Moin, hab bisher hier nur mitgelesen, aber “Bewässerung” hat mich lange Zeit beschäftigt. Erst mit Homematic-8-Kanal-Funkempfänger. War zu Störnfällig. Angesteuert habe ich eine sehr günstiges 8-fach Relaisplatine (fertig) für Arduino geeignet. Jetzt habe ich einfach einen alten ESP aus der Schublade genommen, die Pins an die Relaisplatine und mit ESPhome in Home Assistant integriert. Muss nicht mal ein ESP32 sein. Die Steuerung dann komplett in Home Assistant über div. Automationen bzw. Scripte. Ich wüsste nicht, wozu man ein extra Hardwareboard Opensprinkler bräuchte - werde aber mal nachlesen…
Ja. Hat mit der Länge zu tun. Wir hatten ein Staudenbeet mit dem dünnen Schlauch belegt. Meine Frau hatte dann aber Sorge, dass da bei der Länge und Verzweigungen zu wenig ankommt.
„Einfach nach Gefühl rumlegen“. Wir haben den Schlauch z.T. durch die Stauden oder dicht dran vorbei gezogen.
Bei Tröpfchenbewässerung muss man aushalten lernen, dass die Erde eben nicht komplett feucht wird. Es geht ja genau darum, sehr gezielt die Wurzeln zu bewässern. Die Pflanzen haben damit weniger Probleme, als wir mit unserer Gewohnheit.
Bei uns läuft die Bewässerung morgens von 4-5, bzw. je nach Wetterlage gar nicht oder zwei Stunden. Alle zwei Tage reicht bei uns pro Beet.
OpenSprinkler ist eigentlich auch nur eine Relaisplatine. Muss halt jeder gucken, was zu seinen Rahmenbedingungen und Anforderungen passt. Ich wollte einen autonomen Bewässerungscomputer und Magnetventile. Rainbird & co scheinen gut zu sein, waren mir aber zu teuer. ESP kann ich nicht. Basteln ist ok, muss für mich aber im (zeitlich und finanziell) akzeptablen Rahmen bleiben. Ein alter Raspi2 lag bei mir noch rum und Linux kriege ich hin. Das war dann halt mein Weg. ![]()
Vielleicht habe ich das überlesen, aber was möchtest du denn bewässern?
Ich habe im Sommer ein paar Tomaten und Chili in Töpfen auf der Terrasse.
Wenn ich zwei Wochen im Urlaub bin habe ich eine Pumpe im Regenfass, da sind diese Tropfschläuche dran. Das läuft dann jeden Tag für paar Minuten.
Rasen bewässern? Kann man machen wenn man Wert drauf legt. Meiner wird bei langer Trockenheit braun und nach einem Regen auch erstaunlich schnell wieder grün.
Wie gesagt dass muss jeder für sich entscheiden.
Der Nicht-Pro hat noch nen ESP8266 verbaut, daher kein Matter und Co., mit dem PRo ist letztes Jahr der ESP32 eingezogen, von der Rechenpower braucht es den nicht aber eben für LE oder Matter, weil das OnChip ist.
Falls die Pi-Version ins Auge fasst, schicke mir ne PM, kannst meinen alten OpenSprinklerPi haben, von mir aus auch direkt mit Pi3 drauf - ich brauch den nicht mehr, war mal für unseren Balkon gedacht.
Ist aber die alten OpenSprinklerPi-Platine, die hat kein Display - aber man steuert das Teil eh per WebBrowser oder App und in HA würde ich den eh per LAN/WLan einbinden.
Wenn du nicht so einen Aufwand betreiben willst und etwas Geld in die Hand nimmst, kannst du auch die Magnetventile von Gardena nehmen und die Steuerung dazu. Denke mal in Angebot um die 300 Euro.
Klappt gut.
VG
Jens
Ich habe den Opensprinkler (OS) bei mir installiert, bevor ich mit HA anfing. Und er ist eine super Stand Alone Steuerung.(Bei mir für zunächst 8 Ventile, mit Wasseruhr).
Die Einbindung in HA über mqtt ist einfach und problemlos. Meine Bewässerungsprogramme laufen weiter auf dem OS.
Auf HA habe ich aber zudem für alle Ventile virtuelle individuelle Wasserzähler und Durchflussmeter für jede Station. Damit Verbunden Automationen, die OS stoppen, wenn ein ungewöhnlich hoher Wasserdurchfluss auftritt.
Wenn Du es einfach, ohne Cloud und offen für HA haben willst, nimm Opensprinkler.
Ich empfehle, ein Master Ventil vor den Verteiler mit den Ventilen setzen, damit der Wasserdruck nicht dauernd auf allen Ventilen liegt.OS kann das steuern.
Und noch etwas. Du musst eine Trennung wischen Trink- und Gartenwasser haben. Sonst kannst Du Keime in Dein Trinkwasser bekommen.
Ein Gedanke noch aus eigener Erfahrung: wenn ich meinen Rasen aus der Zisterne bewässere, läuft die 1100-Watt-Pumpe 10 Minuten.
Die Tröpfchenbewässerung find ich aus Pflanzensicht für Stauden usw. super, aber dafür läuft die Pumpe halt möglicherweise über Stunden und braucht entsprechend mehr Strom ![]()
Tröpfchenbewässerung wäre für mich sinnvoller mit dem Leitungswasserdruck zu realisieren (der Pumpenstromverbrauch ist im Wasserpreis enthalten
).
Du könntest aus dieser Sicht eventuell die Hunter Bubblerdüsen verwenden.
by HarryP: Zusammenführung Doppelpost (bei Änderungen oder hinzufügen von Inhalten bitte die „Bearbeitungsfunktion“ anstatt „Antworten“ zu nutzen)
Das finde ich interessant! Wie hast Du das mit den Zählern und Durchflussmessern gemacht?
Mal eine andere Frage zum Thema Bewässerung:
Die Spenderseite ist ja eins (Wasserzufluss, Steuerung Verteilung, etc.) - aber wie sieht es bei Euch mit Sensorik aus?
Ich habe bisher alles mit Gardena realisiert - Wassersteuerung bzw. Verteilung über Ventile, plus eben Feichtigkeitssensorik in Form von kleinen Funksensoren (Typ 2).
Neben allgemeiner Kritik zum Thema Haltbarkeit, die ich mittlerweile leider äußern muss, kommt bei mir immer mehr Unzufriedenheit mit der Elektronik auf. Ich habe 5 Sensoren im Einsatz, in den letzten drei Jahren sind insgesamt 7 Sensoren gestorben und zur Zeit laufen nur noch 3 Sensoren. Keine auch nur annähernd akzeptable Statistik.
Habt Ihr andere Empfehlungen zu Feuchtigkeitssensoren im Garten, die mit HA harmonieren und zuverlässig und Low-Maintenance sind?
Ich will es definitiv ohne closed source Herstellercloud. Den OpenSprinkler habe ich deshalb inzwischen gekauft und liegt bereits hier.
Das macht alles mein Hauswasserwerk. Das hat die Trennung zum Trinkwassernetz und Hauswasserwerk stromlos = “Masterventil geschlossen”.
Auch bei einem echten Masterventil liegt der Druck an allen Ventilen an. Denn nur weil das Masterventil schließt, geht ja der Druck nicht weg (außer, es schließt vor den Verteilerventilen und es strömt noch Wasser aus der Bewässerung, bis der Druck weg ist).
Aber ist es so schlimm, wenn der Druck an den Verteilerventilen anliegt? Selbst wenn alle sich versehentlich öffnen oder leicht undicht sind, nimmt, so lange das Hauswasserwerk stromlos ist, der Wasserdruck allenfalls allmählich ab. Versehentliche Wasserverschwendung ist also auch nicht möglich.
Wenn dein Hauswasserwerk keinen Systemtrenner der Kategorie 5 hat ist das rechtlich nicht zulässig.
Verbindungen zwischen Trinkwasser und unterirdisch verlegter Gartenbewässerung müssen immer durch einen Systemtrenner der Kategorie 5 getrennt sein.
Genau diese Trennung machen solche Hauswasserwerke seit Jahr und Tag, denn genau dafür sind sie (u.a.) da und ohne das würden sie auch keine Genehmigung bekommen. Das ist ja keine Selbstbastellösung, sondern ein etabliertes Markenprodukt mit Zulassung ![]()
Das Trinkwasser läuft bei diesen Systemen immer über ein rein mechanisches Schwimmerventil in einen Nachspeisebehälter im Hauswasserwerk und wird von dort gepumpt, falls die Zisterne leer ist (und alle 30 Tage für 3 min für die Spülung der Pumpe). Nur wenn durch das Pumpen von Wasser aus dem Behälter der Wasserstand sinkt, öffnet das Schwimmerventil durch das Absinken des Schwimmers den Wasserzufluss aus der Trinkwasserleitung.
Selbst wenn das Ventil, über das das Trinkwasser in den Behälter fließt, niemals schließen würde, weil der Schwimmer unten hängen bleibt, läuft das Wasser im Behälter bereits viel tiefer über den Überlauf in die Kanalisation, bevor der Wasserstand das Ventil und damit die dahinter angeschlossene Trinkwasserleitung auch nur annähernd erreichen könnte. Ein Kontakt des Wassers im Behälter mit der Trinkwasserleitung ist deshalb zu 100% ausgeschlossen. Zisternenwasser gelangt auch niemals in diesen Behälter, das wird direkt uber die Saugleitung aus der Zisterne gepumpt. Im Behälter steht also grundsätzlich immer Trinkwasser. Das Pumpen von Trinkwasser erfolgt durch Umstellung eines 3-Wege-Hahns, so dass die Pumpe aus dem Behälter Wasser ansaugt. Zuverlässiger und sicherer kann man das Brauchwassersystem nicht vom Trinkwassersystem trennen. ![]()
Btw hat - behaupte ich mal - kaum ein Außenwasserhahn, der direkt an eine Trinkwasserleitung angeschlossen ist (trifft auf sehr viele zu), irgendeine Systemtrennung. Man dürfte also eigentlich an diese Wasserhähne niemals einen Gartenschlauch anschließen, der immer wieder in Wasserfass, Pool, Schwimmteich, Gartenbeet, … liegt (ergo Wasser von dort hinein gezogen werden kann), in jedem Fall aber durch Sonne, Wärme “Brackwasser” enthält an einem solchen Wasserhahn anschließen. Das ist wie wir alle wissen aber Theorie und Praxis.
Jedenfalls ist ein solches Hauswassersystem in dem Punkt jeder Trennlösung, die man direkt an einen Wasserhahn montieren kann, haushoch überlegen.
Edit:
Eigentlich wollte ich diese Ventilbox kaufen. Nach meiner heutigen Planung brauche ich aber 5 Bewässerungszonen, um das Hochbeet von den Beerensträuchern zu trennen, ggf. sogar eine 6te.
Hier ist mit 5 halt auch das Maximum erreicht. Also vielleicht besser gut 20 Euro mehr investieren für diese.
Ich nehme an, bei 5 Ventilen braucht man dann eine 6-adrige Steuerleitung, bei 6 Ventilen eine 7-adrige.
So ist es bei mir.
Mit Druck weg meinte ich den üblichen Wasserdruck in der Leitung, damit bei einer Undichtigkeit eines der Verteilerventile nicht alles überschwemmt wird.
Wer für den Wasserdruck erst ausdrücklich eine Pumpe anschalten muss (bei mir so), dat das Problem weniger.
Ich arbeite beim OS mit Verzögerungen. Erst wird meine Pumpe angestellt, dann das Master Ventil geöffnet und anschließend das jeweilig angesprochene Verteilerventil.
Ventilboxen: Denk daran, daß Du irgendwann ein Ventil tauschen musst. Wenn Du dann eine super kompakt Kiste hast, wird das eine Fummelei. Besser die etwas größeren. Und wo Du schon buddelst, eins als Reserve.
Kabel: Du benötigst 1 Kabel pro Ventil und ein Kabel für alle. Also immer Anzahl Ventile + 1.
Auch hier würde ich vorsichtshalber eine Ader als Reserve lassen.
Ich müsste die Pumpe normalerweise nicht erst aktivieren, würde ich das Hauswasserwerk nicht zwischendrin stromlos machen. Aber da ich das mache (insbesondere, wenn wir nicht daheim sind), ist es auch der Schutz vor unkontrolliertem Auslaufen von Wasser.
Die “kleinere” (L x B x H: 465 mm x 335 mm x 310 mm), die ich oben verlinkt hatte, kann theoretisch 6 Ventile aufnehmen, aber da ein Druckluftanschluss zum Ausblasen der Leitungen verbaut ist (was ich total sinnvoll finde), passen nur 5 rein.
Die Box, in die bis zu 8 Ventile passen, ist halt schon arg groß (L x B x H: 590 mm x 455 mm x 310 mm). Da wird meine Frau Zeter und Mordio schreien, wenn wir die im Terrassenbeet verbauen müssen (oder zumindest sollten).
Meinst du wirklich? Die Hunter Dinger, die ich inzwischen plane, gelten doch als sehr solide und wenn eines kaputt geht, kann man es entweder zeitnah ersetzen, oder man ist nicht da. Dann würde auch ein Ersatzventil nichts helfen.
Aber wieso “wo du schon buddelst”? Ach so, du bist davon ausgegangen, dass ich die Ventile in Garten verteile? Nein. Eine zentrale Box.
Edit:
BTW habe ich jetzt auch die Tropfrohre (1/2") und Verbindungsmaterial für dieselben. Was mir noch fehlt, ist die Magnetventilbox, Die Annschlüsse von den Ventilausgängen der Box zu den 1/2" Leitungen und je nachdem, was die Box schon enthält, noch einen Sieb- oder Scheibenfilter und Druckminderer. Die oben verlinkten Boxen haben einen Siebfilter, aber keinen Druckminderer.
Apropos Druck: In der Regel wird der für Tropfrohre mir 2 bar angegeben. Wie lang kann man da eine Leitung machen, damit am Ende noch Wasser ankommt?
Meine größte Zone mit der längsten Leitung sind von der Ventilbox ca. 11,5 m normaler 1/2" Schlauch bis zum Beginn der Zone und daran dann 90-115 m 1/2" Tropfrohr in der Zone.