FYI: Zwei Erkenntnisse bei einem Kurzschluss im Hausstromkreis :-)

Gestern am späten Abend (ca. 23.00 Uhr) lag ich gemütlich im Wohnzimmer auf dem Sofa vor der Flimmerkiste und auf einmal mache es “pitsch” und alles im Haus war dunkel. :laughing: Also Taschenlampe gesucht und ab in den HWR zum Zählerschrank. Wie zu erwarten war hatte der FI ausgelöst. Somit ging es auf Ursachensuche in dem ich erst einmal alle Sicherungsautomaten im Zählerschrank ausgeschaltet, FI wieder eingeschaltet und dann nach und nach alle Sicherungsautomaten wieder eingeschaltet habe. Am Ende wusste ich dann das ein Sicherungsautomat, der für einen Stromkreis für eine Verteilung oben auf dem Dachboden zuständig ist, das Problem war. Sobald ich diesen Sicherungsautomat eingeschaltet habe löste der FI aus. OK also Kurzschluss bei einem an der Verteilung auf dem Dachboden angeschlossenen Geräten.

Tja an der Verteilung oben auf dem Dachboden sind über den Stromkreis angeschlossen:
1 x PoE Switch auf dem Dachboden
1 x PV-Wechselrichter außen
3 x LED-Außenstrahler
2 x LED Außenlampen
2 x Außensteckdosen
Zusätzlich noch 4 Steckdosen im Haus

Was die Suche dann schon etwas aufwändiger machte.

Eins dieser Geräte muss demnach der Übeltäter sein. Also über Nacht erst einmal die betroffenen Sicherungsautomat und somit Stromkreis deaktivert, um dann heute nach der Ursache zu suchen. Am Ende habe ich den Übeltäter auch gefunden. :slightly_smiling_face: Es war einer der beiden LED-Außenstrahler der den Kurzschluss verursacht hat.

Nun zu zwei Erkenntnissen die ich in diesem Zusammenhang sammeln durfte:

  1. Ich nutze hier aktuell 16 Zigbee Tuya OEM Plugs, über die dann z.B. ein Router, Access-Points, Switche, Nest Hubs, TV, AVR usw. angeschlossen sind. Wenn der FI ausgelöst hat und somit die Stromzufuhr ausfällt, fallen natürlich auch die Zigbee Plugs alle aus. Was mich dann nur gewundert hat war das, nachdem der Strom wieder da war, bei 12 der 16 Plugs die daran angeschlossenen Geräte trotzdem weiterhin aus waren. Ja wie man sich schon denken kann waren diese 12 St. von mir gar nicht dafür konfiguriert worden wie sie sich nach einem Stromausfall verhalten sollen. Darüber hatte ich mir bei dem Anschluss dieser 12 Plugs wohl gar keine Gedanken gemacht und somit den entsprechenden Menüpunkt bei Z2M kompl. ignoriert. Also eher nach dem Motto: Auspacken —> anschließen —> anlernen —> Läuft und erledigt :rofl: Standardmäßig sieht die Voreinstellung bei den von mir hier genutzen Tuya OEM Plugs (unterschiedliche OEM-Hersteller) nämlich so aus.

    Sprich nichts davon ist aktiviert und somit schalten sich die Plugs bei einem Stromausfall auch nicht wieder automatisch ein. Z2M zeigte diese dann auch als dauerhaft offline an, selbst wenn sie wieder mit Strom versorgt waren. Bei den anderen 4 Plugs, bei denen ich vor Jahren wohl die Einstellung auf “Restore” eingestellt hatte, gab es keinerlei Problem. Sobald sie wieder mit Strom versorgt wurden haben sie sich auch wieder bei Z2M angemeldet und wurden dort auch als online angezeigt.

Warum poste ich das hier: Weil es außer mir ja vielleicht auch noch andere User gibt die diese Konfiguration beim Plug vergessen haben und somit ggf. mal einen Blick darauf werfen sollten. :slightly_smiling_face:

  1. Die zweite Erkenntnis betrifft meinen SLZB-06 Dongle. Dieser bekommt über den USB-Anschluss eines Mesh-Clients seinen Strom. Obwohl der Mesh-Client dann wieder Strom hatte und somit auch der SLZB-06 per USB und an ihm auch die LEDs (Power und Netzwerk) leuchteten, war der SLZB-06 im LAN nicht per WebGUI erreichbar und stand Z2M per Zigbee auch nicht zur Verfügung. Erst nachdem ich das USB-Kabel und somit die Stromversorgung des SLZB-06 erneut und somit zusätzlich getrennt und dann wieder angeschlossen hatte, war er wieder verfügbar und auch sein WebGUI ließ sich im LAN wieder aufrufen. Eigentlich ist das ein Verhalten was ein über USB mit Strom versorgtes Gerät so nicht an den Tag legen dürfte/sollte, aber - warum auch immer - ist das bei meinem SLZB-06 der Fall. Als Core Firmware ist auf dem SLZB-06 die Version v3.0.6 installiert.

Das es meinen Zigbee Mesh jetzt noch nicht so “gut geht”, nachdem 12 als Router genutze Geräte für Z2M dauerhaft als Offline galten und die verbliebenden Zigbee Geräte sich dann alle irgendwelche neuen Routen suchen mussten, düfte auch klar sein. :laughing:

So weit meine Erkenntnisse was bei einem Stromausfall für Dinge passieren können, an die man vorher ggf. gar nicht gedacht hat. :slightly_smiling_face: Und ja, auch damit kann man einen 1/2 Sonntag verbringen. :rofl:

VG Jim

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Sorry, aber ich muss mal kurz klugscheißen:
Es war ein Erdschluss an deinem Strahler, dann löst der Fehlerstromschutzschalter (bisher gerne FI genannt, heißen jetzt RCD) aus.
Bei einem Kurzschluss löst die Sicherung aus.

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Kein Problem. :slightly_smiling_face: Ich bin halt schon ein “älteres Baujahr” und wie man heutzutage fachlich richtig welches Geräte auch immer bezeichnet weiß ich nicht. Ich kenne von früher nur FI und wenn es dann “pitsch” macht. Was auch immer dann der Grund für das “pitsch” ist. :laughing:

Mein Lösung: Die Leiter hochklettern, den LED-Außenstrahler vom Strom trennen, entsorgen und fertig. :slightly_smiling_face:

VG Jim

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Kleiner Denkanstoß für später mal:

Ich habe im Sicherungskasten 14 (!!!) FI installiert.

2 “normale” 3-Phasen FI und

12 FI/LS. Z.B. für

  • Außen
  • Garten
  • Kühlschrank
  • Kühltruhe
  • Router und HA-Rechner

Kann dir (fast) jeder Elektriker nachrüsten.

Durch diese FI/LS hat mein Netz eigentlich immer Strom solange Strom ins Haus kommt. Außer die Smart Home Zentrale verursacht selber ein Kurz- oder Erdeschluss.

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Nunja, Du hast ne kaputte Außenlampe, aber was willst Du nun eigentlich damit zum Thema Home Assistant sagen ?!?!

Das schreibt er sehr ausführlich: achtet auf die Einstellung beim Shelly und, wenn nach dem Stromausfall etwas nicht funktioniert, prüft den Dongle. Hilfreiche Tipps, wie ich finde.

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Oh dieses Thema hatte ich auch schon mal.da waren diverse Nous Steckdosen nicht konfiguriert und während des Urlaubs wurde was an der Stromleitung gemacht. Als wir zurück kamen, standen wir vor einer stinkenden Kühltruhe die nicht mehr an ging.

Btw Zigbee Steckdosen entwickeln auch ihr Eigenleben wenn es auf einer Phase Probleme gibt. Seitdem gibt es eine Automation die mich benachrichtigt, sobald bei den Dauergeräten etwas ausgeschaltet wird.

Dito.

Danke, das ich mich nicht alleine fühlen muss. Gefrierschrank mit etlichen vorkochten Sachen im Wert von mindestens 50€ konnten durch eine kleine Schalterkorrektur dann nach 9 Tagen entsorgt werden. Half auch nichts der Dame den exakten Zeitpunkt nennen zu können :man_facepalming: seither gibt es auch hier einige Meldungen dann.

@Jim_OS hast du eine USV im Einsatz ? Ich habe meinen Dongel-M per Lan angebunden und per USB bekommt dieser Strom. Das Phänomen habe ich bisher nicht.

Moin

Dann hast Du nach meinem laienhaften Verständnis also alle Stromkreise mit einem extra FI abgesichert, sodass dann bei einem Kurzschluss/Erdschluss :slightly_smiling_face: nur der betroffene Stromkreis ausfällt.

OK könnte man natürlich auch machen, aber das letzte Mal das es hier einen Stromausfall oder Kurzschluss/Erdschluss gab liegt schon Jahre zurück und das war noch vor meiner HA-Zeit. :slightly_smiling_face: In den jetzt 24 Jahren, in denen ich das Haus jetzt besitze, ist es hier in der Gegend - soweit ich mich erinnern kann - nur zweimal zu einem zentralen Stromausfall über einige Minuten hinweg gekommen. Für irgendwelche anderen Ausfälle, bei denen der FI dann ausgelöst hat (das waren vielleicht 5 oder so), war ich selber verantwortlich weil ich an irgendetwas gebastelt habe. :laughing:

Bei meinem Haus gibt es 13 Sicherungsautomaten


und eben einen FI

und das auslösen des FI wäre jetzt auch nicht so wirklich schlimm (USV für HA Host und andere Dinge ist natürlich auch vorhanden), wenn ich denn nicht vergessen hätte diese 12 von 16 Tuya Plugs bzgl. dem Verhalten bei Stromausfall zu konfigurieren. :slightly_smiling_face: Hätte ich das gemacht hätte sie sich so verhalten wie die 4 Tuya Plugs bei denen das Verhalten bei Stromausfall konfiguriert war und - mal abgesehen von dem Verhalten des SLZB-06 - es hätte gar keine Probleme gegeben.

Etwas erschwerend kommt hinzu das es zu dem Aufbau und der Verteilung der Stromkreise, keine korrekte Doku gibt. Vermutlich weil der ursprüngliche Bauherr 2001 fast alle Arbeiten von Verwandten und Freunden hat durchführen lassen und sein Elektriker hielt eine korrekte und vollständige Doku wohl für überflüssig. :rofl:

Ich habe hier zwar einen Elektriker an der Hand, denn einer meiner Nachbarn war das sein ganzes Leben lang und er ist seit diesem Jahr Rentner, aber den Aufwand da jetzt jeden Stromkreis gesondert mit einem FI abzusichern will ich dann doch nicht betreiben. Trotzdem natürlich Danke für Deinen Vorschlag und die Idee. :+1:

@xperia Doch eine USV kommt hier auch zum Einsatz, aber daran ist nicht der Asus XT8 Mesh Client auf dem Flur angeschlossen, über den der SLZB-06 Dongle per USB per Strom versorgt wird. Warum sich der SLZB-06 in diesem Fall anders verhalten hat als es normalerweise bei USB-Geräten der Fall ist, kann ich mir auch nicht erklären. Wenn das per USB Strom liefernde Gerät wieder Strom hat, hier also der Asus XT8 Mesh Client, bekommt der daran per USB angeschlossene SLZB-06 ja auch wieder Strom, sollte dann booten und auch wieder erreichbar sein. Genau das ist hier aber nicht der Fall, sprich ich musste ihn dann noch einmal von der USB-Stromversorgung durch den Asus XT8 Mesh Client trennen, dann wieder anschließen und erst danach war er ganz normal erreichbar. Wie bereits erwähnt: Als er zuerst nicht erreichbar war leuchtete die Power- und auch die LAN-LEDs aber ganz normal, sodass ich davon ausgegangen bin das er auch erreichbar ist und funktioniert.

Aber ich mache mir um das diesbezügliche Verhalten des/meines SLZB-06 jetzt auch keine Gedanken mehr, denn so eine Situation mit so einem Stromausfall kommt ja eben nur höchst selten vor. Sollte sie in den nächsten Jahren mal wieder vorkommen, habe ich vermutlich bis dahin den SLZB-06 schon (längst) wieder durch etwas Anders ersetzt. :laughing:

VG Jim

Für Steckdisen, die dauerhaft an sind, kann man zur Sicherheit eine Automation machen, die bei abgeschalteter Steckdose, diese wieder einschaltet.

Was die Hausinstallation angeht, gilt Heute bei Neuanlagen min. 2 FI, damit immer ein Kreis läuft, und max. 6 Sicherungen pro FI. Bestehende Ablagen muss man aber nicht umrüsten.

Bei FI/LS hinter einem Haupt FI, sollte man darauf achten, dass der Haupt FI ein selektiver FI ist. Der löst um 10 ms verzögert aus. Ansonsten kann es passieren, dass der Haupt FI und/oder der FI/LS auslöst,

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Shit happens!

Ist mir auch schon mal ähnlich ergangen. Bei mir sind alle schaltbaren Steckdosen nach einem Stromausfall an. Hat auch etwas mit digitalen Erbe zu tun. Wenn ich mal umkippen sollte und das Smarthome ausfällt, kann man das Haus ganz normal weiter nutzen. Ich muss meiner Familie im Falle des Falles nicht noch zusätzlichen Stress machen.

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Danke für die Infos. :+1: Als eher Laie und Hobbyhandwerker, habe ich das was Du geschrieben hast, tatsächlich verstanden. :slightly_smiling_face: Ja einzelne Stromkreise mit FIs abzusichern macht sicherlich Sinn, aber Du weißt ja wie das im üblichen Fall ist: Gab es noch nie Probleme gab es auch keine Grund sich darüber mal Gedanken zu machen. :laughing: Wer wirft schon einen Blick in seinen Zählerschrank und überlegt sich ob er darin ggf. etwas ändern sollte oder müsste.

Aber ich werde mir in nächster Zeit dann doch mal überlegen ob ich meinen Nachbarn und Rentner nicht doch mal aus seinem Rentnerdasein entführen und zu etwas Arbeit motivieren kann. :laughing: So aufwendig sollte eine Um- und Nachrüstung von FIs ja auch nicht sein. Mal sehen …

VG Jim

Die FI/LS sind parallel zum FI. Also komplett unabhängig, das ist ja der Sinn vom Ganzen.

Wassereinbruch in Außenleuchte → Außenlicht aus, alles andere nicht betroffen. :grin:

So unterschiedlich kann das sein …

Ich habe von Anfang an immer darauf geachtet, daß von mir ins Auge gefasste Zwischenstecker und Glühlampen eine Stromausfallfunktion haben, alleine bei Ali hatte ich etliche Zigbee-Lampen zurückgeschickt, bei denen eine Stromausfallfunktion auch direkt durch den Händler zugesichert wurde, die dann aber keine hatten oder komische Konstruktionen, daß man erst 2x am Lichtschalter schalten muß, bis die Dinger dann wieder anspringen, meine Schalter sind jedoch alle intern mit einem Pappstück fest gestellt.

Dinge wie Kühlschrank und Internet sollen nach einem Stromausfall natürlich wieder anspringen, während Dinge, die “Krach machen” oder viel Strom verbrauchen, aus bleiben sollen, Anlage oder Projektor z.B.. Somit konnte ich die geräteindividuelle Einstellung der Stromausfallfunktion auch nie vergessen.

Ds kann ich bestätigen. Ich habe 3 Sticks an drei Fritzboxen und genau das Verhalten beobachtet. War bei meinen aber schon immer so und hat wohl nichts mit neuen Firmware Updates zu tun.

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OK dann scheint das bei dem SLZB-06 ja - warum auch immer - ein/das “normale” Verhalten zu sein.

VG Jim

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Ich hab zwar bei meinen SLZB-06 das Verhalten nicht, weil ich die an POE versorge, ABER ein ähnliches Verhalten hab ich trotzdem: Und zwar hab ich überall keine feste IP-Adresse an den Geräten eingestellt sondern geb an meinem DHCP-Server fix die Adresse vor. Jetzt bootet aber so ein SLZB sehr viel schneller als der DHCP-Server (bei mir eine Dream-Machine-Pro von Unify), wenn BEIDE aus waren.
D.h. der Stick versucht schon eine Adresse zu kriegen, bevor der DHCP-Server up-and-running ist, was schief geht. Dann gibt er sich eine sog. APIPA-Adresse (sind im Bereich 169.254.0.1 bis 169.254.255.254). Damit ist der SLZB für den Rest des Netzwerks defacto unerreichbar. Das repariert sich zwar “irgendwann” (DHCP-Leasezeit?), kann aber durch das Neustarten des Stick (Aus-/Einstecken) forciert werden.

→ Nur der Versuch einer Erklärung, kann natürlich auch was anderes sein…

Toller Beitrag, danke.:+1:

Aus meiner Sicht finde ich die auch die fehlende Selektivität sowie die Aufteilung der vielen Abgänge im Dachgeschoss ein Problem. Selektivität und Aufteilung ist das A und O einer schnellen Fehlereingrenzung und erhöht erst noch die (Betriebs)-Sicherheit.

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Bei den Tasmota Geräten empfehle ich auch, die SetOption65 immer zu aktivieren (Console > SetOption65 1). Standardmäßig ist sie aus und dann führt 7maliges Stromlosmachen zu einem vollständigen Zurücksetzen.

Bei Stromausfällen hat mir das schon ein paar Geräte gelöscht.

Zwar denkbar, aber auch das Verhalten wäre dann m.M.n. nicht normal und somit ein Bug. D.h. wenn ein Gerät beim hochfahren noch keine IP von einem DHCP-Server bekommen hat, dann dürfte das natürlich nicht dazu führen das es sich dann ggf. aufhängt, sondern es sollte spätestens dann wieder normal funktionieren wenn es dann eine IP bekommen hat. Wenn es aber in so einem Fall in einen Time-Out laufen sollte, ist das ein Bug. Wenn sich alle LAN-Cients so verhalten würden, wäre ein Chaos ja vorprogrammiert. :laughing: Beispiel: Meine Tasmota Pugs hier booten nach einem Stromausfall auch wesentlich schneller als z.B. meine FB und trotzdem hängen diese sich nicht auf nur weil sie nicht direkt eine IP bekommen haben.

Jepp das ist natürlich klar und ja hier alle Stromkreise mit nur einen FI abzusichern ist keine gute Idee. Aber früher - wobei früher hier bei meinem Haus das Baujahr 2001 meint - war es wohl noch so üblich das so zu machen. Oder es wurde von dem original Bauherrn aus Kostengründen so gemacht.

Aber wie ich ja schon erwähnt hatte: Welcher Hausbesitzer kommt ohne “Not” auf die Idee sich über eine seit vielen Jahren bestehende und problemlos funktionierende Elektroinstallation Gedanken zu machen. :slightly_smiling_face:

Zumindest den Stromkreis vom Dachboden, über den dann eben auch die div. Außengeräte mit Strom versorgt werden, werde ich wohl noch über einen zusätzliche FI absichern lassen. Aber wie auch schon erwähnt muss ich dafür meinen Nachbarn erst einmal motivieren. :laughing: Aber da er mich am letzen Wochenende um Hilfe bei seinem neuen Smartphone gebeten hat, stehen die Changen das ich demnächst eine extra FI-Absicherung für den Stromkreis vom Dachboden habe wohl recht gut. :slightly_smiling_face:

Edit: Weil ich das Posting von @Mavo übersehen hatte und hier ja selber Tasmota als Beispiel erwähnt hatte. Ja die Info von @Mavo macht durchaus Sinn, aber diese Reset-Methode bei Tasmota ist auch immer ein gewisses “Glücksspiel”, :slightly_smiling_face: wie ich hier im Laufe der Jahre mit z.B. div. Gosund SP1 Plugs immer wieder erfahren durfte. Eben weil die Vorgehensweise dabei ja so aussieht:

Procedure (Device Recovery - Tasmota)
1. Cut power from the device completely for 30 seconds
2. Power the device on and off six times with intervals lower than 10 seconds and leave it on after seventh time. While it may work being quick, a pace of 2 seconds for both the on and off steps recommended.
3. Fast power cycle device recovery should activate and the device should be reset to firmware defaults

und auch wenn man versucht genau danach vorzugehen das - warum auch immer - nicht bei jedem Tasmota Plug dann auch wirklich so funktioniert und auch erfolgreich ist. Ich bin daran im Laufe der Jahr schon das ein oder andere Mal gescheitert und der Tasmota Plug ist dann am Ende in dem Elektroschrott gelandet. :laughing:

VG Jim