Das verstehe ich zu 100% - leider kommen dabei Features auch viel zu kurz. Ich bekomme ja Rückmeldung aus der ganzen Welt und das am meisten gefeierte Feature sind SMC und S-Plus. Würde ich hier fragen, würden nur die wenigsten verstehen was es ist und warum es aktuell (User-Auswertung) das Killer-Feature ist. S-Plus hingegen ist bei vielen das am meisten genutzte Feature um den Eigenverbrauch zu maximieren, E-Autos zu laden, Heizstäbe zu starten,..
Daher schreibe ich das Handbuch gerade komplett um, mit tieferen Erklärungen, so kann man immer erst einmal darauf verweisen.. das sollte es einfacher machen zu verstehen wie es funktioniert, was wirklich ein BUG ist, welche Sensoren für welche Funktionen benötigt werden… z.B. SMC:
Smart Charge (SMC)
Bezeichnung:
Smart Charge (SMC) – vorausschauende Netzladung eines stationären Akkus bei dynamischem Stromtarif.
Beschreibung:
SMC lädt den Akku nicht allein deshalb, weil der aktuelle Strompreis niedrig ist. Hubble verbindet den effektiven Bruttostrompreis mit Solarprognose, aktueller Wirkleistung, erwartetem Verbrauch, Umwandlungsverlusten, Akku-SoC, Akkukapazität und den konfigurierten SoC-Grenzen. Daraus entstehen ein wirtschaftlich bewerteter Ladezeitpunkt und ein dynamischer Ziel-SoC.
Wozu ist das gut?
Günstige Netzstunden werden genutzt, ohne den Akku unnötig zu füllen und dadurch Platz für den erwarteten Solarüberschuss zu verlieren. Das reduziert teuren Netzbezug und verbessert die wirtschaftliche Akkunutzung.
So funktioniert SMC
- STATS ermittelt den wirksamen Gesamtpreis in ct/kWh aus dem dynamischen Preisservice oder einem konfigurierten Gesamtpreissensor.
- SMC liest Solarprognose und durchschnittlichen Verbrauch aus der gemeinsamen SFML-Datenbasis.
- Hubble bewertet Preis, Prognose und aktuelle Wirkleistung gemeinsam. Umwandlungsverluste korrigieren dabei die tatsächlich nutzbaren Kosten- und Energiemengen.
- Aus Prognose, Verbrauch, Verlusten, Akkukapazität sowie Min-/Max-SoC wird der Ziel-SoC berechnet. Erwarteter Solarüberschuss reserviert freien Speicher; erwarteter Nachtverbrauch erhöht den notwendigen Puffer.
- Der aktuelle Akku-SoC wird mit dem Ziel verglichen. Eine Hysterese verhindert häufiges Ein- und Ausschalten.
- Standardladung ist nur nachts aktiv, wenn der Gesamtpreis unter der konfigurierten Maximalpreisschwelle liegt. Eine besonders günstige Force-Charge-Schwelle kann zusätzlich greifen; tagsüber jedoch nur bei belegtem Leistungsdefizit.
- Ist ein Steuerschalter konfiguriert, schaltet SMC die Netzladung automatisch. Ohne Schalter bleibt SMC eine Analyse- und Empfehlungsebene.
Hubble und Verluste: Hubble bewertet den aktuellen SMC-Zustand und bezieht Bruttostrompreis, Prognose, Wirkleistung sowie Speicher- und Umwandlungsverluste direkt in Ladeentscheidung und Ersparnisbewertung ein. SMC setzt die daraus abgeleitete Entscheidung über den konfigurierten Netzlade-Schalter um.
Benötigte Sensoren und Daten
| Sensor oder Wert |
Status |
Anforderung |
Aufgabe |
Wenn er fehlt |
| Akku-SoC |
funktional erforderlich |
Sensor, numerisch 0–100 % |
Start-/Stoppentscheidung und Zielvergleich |
Automatische Ladung wird aus Sicherheitsgründen blockiert |
| Netzlade-Schalter |
für automatische Steuerung erforderlich |
switch-Entity des Akkus/Wechselrichters |
Schaltet die Netzladung ein oder aus |
Nur Analyse und Empfehlung, keine Schaltaktion |
| Gesamtstrompreis |
erforderliche Datenquelle |
GPM-Dynamikpreis oder Gesamtpreissensor; effektiv ct/kWh |
Vergleich mit Maximal- und Force-Charge-Schwelle |
Keine belastbare Preisentscheidung |
| Solarprognose |
erforderliche SFML-Datenbasis |
heutige/morgige Prognose in kWh |
Reserviert Platz für erwarteten Solarüberschuss |
Ziel-SoC fällt konservativ bis zum Max-SoC zurück |
| Hausverbrauch |
für Tages-Force-Charge erforderlich |
Leistung in W oder kW |
Vergleich mit aktueller Solarleistung |
Force Charge am Tag wird bei unbekanntem Defizit blockiert |
| Solar→Haus |
für Tages-Force-Charge erforderlich |
Leistung in W oder kW |
Belegt, ob Solar den aktuellen Hausbedarf deckt |
Force Charge am Tag wird bei unbekanntem Defizit blockiert |
| Wirkungsgrad-/Verlustdaten |
erforderliche Bewertungsbasis |
Wirkungskette von Wechselrichter und Akku |
Korrigiert nutzbare Energie und wirtschaftlichen Ladepreis |
Keine vollständige verlustbereinigte Ladeentscheidung |
| Alternativer Haupt-SoC |
optional |
Sensor, numerisch 0–100 % |
Fallback bei ungültigem primären SoC |
Kein Fallback |
Notwendige Konfiguration
| Wert |
Bedeutung |
| Akkukapazität in kWh |
Übersetzt erwartete Energie in einen Ziel-SoC. |
| Minimaler und maximaler SoC |
Begrenzt den von SMC erlaubten Arbeitsbereich. |
| Maximalpreis |
Unterhalb dieser Grenze gilt eine Nachtstunde als günstig. Der Grenzwert selbst zählt nicht als günstig. |
| Force-Charge-Preis |
Besonders günstige Schwelle für eine Ladung bis nahe Max-SoC; tagsüber nur bei belegtem Solardefizit. |
Nutzungsbeispiel
Ausgangslage:
10-kWh-Akku, Min-SoC 20 %, Max-SoC 90 %, Maximalpreis 25 ct/kWh, aktueller SoC 35 %. SMC berechnet aus der Solarprognose und dem erwarteten Verbrauch einen Ziel-SoC von 65 %.
Entscheidung:
In einer Nachtstunde kostet Strom 18 ct/kWh. Der Preis ist günstig und der SoC liegt unter der Einschalthysterese. SMC aktiviert den Netzlade-Schalter und lädt bis zum Zielbereich.
Nutzen:
Der erwartete Nachtbedarf wird günstig gedeckt; gleichzeitig bleiben 35 % Speicherkapazität bis zum Max-SoC für den prognostizierten Solarertrag frei.
Zweites Szenario:
Fällt der Preis tagsüber unter die Force-Charge-Schwelle, lädt SMC nur dann aus dem Netz, wenn Hausverbrauch und Solar→Haus-Leistung gemeinsam ein tatsächliches Leistungsdefizit belegen.
so in dem Stil schreibe ich es gerade um..