Ich hab eine CP1350EPFCLCD von CyberPower im Einsatz. Bisher, seit “immerhin” 1 1/2 Monaten, tut die USV klaglos ihren Dienst. 
Für dieses Modell hab ich mich entschieden, weil es mit 6 Schuko-Steckdosen zum Anschließen der zu versorgenden Geräte verfügbar ist. Keine speziellen Kabel und kein Gefrickel.
USV anschließen und warten, bis sie voll aufgeladen ist. In der Zeit kann man sie dann auch gleich konfigurieren. Wenn sie fertig ist: Alle Geräte ausschalten, Kabel aus der Steckdose, Kabel in die USV, alle Geräte einschalten, Fertig! 
Bei mir hängen an der USV ein NAS, der NUC mit HA drauf, ein Switch und die Fritz!Box.
WLAN und Internet laufen also weiter, wenn im Haus der Strom ausfällt. Außer natürlich, das DSL ist ebenfalls ausgefallen. Aber dann geht immerhin das WLAN trotzdem noch.
Bei ersten Tests konnte ich die etwas über 2 Stunden Laufzeit bestätigen, die die USV für die angeschlossene Last anzeigt. Ich hab es nicht bis zur völligen Entladung der USV getestet, aber rein rechnerisch gibt es keine eklatanten Abweichungen. 
Nur am Rande erwähnt: In der Anleitung wird extra darauf hingewiesen, dass man keine Großverbraucher wie Kühlschrank, Staubsauger, … anschließen soll. Das verträgt die USV nicht.
Ein, wie ich finde, großer Pluspunkt ist, dass die Batterie in der USV vom Endkunden mit einfachen Mitteln, also ohne Spezialwerkzeug, selber ausgetauscht werden kann. Du musst also nicht ohne USV auskommen, weil Du sie zum Service einschicken musst!
Die USV hat ein fancy LCD-Display zur Anzeige und Konfiguration diverser Parameter. Man sieht auf einen Blick den aktuellen Status. Am Anfang dachte ich so “Jaaa, ok!?”, aber inzwischen möchte ich das nicht mehr missen. Bei Stromausfall gehst du zur USV und siehst auf einen Blick den aktuellen Ladestand des Akkus und die Restlaufzeit. Sehr nice! 
Ich hab mir trotzdem zusätzlich noch die (optionale) Schnittstelle gekauft. Damit kann man Einstellungen an der USV per Webinterface am heimischen Rechner vornehmen. Es ist aber nicht nur bequemer, man hat einiges mehr an Einstellmöglichkeiten, als es die Einstellung über das LCD-Display bietet. 
Sehr nettes Detail am Rande: die Schnittstelle ist Hot Plug fähig, d.h. man kann sie im laufenden Betrieb ein- und ausbauen.
On top, weil nicht explizit anhand dessen ausgesucht, ist das eine USV, die eine reine Sinuswelle ausgibt und damit für Netzteile mit Active Power Factor Correction (PFC) geeignet ist. Ich hab keine Ahnung, ob ich das brauche, aber wenn, dann hab ich das schon. 
Ich weiß nicht, ob das bei USV auch ein großes Thema ist, aber man benötigt für diese USV keine App, keinen Account, keine Cloud und keine (proprietäre) Software. Alles läuft 100% lokal! 