Fonius Gen24 Wechselrichter, BYD Batterie, Laden aus Netz, Modbus

Hallo zusammen,

bekomme demnächst zum smarten Stromzähler ein Gateway. Also die Möglichkeit einen dynamischen Stromtarif zu benutzen.
Im Vorfeld habe ich per Modbus ein Script angelegt, dass die untere Grenze des Batteriespeichers auf 50 % (statt 10 %) begrenzt. Laut Dokumentation würde das eine Zwangsladung des Batteriespeichers über das Netz erzeugen, falls die Batterie unter den 50 % ist.

Geht auch, aaaaber: die Batterie wird nur mit ca. 500 Watt geladen.
Mein Ziel ist es, dass ich bei geringen Strompreisen (oftmals Nachts zwischen 1:00 - 4:00 Uhr) die Hausbatterie billig nachlade, um den Strom dann zu verbrauchen, wenn der Strompreis hoch ist. Gerade im Winter bei wenig solarer Leistung eine Möglichkeit, billigen Strom zu puffern.
Aber wie oben geschrieben: mit 500 Watt Ladeleistung bekomme ich die Hausbatterie nicht so schnell voll, wie das notwendig wäre.
Von mir geänderte Modbus-Register: 40348 (=2 = “nur laden”), 40350 ( 5000 –> 50 % Batteriereserve), 40355 und 40356 unverändert = 1000 = 100 % Lade/Entladeleistung.

Ziel sollte sein, dass in Niedrigpreisphasen - die nur zwischen 1 und 3 Stunden dauern - die Hausbatterie im Extremfall voll geladen wird. Dazu muss die Ladeleistung aber bei >> 5kw/h liegen, nicht, wie momentan, bei 0,5 kw/h.
Jemand eine Ahnung, wo mein Denkfehler und damit Umsetzfehler ist?

Keine Ahnung, aber hier kann man das prima nachlesen.

Wenn Du möchtest beame ich Dir meine Skripts und Automation per PN rüber.

Hallo Joachim-xo,

ja danke, das war auch eine meiner Quellen für die Umsetzung. Dort haben die eine Batterie mit 99 % Ladung vorgesehen. Aber irgendwie setze ich genau dabei etwas falsch um, da ich zwar die Ladung beeinflussen kann, aber nicht die LadeLEISTUNG. Und die ist meiner Interpretation nach in den Registern 40355 und 40356 (Lade/Entladeleistung in %). Und die beiden Register sind auf 100 % geschaltet. Darum: wo ist mein Denkfehler?

erklär mal wo du die Werte 1000 her hast .. und jetzt sag nicht libe.net
da steht 10000

Was dir aber vermutlich wenig helfen wird.
Denn ein positiver also von 0-100% outWRte bedeutet die Entladerate wird von dir definierit.
Also es wird positiv entladen mit maximal der definierten Rate / Leistung wie immer du es formulieren willst.
Was du möchtest ist aber erzwungen nachladen also sozusagen “negatives Entladen”
Das ist der Punkt mit den 65536 - wunschladerate

Versuchs mal mit 64000 im outwrte und schau dann mal im solarweb unter “aktuelle Leistungen” ob der Speicher vom Netz geladen wird.

Die Nummer mit dem storctl_mod=2 besagt ja nicht das der Fronius nur “nur laden” darf. sondern das bedeutet das der Wert im outWRte von dir eingefroren ist.

Bei 1000 bedeutet das in etwa er darf den Speicher entladen mit ~ 2kW, aber nur mit soviel das er nicht versehentlich ins Netz einspeist.
Das in Kombination mit einem MindestSOC von 50% bedeutet dann er macht das übliche erzwungene Nachladen mit den 500W. Das würde normalerweise nur Minuten dauern weil er sobald er mal die von dir eingestellten 50% erreicht hätte immer sofort nachladen würde sobald die 50% unterschritten werden.

missuse einer vorhandenen Funktion :slight_smile:

Hallo Justone,

danke für deinen Versuch mir zu helfen. Leider kann ich deine Ausführungen nicht nachvollziehen. Vielleicht reden/schreiben wir einfach aneinander vorbei, meinen das korrekte, können es aber nicht rüberbringen.

Also 1000 bei 40355/40356 ist natürlich ein Tippfehler, ist ja ein %-Wert mit 2 Nachkommastellen, also 10000=100,00 (%).

Die Registerwerte habe ich aus der Excel-Datei von Fronius über die Dokumentation der Modbus-Register. Dabei ist zusätzlich zu beachten, dass die Programmierung der Register bei “0” beginnt, die Register-Auflistung in der Excel-Datei mit “1”, d.h. programmiertes Register “40348” ändert den tatsächlichen Wert von dokumentierten Register 40349!

Die von mir manipulierten Register:

Adresse 40348 (= Register 40349). StorCtl_Mod. Laut Fronius-Dokumentation 0=charge, 1=discharge. Laut anderer Dokumentation 0=Keine Begrenzungen/ 1=Ladebegrenzung/ 2=Entladebegrenzung/ 3=Lade+Entladebegrenzung

40355 (=40356) OutWRte: Prozentwert der maximalen erlaubten Entladung, Wert = 10000 (100,00 %), d.h. Batterie darf mit technisch maximalen Wert entladen - falls 40348, siehe oben, den Wert 2 oder 3 hat = Entladebegrenzung auf diesen Wert - sollte daher nichts mit dem von dir genannten “negativ Entladen” zu tun haben, siehe auch nächsten Punkt:

40356 (=40357) InWRte: Prozentwert der maximalen erlaubten Ladung, Wert = 10000 (100,00 %), d.h. Batterie darf mit technisch maximalen Wert laden - falls 40348, siehe oben, den Wert 1 oder 3 hat = Ladebegrenzung auf diesen Wert

40350 (= 40351) MinRsvPct: minimal in der Batterie vorhandene “Restkapazität” in %. Wert (für meinen Test) auf 50 % gesetzt.

Jetzt gehe ich davon aus: mit Registeradresse 40355 und 40356 ist das Entladen/Laden auf 100 % des technisch möglichen eingestellt, gleichzeitig würde jeder andere Wert in diesen beiden Registeradressen durch die Registeradresse 40348 auf “0” jede Begrenzung deaktivieren.

Zuletzt solle die (momentan) bei 9,8 % stehende Batterie auf den neuen Sollwert von Registerwert 40350 (=50 %) geladen werden. Und zwar - wie oben beschrieben - ohne Ladebegrenzung.

Tatsächlich fängt die Batterie dann mit 500 Watt/h zu laden an. Daher war hier meine Frage: gibt es noch ein anderes Register (oder auch eine Einstellung in der Wallbox), die ich hier zusätzlich setzen muss?fett gedruckter Text

Hey. Ich hatte auch Probleme den Akku mit aus dem Netz zu laden.
Mit der modbus Integration habe ich es dann hin bekommen indem ich auf charge from Grid gestellt habe.
Außerdem die power manuell mit 4000 beschrieben woraus die Integration selber den Wert 409.600,0 gemacht hat. Dann hat er aber mit 4kwh aus Dementi geladen.

Vielleicht hilft dir das ja

Gruß Marcel



Erstmal, du bist mit den richtigen modbus Adressen unterwegs, also keine Panik.
Das Problem in das du läufst ist glaube ich eher die Logik hinter storctl_mod,inWRte und outWRte zu verstehen.
Denn das hast du nicht wenn ich lesen das du 40355 & 40356 auf 100% setzt und glaubst da würde etwas aus dem Netz laden müssen, das ist schlicht falsch.

Ich versuchs mal anhand eines der besten Bilder zu erklären die es dafür gibt.

oben inWRte (die Laderate) von -100 bis +100%
unten outWRte (die Entladerate) von -100 bis +100%

Es gibt ein paar Einschränkungen aber grundsätzlich sind unterschiedlichste Kombinationen dieser beiden Werte möglich. Und ja mit dem storctl_mod bestimmst du ob die von dir gesetzten Werte beibehalten werden oder aber der Fronius & die BYD diese nach gutdünken wieder abändern.
Es kann dir auch passieren das Werte aufgrund von Einschränkungen NICHT akzeptiert werden, das ist leider in home assistant etwas unschön implementiert da du zwar ein modbus.write absetzen kannst aber nicht direkt die Response bekommst ob es geklappt hat. Du bekommst sie natürlich in Intervallen wenn du diese Adressen in entitäte einliest, aber ist halt etwas unschön. Geht mit node-red eindeutig besser, das aber nur nebenbei.

Also, wenn du Nachts (oder wann auch immer) gezielt den Speicher laden willst dann reden wir über den unteren linken Bereich im Bild. Bedeutet also du musst den Wert der ENTLADERATE in den negativen Bereich schieben, denn
negatives ENTLADEN ist umgangssprachlich auch LADEN :slight_smile:
das andere LADEN was du kennst ist oben rechts im Bild also laden von der PV.
Das ist dann die LADERATE und bedeutet
positives LADE ist auch umgangsprachlich LADEN

Wenn du das verstanden hast also
was bewirkt ne positive LADERATE
was bewirkt ne negative LADERATE
was bewirkt ne positive ENTLADERATE
was bewirkt ne negative ENTLADERATE

dann bist du eigentlich im Ziel, denn dann ist es total einfach zu verstehen welche Werte du benutzen musst damit überhaupt das passiert was du vorhast.

Und genauso wichtig ist, wenn du an diesen Werte dinge “einfrierst” mit storclt_mod dann kannst du auch auch an der MinRsvPct (mindest SOC reserve) spielen, wenn du dem Wechselrichter sagst er darf nicht vom Netz laden (ENTLADERATE >= 0) dann darf er nicht und beharrt auf den 500W Notladung. Wa soll auch sonst tun, du hast es ihm gesagt und du bist Chef.

Sprich du brauchst letztendlich eine Kombination aus
outWRte im negatven Bereich und du musst den outWRte mittels StorCtl_Mod einfrieren und je nach Wert also -100% oder -50% oder was auch immer lädt er dann auch den Speicher.

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Hallo Justone,

danke für die Info, das hat mir gefehlt. Leider, leider: jetzt noch ein großes AAAAABER.

Nein, nicht wegen den Registern, habe das schon verstanden. AAAABER scheinbar habe ich eine Modbus-Integration, die nicht (richtig) funktioniert. Da werden keine Werte für In/OutWrte von < 0 (%) akzeptiert.

Installiert habe ich die “original” Fronius-Modbus aus HACS. Hier fehlt auch jegliche graphische Oberfläche, kann Modbus nur über Script im direkten Manipulieren der Register verändern.

Entweder die Installation ist nicht richtig gelaufen oder ich benötige eine andere Modbus-Erweiterung. Kannst du mir sagen, welche Modbus-Installation du verwendest? Ich habe jetzt in anderen Bereichen oft von der “SolarEdge”-Integration gelesen. Aber unter HACS gibt es dort auch noch 2 unterschiedliche. :frowning: Oder ist das auch komplett falsch?
Danke für Deine Unterstützung!

Gruß

Grisu

Klar werden die Werte < 0 apzeptiert. :slight_smile:
Ich dachte du hast dich auf libe.net “schlau” gelesen.

Also natürlich kennt modbus keine negativen Zahlen wozu auch.
der inWRte (wie auch der outWRte) haben immer positive Zahlen.
von 0 - xxxx wenn es sich um positive Zahlen handelt

Schau dir mal diese Tabelle an und versuch sie zu verstehen.

und dann fang einfach mal an zu probieren, du kannst nix kaputt machen.

inWRte auf 0
outWRte auf 0
storctl_mod auf 3

und dann ladeleistund entladeleistun beobachten ob nun in home assistant oder solarweb egal.

Du bist jetzt in einem Modus der dem Zustand ohne PV Anlage entspricht.
inWRte = 0 … er soll nicht von PV laden
outWRte = 0 … er soll nicht aus der Batterie entladen
sprich dein Haus wird vom Versorger versorgt was immer du verbrauchst

dann

outWRte = 63536 (aus der excel tabelle also wir wollen mal mit -20% entladen (negatvies entladen nennt man in der Regel laden)
inWRte = 0 … wir laden immer noch nix von der PV
outWRTe = 63535 er soll also mit 20% den Speicher laden und zusätzlich vom Netz das Haus versorgen

dann

outWRte = 55535 (aus der excel tabelle) wir wollen also mal volle Kanne laden

ditto wie davor

Was du jetzt rausfinden musst .. .gibts überhaupt einen Unterschied zwischen
outWRte = 55535 und outWRte = 56535 oder einem anderen Wert?
Also kann deine Kombination Fronius + BYD überhaupt 55535?
Oder ist die Ladeleistung bei 56535 die gleiche?
So ermittelst du was nicht die theoretischen 10240W Ladeleistung sind (in outWRte Zahlenwerten umgerechnet) sondern was die nominelle Ladeleistung die deine Fronius + BYD Kombination überhaupt nur kann.

Beispiel: Ich hab 2 10.2er BYD HVS Türme an einem Fronius Gen24 10.0
Die BYDs können jede für sich mit maximal 10240W geladen werden.
Der Fronius kann aber nur maximal mit 9.1kW nominell laden.
9m1kW und 20,24kW sind ein deutlicher Unterschied.

Sprich würde ich glauben das ich zwischen 0 und 20,48kW laden könnte würde ich mir einen Slider bauen von 0 - 100% der von 0 - 20480W geht.
Praktisch wären alle Punkte > 50% aber ohne Relevanz denn mehr als das maxmiale was der Fronius kann geht halt nicht. Sprich ich kann dann auch gleich so ehlich sein und sagen.
0% = 0% und 100% sind eben nur ~ 48% denn nur in dem Bereich tut sich was.

Wie gesagt.
Zum Testen inWRte = 0 und mit outWRte unterschiedliche negative Zahlen probleren die alle irgendwo im Bereich von 65535 oder kleiner sind
Übrigens wenn du den Wert herausgefunden hast ab dem sich nix mehr ändert kennst du auch den positiven Wert denn er ist dann einfach der Wert ohne das du mit den 65535 was umrechnen musst.

Am Ende deiner rumprobierererei nicht vergestenn
storctl_mod = 0

damit alles wieder seine Ordnung hat

Hallo Justone,

danke für die Infos. Ich habe eine andere Excel-Liste von Fronius, da sind die Parameter tatsächlich anders angegeben: StorCtl_Mod hat nur 0/1 (charge/discharge), OutWRte/InWRte sind mit “valid range -100.00 % - + 100.00 %” angegeben (daher mein Versuch hier negative Werte zu setzen) und ähnliches.

Nach einigen Tests konnte ich inzwischen mit ca. 1,5 kW/h laden. Besser als 500 W, aber noch nicht optimal.

Für mich immer noch ein Problem der Dokumentation. Ich finde mehrere Informationen, die sich wiedersprechen. Deine Excel-Liste hatte ich bisher z.B. noch nicht direkte oder indirekt gefunden.

Und die bisherigen Verbesserungen habe ich durch StrCtl_Mod =3 erhalten, in meiner Dokumentation unbekannt, bei dir aber beschieben.

Leider wohl noch viel “Spielen” notwendig, harte Dokumentation wäre mir lieber.

Gruß

Grisu

Ja das ist gruselig, allerdings, und das ist ziemlich normal, gibt es halt viele Lösungen die sich nicht wirklich an der Spezifikation orientieren, sondern diese sozusagen als Basis nehmen um es dann einfach für die jeweils eigenen Belange zu implementieren.
Und das Resultat ist dann meistens das es natürlich für eine absolut identische Konfiguration dann funktioniert, aber sobald etwas abweicht klappt es dann nicht mehr.

Bestes Bespiel (und daran kranken auch Dinge wie die sunspec Integration.
Ein outWRte hat einen Wert von -100 bis +100 denkt man.
Richtig ist: Defines maximum Discharge rate. If not used than the default is 100. See WChaMax for details.
Schaue ich nun bei WChaMax steht dort:
Setpoint for maximum charge.
Mit dem Hinweis
Reference Value for maximu Charge and Discharge.
Aber wichtiger ist der Zusatz
Every rate between this tow limits is allowed. The inverter is not fully capable of translerring power as reported by this refenrece value.
Und das ist halt ein SEHR WICHTIGER Satz der gerne überlesen wird.
Sprich genau das meint nämlich das eine BYD HVS 10.2 eben mit 10240W geladen oder entladen werden kann, je nach Fronius Wechselrichter sind aber mit nichten die Grenzen die er tatsächlich NUR kann.

Und das bedeutet in Folge das der Fronius leider bei WChaMax die Angabe der BYD stumpf übernimmt die da besagt 100% Ladeleistung sind 10240W während es bein einem Gen24 10.0 eben nur 9100W sind.

Es geht aber natürlich noch weiter. Divserse Register/Adressen arbeiten mit einem sogenannten SF (Scale Factor) das ist auch gut so, in der Regel sind diese aber in den meisten Fällen fix.
Da machen es sich die Leute einfach und sagen, ok wenn ein Wert -100 bis +100 sein kann und mit einem Scaliing Faktor von -2 zusammenwirkt, warum nicht gleich -10000 bis +10000 benutzen. Ja kann man machen, man kann es aber auch richtig implementieren und dann sagen die -100 sind mein inWRte (raw) mit einem scaliing_factor InOutWRte_SF und das ergibt dann halt den finalen inWRte.
Hat den Vorteil das man sich als inWRte den tatsächlichen Wert anzeigen lassen kann und dann auch mit Werten die dieser haben darf Werte zurückschreiben kann. Und eben nicht glaubt das der inWRte sozusagen um den Faktor 100 größer ist um sich dann beim zurückschreiben von geändertern Werten zu wundern warum es nicht klappt und e einen modbus Fehler gibt. Kunststück wenn der Wert komplett ausserhalb der zulässigen Range liegt.

Ich glaub aber eins meiner Beispiele war noch flasch da ist in der Hektik nicht dran gedacht haben das man beim inWRte und outWRte immer daran denken muss das falls
((storctl_mod=3) AND ((-1) * inWRte > outWRte)) TRUE ist das Leistungsfenster das man versucht hat zu beschreiben ungültig ist.
Und das ist etwas bei dem home assistant und dessen modbus Integration schlichtweg ne Offenbarung ist. Ich kann zwart ein modbus.write_register machen, aber es bietet leider direkt keine Möglichkeit den Responsecode auszuwerten, sprich ob der Befehl nicht nur abgesetzt sondern auch als gültig angenommen wurde oder nicht. Und das ist fatal.

Hier mal ein Schritt der dich in die richtige Richtung bringen sollte.
Du kannst über
Einstellungen> Entwickleroptionen>Aktionen ja modbus writes losjagen.

Also z.B. so hier


der Name bei HUB ist der Name den du deinem Wechselrichter in home assistant modbus Integration verpasst hasdt. Sprich darüber holt er sich die IP. Das was hier Server genannt wird ist in modbus Sprache der Slave.
Kriegt man schnell raus wenn man mal auf den blauen Text “zum YAML Modus” drückt denn dann sieht man folgendes:

action: modbus.write_register
data:
  hub: gen24plus
  address: 40348
  slave: 1
  value: 3

jetzt kannst du mal folgendes probieren.
storclr_mod (40348) auf 3
outWRte (40355) auf 65000
inWRte (40356) auf 10000
dann auf Aktion ausführen klicken und im solarweb oder in der Fronius Integration (2tes Fenster) die Lade- bzw. Entladeleistung beobachten

ditto dann mal
storctr_mod auf 3
outWRte auf 64000
inWRte auf 10000
wieder auf Aktion ausführen klicken

und dann hangelst du dich mal runter bis der Wert von outWRte so klein wird das entweder
a) die Aktion nicht mehr funktioniert und etwas ROT angezeigt wird oder
b) sich gar keine Änderung mehr zeigt

Dann weisst du das du die maximale (in deiner jetzigen Denke -100% erreicht hast).
Sprich mehr kann der Fronius dann nicht oder die BYD nicht, eins von beidem.

Wenn du Wert hat sagen wir mal z.B. es sind 60767 dann kennst du auch den Wert am anderen Ende, also dort wo zu aktuell z.B. beim inWRte 10000 benutzt hast.
Denn 60767 - 65535 = -4768 sprich da der minimale Wert als -4768 ist (nur als 60767 für modbus positiv dargestellt weil modbus keine negativen Zahlen kann) also die -4768 denn -100% Laderate entsprechend ist die positive maximale Laderate ebenfalls 4768.

Sprich die Annahme wie es auch Fronius bis auf den Hinweis erklärt das eine Laderate von -100% bis +100% geht sagt aufgrund des unplausiblen WChaMax leider wenig aus.
Denn in absoluten Werte ist das dann halt von -4768 bis +4768

Das ist ein sehr wichtiger Wert den du dir so recht einfach ermitteln kannst, denn wenn du den erstmal kennst bist du eigentlich am Ziel.
Sprich du kennst den negativen outWRte Wert und du kennst die daraus resultierende Ladeleistung deiner Batterie.
Ganz wichtig … sowas ermittelt man NACH SONNENUNTERGANG und VOR SONNENAUFGANG. Warum?
Weil gemäß der Fronius Doku der inWRte ja immer größer sein muss als der outWRte *-1
Was wiederum folgendes bedeutet: ein inWRte > 0 bedeutet der Speicher lädt von der PV.
Sollte also während du das laden vom Netz testen willst auch etwas vom Dach kommen wird das logischerweise addiert und die ermittelte Ladeleistung passt nicht mehr zum outWRte Wert. :slight_smile:

Mal ne getürkte EXCEL

   A              B      C    D    E    F    G    H    I    J    K    L
1  Laderate %     -100   -80  -60  -40  -20  0    20   40   60   80   100
2  Ladeleistung W Y
3  outWRte (neg.) X
4  outWRte

Trag dir bei X den ermittelten maximalen Wert des outWRte ein an dem die Ladeleistung die größte war. Sagen wir mal es wären 60767. Aber nicht den Wert sondern Wert-65535
Das ergibt einen negativen Wert, logo. in der Spalten bei L1 kannst du den direkt positiv eintragen. Der Rest ist ja klar, den Wert von $B$3/$B$1C1 ist dann der von Zelle C3 und so weiter.
Bei Y trägst du die Ladeleistung ein die du gesehen hast
Und ditto C2 ist dann logischerweise $B$2/$B$1
C1 und so weiter

In den Zellen B4 bis F4 nimmst du einfach immer in Wert darüber + 65535
In den Zellen G4 bis L4 sind die Werte von G3 bis L3 die richtigen, sind ja schon positiv.

Du solltest dann eine Excel haben in der du die outWRte (und logischerweise auch die inWRte) Werte kennst die -100% oder +100% Ladeleistung bedeuten und auch die Ladeleistungen zu diesen einzelnen %-Punkten.

Bei mir sieht das wie gesagt wie folgt aus: 2*BYD HVS10.2 an Gen24 10.0

Laderate %	   -100  -80     -60   -40   -20 0    20    40	60	80	     100
Ladeleistung W  9765  7812  5859  3906  1953 0 -1953 -3906 -5859 -7812 -9765
outWRte neg.   -4768 -3814 -2861 -1907  -954 0   954  1907  2861  3814  4768
outWRte	       60767 61721 62674 63628 64581 0   954  1907  2861  3814  4768

Hat weder mit der lustigen Excel und deren Werten zu tun die man im Netz findet, passt auch nicht du den Template formeln von libenet aber dafür passt es zu meiner Konstellation und ich kann laden und entladen von 0W bis zum maximalen was die Kombination aus Speicher und Wechselrichter bietet, und nix anderes wollte ich ja letztendlich :slight_smile:

Und ja die Werte können bei dir deutlich anders aussehen, keine Ahnung was du genau an Hardware hast.

Und a propo Doku und am liebsten ne präzise.
Kannst dich ja mal auf die Suche nach einer modbus Doku für den Fronius Ohmpiloten machen. Hahaha .. die gibts nirgends, denn Fronius hats nicht dokumentiert. Aber der Ohmpilot hat einen eigenen modbus Server und man kann du endlose Nächte in denen man probiert und nochmals probiert und halbrichtige Infos aus dem Netz durchstöbert dann am Ende zumindest mal 60-70% rausfinden nach dem Motto Versuch macht Klug. Da ist wirklich gruselig.
Denn speziell solche Dinge wie “scale_factoren” rauszufinden oder überhaupt die Frage ob es sich um Werte handelt die in einer Adresse oder in mehreren stehen … brrrrrrr.

Wie sagt man immer so schön “einmal mit Profis arbeiten …” das hätte was.

Danke an Alle, vor allem an Justone!

Register 40349 = 3, 40351 = 5000 (für Testzwecke) und 40357 = 10000 waren von mir richtig gesetzt worden.
Dank @justone und mit vielen Testrunden habe ich Register 40356 auf den akzeptablen Wert von 54920 gesetzt. Diesen Wert +/- 20 ergibt jeweils eine bemerkbare Verschlechterung, eine noch genauere Annäherung an den wirklich optimalsten Wert ziehe ich mal durch, wenn ich mehr Zeit habe. Schon Werte +/- ca. 1500 zu dem von mir ermittelten Wert verursachte, dass nur noch mit 500 Watt geladen wurde (Zwangsladung aus dem Netz).

Falls es jemand nachvollziehen will, hier die Randbedingungen:
Fronius Gen24 8.0, BYD HVS 7.7, max Ladeleistung 7.680 Watt

Erreichte Ladeleistung aus grid: 7.200 Watt

Einen schönen Abend und nochmals Danke an alle Unterstützer!

Gruß

Grisu

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