Geräten hier - u.a. auch ein IR-Lesekopf - hatte ich bisher nie nachgeschaut wie dort SetOption65 gesetzt ist. Das habe ich eben aber mal nachgeholt und bei allen Tasmota Geräten ist SetOption65 natürlich noch in der Standard-Einstellungen, sprich SetOption65 0. Bei meiner Fehlersuche nach dem Verursacher des Stromausfalls habe ich aber ganz sicher den Strom mehr als nur 7 Mal ein- und wieder ausgeschaltet. Oder genauer gesagt hat das ausschalten dann der FI automatisch übernommen. :laughing: Auch lagen zwischen dem mehrfachen ein- und ausschalten nicht immer viele Minuten, sondern teilweise auch nur 10, 20 oder x Sekunden.

D.h. wenn die bei Tasmota beschriebene Prozedur so funktioniert wie beschrieben, dann sollte ein einfaches

eigentlich nicht dazu führen das alle Tasmota Geräte wieder auf die Werkseinstellungen gesetzt werden, auch wenn man SetOption65 0 gesetzt hat. Trotzdem ist es natürlich eine Überlegung wert ob man SetOption65 nicht ggf. auf SetOption65 1 setzt, wozu es in dem Warning-Absatz ja auch einen Hinweis gibt wann das ggf. Sinn machen könnte. Aber das muss halt jeder für sich selber beurteilen.

Bei meinem Kurzschluss/Erdschluss Problem hier hatte das viele ein- und ausschalten des Stroms jedenfalls - oder vielleicht auch zum Glück :laughing: - keinerlei Auswirkungen auf meine Tasmota Geräte, obwohl bei allen SetOption65 0 gesetzt ist.

VG Jim

Genau um das zu vermeiden gibt es APIPA: Alle DHCP-Geräte geben sich eine Adresse im selben Bereich einer definierten B-Class und können dann (zumindest theoretisch) miteinander sprechen, wenn man sie mit (mdns-)NAMEN (oder APIPA zugewiesener Adresse) anspricht. Es geht aber natürlich alles schief, was (alte) IP-Adresse (oder DNS-) Namen benutzt. Nachdem Du sagst, das die Sticks normale Leuchtsignale geben, gehe ich davon aus, das die auch “normal” funktionieren. Mit APIPA kannst ein DHCP-Netz ohne DHCP-Server betreiben, das Konzept ist eigentlich ganz cool

Die Tasmota´s, auf die Du referenziert, machen das übrigens auch, haben halt “nur” andere Zeitscheiben.

Zum Nachlesen: APIPA | IT-Lexikon | Ausbildung in der IT

Das hatte ich auch schonmal. Ich habs damals auf das Prellen beim Einschalten geschoben… Wohl reiner Zufall. Bei mir waren von rund 30 Geräten ungefähr die Hälfte.

Um den Beitrag hier für mich mal abzuschließen ziehe ich mal ein kurzes Fazit (für mich):

  1. Es ist keine wirklich gute Idee wenn man bei sich zu Hause alle Stromkreise ggf. nur über einen FI abgesichert hat. Ob und welche Stromkreise man dann ggf. noch mit zusätzlichen FI absichert ist natürlich eine individuelle Entscheidung und dazu sollte man natürlich immer einen Elektriker befragen und natürlich auch den die Arbeit dann durchführen lassen! Solche Arbeiten sind nichts für irgendwelche Hobbyhandwerker. :wink:
  2. Bei aktiven Zigbee Geräten, wie z.B. einem Plug, sollte man mal einen Blick auf diese Einstellung werfen,

    sprich wie sich das Gerät nach einem Stromausfall verhalten soll und ob und was dort eingestellt ist.
  3. Bei anderen Geräten, die dann andere Protokolle z.B. Wifi, Z-Wave, Thread, Tasmota oder was auch immer nutzen, sollte man auch mal überprüfen ob es dort Einstellmöglichkeiten wie bei Zigbee gibt, was das Verhalten der Geräte nach einem Stromausfall betrifft.
  4. Bei einem SLZB-06 Dongle kann es passieren das diese nach einem Stromausfall nicht direkt wieder zur Verfügung steht und er, auch wenn das stromgebende Gerät wieder Strom liefert, trotzdem noch ein weiteres Mal vom Strom getrennt und wieder angeschlossen werden muss.
  5. Sollten bei einem Stromausfall nur einzelne im Zigbee Mesh verhandene Router ausfallen, weil der Stromausfall ggf. nur einzelne Stromkreise betrifft, kann das auch dazu führen das im Anschluss das Zigbee Mesh erst einmal nicht mehr so wie zuvor funktioniert, eben weil sich durch den Ausfall einzelner Router im Zigbee Mesh die vorhandenen Zigbee Geräte ggf. andere/neue Routen suchen mussten.
  6. Jeder sollte sich m.M.n. mal darüber Gedanken machen was mit seinem HA und allen darin eingebundenen Geräten, bei einem kurzen und ggf. auch längeren Stromausfall passiert und was so ein Stromausfall dann ggf. an Konsequenzen für welche Gerät haben könnte.
  7. Da man einen Stromausfall schlecht simulieren kann und er zumindest bei mir hier nur sehr selten mal vorkommt, könnte man natürlich auch mal darüber nachdenken ihn bewusst herbeizuführen, in dem man einfach mal den Strom per FI (RCD) temporär abschaltet. Eben um einfach mal zu sehen was das für HA und die darüber/dabei genutzen Geräte bedeutet. Allerdings sollte man das auch nur dann tun wenn zumindest der HA Host mit einer USV korrrekt abgesichert ist, sodass man sich durch so einen Test nicht ggf. auch noch seine HA Installation ab- bzw. zerschießt. :wink: Auch irgendwelche anderen Geräte, auf die ein Stromausfall im laufenden Betrieb ggf. negative Auswirkungen haben könnte, sollte man bei so einem Test natürlich berücksichten.

Da das Thema jetzt für mich eigentlich auch abgeschlossen ist und man die hier jetzt genannten Punkte auch als “Lösung” sehen könnte, werde ich diese Posting hier jetzt auch mal als Lösung markieren. Was natürlich nicht bedeutet das man darüber dann nicht mehr diskutieren braucht/könnte/müsste. :slightly_smiling_face:

VG Jim

Genau das was Mavo beschreibt steht auch in deinem verlinkten Text und zwar im Kästchen Warning :-).

Oh steht auch bei dir nochmal , übersehen.

Moin,

Kleiner Denkanstoß für später mal:

Ich habe im Sicherungskasten 14 (!!!) FI installiert.

2 “normale” 3-Phasen FI und

12 FI/LS. Z.B. für

ich muss dem Zustimmen. Ich mache das auch inzwischen überall. Die FI/LS sind eine einmalige Investition und nur einmal ein Problem über Wochen zu haben wo immer wieder der FI für alles gefallen war hat mir nach dem Umbau auf FI-LS die Suche extrem vereinfacht. Es war vorher nicht klar in welchem Stromkreis das Problem lag.
Da die FI-LS inzwischen auch mit 1 ET Breite angeboten werden ist das nicht mal mehr ein Platzproblem. Ggf. spart man sich sogar den 4pol. FI.
Wenn die FI-LS-Brandschutzschalter mal günstiger werden und nur noch 1 ET breit sind dann wäre das meine nächste Investition für alle relevanten gefährdeten Kreise.

MfG

Hallo,

schöner Beitrag, aber als Jemand, der im Hause eine Ausbilderin für Elektriker hat, hier nochmal der Hinweis, dass auf den Boden eine Unterverteilung gehört, da Innen- Aussengeräte und Wechselrichter nicht in einen Kreis gehören.

Von Shelly gibt es inzwischen Zwischenstecker die nur Messen und nicht Schalten. Dies ist trotz konfiguration besser für Kühlschränke etc.

Zu den FI/RCD noch der Hinweis, dass es kombinierte RCD/Leitungschutzschalter gibt, die auch gut zur Nachrüstung geeignet sind.

VG Ralf

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Moin

Jepp das ist sicherlich richtig :+1: und wäre ich damals dafür verantwortlich gewesen wie hier die ganze Elektrik im und am Haus aufgebaut wurde, hätte ich da auch Vieles anders machen lassen. Jetzt im Nachhinein da Änderungen vorzunehmen wäre hier ein ziemlich heftiger Aufwand, weil

D.h. hier sind a) Leitungen irgendwie nach Lust und Laune einfach kreuz und quer in den Hohlwänden (Holzständerbauweise) verlegt worden :roll_eyes: und b) gibt es auch keinerlei korrekte Aufzeichnungen/Pläne dazu. D.h. theoretisch müsste man erst einmal jede Leitung durchmessen, um halbwegs heraus zu bekommen was hier wie verlegt und wie geschaltet und abgesichert wird bzw. ist.

Um nur mal bei dem Beispiel Dachboden zu bleiben. An dem Schutzschalter der auch die Verteilerdose im Dachboden absichert, sind nicht nur ein Teil - nicht alle - der Außengeräte abgesichert, sondern wie ich bei dem Kurzschluss/Erdschluss dann feststellen musste auch noch mind. 1 von 4 Steckdosen im Gästezimmer im OG, 1 von 4 Steckdosen im Schlafzimmer im OG, die Deckenlampe in einem Abstellraum im OG und auch noch mind. 1 von 6 Steckdose im Wohnzimmer im EG.

Aber wie schon gesagt werde ich mir das in nächster Zeit mal alles in Ruhe anschauen, vielleicht auch ein paar Dinge durchmessen (lassen) und dann auch mal meinen Nachbarn mit dazuholen, um dann mal gemeinsam zu überlegen ob und was wir hier verbessern und optimieren könnten. Mal sehen bei wie vielen FI/RCD/Leitungschutzschalter und Stromkreisen ich am Ende dann lande. :laughing:

VG Jim

Hi Jim,
wirf doch mal einen Blick auf das Photo von Deinem FI, welches Du gepostet hast.
Dort gibt es eine Taste und die Aufschrift “monatlich drücken”.

Was ist der Hintergrund? Durch Drücken dieser Taste simulierst Du einen Erdschluß und der FI löst aus (die korrekte Funktion wird dadurch getestet) und es macht ‘pitsch’. Wer also erst nach Jahren merkt, dass ein Stromausfall seine Automatisierung durcheinanderbringt ….
Ein FI soll Dich im Falle des Falles vor größerem Schaden bewahren! Also vielleicht doch hin- und wieder mal prüfen, ob er noch seinen Dienst tut!

Viele Grüße

Ist mir bekannt, aber brauche ich ja gar nicht. Diesen “Test” schaffe ich hier ja auch durchaus durch andere Dinge. :laughing: Wie man ja gesehen hat. Und ja ich weiß natürlich wie Du das meinst. :slightly_smiling_face:

VG Jim

:smiley: Hast also mitgedacht …

Allerbest und so sehe ich das auch, da ich eh gesundheitlich arg angezählt bin. Meine Aktoren werden immer nur parallel oder mit externen Tastern betrieben, somit könnte ich jetzt umfallen und die Liebste kann zumindest noch alles manuell bedienen. Ich finde es echt wichtig, inklusive der Unterlagen zu irgendwelchen Abo’s, für Cloud & Co.

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So heute mal mit meinem Nachbarn gequatscht und dann für mich entschieden das ich hier noch zwei Stromkreise per jeweils einen zusätzlich FI absichern werde. Den Stromkreis an dem u.a. die Außengeräte angeschlossen sind und wenn mein Nachbar eh schon dabei ist dann auch gleich noch den Stromkreis über den u.a. die Steckdosen in der “Werkstatt”/Hobbyraum angeschlossen sind. Da haben irgendwelche “Basteleien” von mir, oder ggf. auch defekte Geräte, nämlich auch schon mal dazu geführt das es “pitsch” gemacht hat. :laughing:

Jetzt alle Stromkreise im Haus einzeln per FI bzw. FI/LS abzusichern muss hier bei mir nicht sein. Ja nice to have aber für mich kein must have. Das es jetzt beim letzten Mal zu solchen Auswirkungen gekommen ist lag ja an meiner eigenen Vergesslichkeit, :rofl: sprich das ich bei 12 Zigbee Plugs, die erst im letzten Jahr hier mit dazukommen sind, vergessen hatte Power outage memory zu konfigurieren. Bei irgendwelchen in den ganzen letzten Jahren von mir selbst verursachten auslösen des FI und somit kompl. Stromausfall, hatte das keine wirklich relevanten Auswirkungen oder Folgen. In Sachen IT sind ja auch alle 24/7 laufende Geräte (Server, NVR, Switche usw.) per USV abgesichert, sodass eine “und es hat pitsch gemacht” :laughing: nicht weiter stören. Ach ja und das der SLZB-06 in dem Fall scheinbar “herumzickt” ist ja auch nicht weiter schlimm, sofern man das eben weiß.

BTW: Das ganze war auch mal wieder ein guter Test für meine USV. :slightly_smiling_face:

VG Jim

Denkanstoß: Eigener FI für den Tiefkühlschrank im Keller. Wenn der fällt, wann bekommt man es dann mit?

Und wie soll dabei der FI helfen es zu bemerken?

Man bekommt es eben nicht mit. Deswegen ist ein eigener FI nicht immer sinnvoll.

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Dies ist ja aber unabhängig vom FI möglich. Daher wäre es vermutlich sinnvoll, wenn man kritische Geräte entsprechend überwacht.

weshalb da ja auch n ESP dranklebt mit nem Dallas sensor der sich den Platz mit dem Gefriergut teilt :slight_smile:

@justone und wie kommt der Dallas in den Gefrierschrank?

Beleidigt das den Türgummi nicht auf Dauer?

durch ein Loch im Plastikgehäuse mit ner Gummitülle durch die man das Kabel führt :slight_smile: Und ja in den ersten Tagen um zu testen lag das Kabel natürlich über dem Türgummi. :slight_smile: Also zum rumspielen ist das ok, als Dauerlösung ist das logischerweise nix mit dem Türgummi.

EDIT: war übrigens nur mal so ne Spielerei zu beginn weil hier mal diskutiert wurde wie viel man sparen kann wenn man so einen Gefrierschrank nacht nicht seiner eigenen Regelung überlässt sondern stumpf mittels smarter Steckdose ausschaltet, denn je nach Isolierung kann so ein Gefrierschrank tatsächlich längere Zeit auch ohne Kompressor die Temperatur halten, speziell nachts wenn Ihn ohnehin niemand öffnet um zu schauen ob noch ne Tiefkühlpizza drin ist.
Lohnt aber kauf, selbst mit PV nicht, so nach dem Motto runterkühlen solange Energie vom Himmel purzelt um in Nachts auszuschalten. Ja es geht aber die Einsparungen gehen halt im Grundrauschen unter.

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