Bei so einer Art von Anforderungs- und Zielbeschreibung kann man darauf eigentlich nur antworten: Die Qualität entspricht dem Preis. 
Da wäre dann die Frage was unter “zuverlässig” und “leicht” genau zu verstehen ist. 
- Für den einen User reicht es schon wenn er z.B. Nachts ein etwas verrauschtes Bild sehen kann und ein anderer User möchte auch Nachts ein scharfes Bild haben.
- Einen User stört es vielleicht nicht wenn per Motion Detection irgendwelche Äste oder Blätter bereits einen “Alarm” auslösen und ein anderer User möchte eben nur einen “Alarm” haben wenn eine Person erkannt wird.
- Einen User reicht es vielleicht schon wenn er manche Dinge nur per App und Hersteller-Cloud einstellen und nutzen kann und ein anderer User möchte z.B. noch ein WebGUI haben und alle Features vollkommen unabhängig von einer Hersteller-Cloud nutzen können.
- …
Ich weiß natürlich was Du hier am liebsten hören möchtest,
aber so einfach ist es eben nicht und eine entsprechend einfache Antwort kann dann eben nur die sein die ich oben als erstes gepostet habe. Die Tapo Kameras sind von der Preis-/Leistung her schon ok, aber ob sie dann tatsächlich dafür geeignet sind das Grundstück von Deiner Bekannten zu überwachen kann hier so niemand beantworten.
Ebenso wie hier wohl niemand wirklich beantworten kann ob die Teile dann ggf. nach 2, 5 oder x Jahren den Geist aufgeben. Das in einer IP Kamera für z.B. gerade mal € 50 nicht solche Komponenten verbaut und verwendet werden wie für eine IP Kamera die dann vielleicht € 300 oder mehr kostet, dürfte wohl ziemlich klar sein. Das sagt zwar erst einmal noch nichts pauschal über die mögliche Lebensdauer, oder eben Zuverlässigkeit aus, aber die höheren Preise liegen dann eben üblicherweise auch an höherwertigen und somit teureren Komponenten und nicht daran das der Hersteller einfach nur mehr verdienen will. 
Ich will es mal so sagen: Ich nutze hier seit mind. 15 Jahren IP-Kameras im Außenbereich. Dabei sind oder waren einige die dann z.B. € 600 pro Stück gekostet haben und welche die dann z.B. unter € 100 pro Stück gekostet haben. Bei denen für € 600 habe ich natürlich auch die Erwartungshaltung das diese langlebiger sind als bei einer für unter € 100, aber hier gab es auch schon einen (Teil)Ausfall einer Kamera die mich € 500 gekostet hat. Nach ca. 5 Jahren 24/7 Betrieb hatte die Platine einen Defekt und diese lässt sich leider auch nicht mal so eben einfach ersetzen. Der Effekt davon ist das die Kameras mehrfach pro Tag immer mal wieder einen willkürlichen Reboot hinlegt und/oder die PTZ-Funktion die Kamera zum rotieren bringt.
D.h. die Kamera war bereits nach 5 Jahren nicht mehr zu gebrauchen. Bei einer Kamera für z.B. nur € 50 Euro wäre mir das dann auch relativ egal und läge auch im Bereich des Erwartbaren, bei einer Kamera für z.B. € 500 dann aber eher nicht.
Wobei wir dann wieder bei dem Thema Erwartungshaltung wären: Für den einen User ist es ok wenn so ein € 50 Teil zumindest 2 - 3 Jahre funktoniert und dann ggf. defekt ist und ein anderer User erwarten dann ggf. das so ein Teil ja mind. 5 oder mehr Jahre problemlos funktionieren sollte.
Und woher kommt dann dieser Verunsicherung? Wenn sie schon zwei Teile davon vor Ort hat, dann soll sie diese einfach selber testen und dann sieht sie ja selber ob sie für ihre Vorstellungen und Wünsche dann passend sind. Wie gut am Ende dann die Qualität ist, sofern sich das Qualität auf die Haltbarkeit bezieht, darüber kann man eben nur spekulieren und es gilt das was ich bereits geschrieben habe.
Genau so ist es,
aber wie häufig könnte es natürlich auch wieder passieren das sich dann User zu Wort melden die dann (pauschal) sagen das sie mit ihren Akku betriebenen WLAN-Kameras ja überhaupt keine Probleme haben. Ja auch das ist durchaus möglich, aber a) kommt das auf den Einsatzzweck, den Einsatzort und das Ziel an und b) wären solche Kameras der falsche Weg wenn die Zuverlässigkeit im Vordergrund steht.
VG Jim