Mal 5 Minuten Regen gemacht und die Raumtemp ging um 0,2 Grad runter. Und das Dach ist gedämmt (zwar nicht gut, Dämmung ca. 1999 mit 12 cm Steinwolle). Das nicht getestete Dach hat dann 24cm Dämmung.
Das Wasser entnehme ich dem Grundwasser mit einer 350 Watt Pumpe bei Literleitung bei kleinem Gartenschlauch mit 50M Länge ca. 1000 pro Stunde. Die Dachrinnen sind an eine Zisterne mit Überlaufversickerung angeschlossen. Gesamte Firstlänge wird bei ca. 30 Metern liegen. Grundwasser hat eine Temperatur von -2cm oder 10 Grad.
Bedeutet, ich pumpe Grundwasser lustig im Kreis und kühle die Dachfläche von außen. Die Pumpe würde über eine Automation in Abhängigkeit Speicherladung BKW, Temperatur und Co (tbd) anspringen.
Alternativ ist ein großer Aufriss mit Splittgeräten und 8-10 Inneneinheiten… Das sind ganz andere Investitionen, Umbauten und Energieverbrauch.
Ziel ist es nicht, dass ich Pinguine oder Eisbären züchte, damit die sich endlich gegenseitig jagen können (es wird wohl eher einseitig)… Sondern die Temperatur um 3-10 Grad reduziere.
Hat hier schon jemand etwas ähnliches gebastelt und Erfahrungen gesammelt?
Du pumpst nicht das Grundwasser im Kreis. Du entnimmst es und heizt es auf, bzw. es verdampft. Ein Teil läuft aufgeheizt in die Zisterne. Aber bis das wieder im Grundwasser ist dauert es Jahre…
Ich kann mir schon vorstellen, dass man damit was erreicht - noch besser, wenn das Dach nur besprüht und nicht nur bewässert wird, denn am meisten Kühlung entsteht bei Verdunstung.
Hier bei mir dürfte ich das wohl gar nicht, für Bohrungen ins Grundwasser bräuchte man eine Genehmigung.
Ich kühle (ein bischen) mittels der Luft/Wasser-Wärmepumpe den Boden, ist aber auch nicht ideal, dh. man müsste die warme Luft stärker über den Boden “fächeln”, z.B. mit einem Deckenventilator….
Naja an Grundwasser dachte ich, da es m.E. kühler ist als aus der Zisterne. Ich meine (nicht gemessen 1-2 Grad) Die Genehmigung für die Brunnenbohrung habe ich von der unteren Wasserbehörde des Kreises vor ca. 20 Jahren schon bekommen, mittlerweile macht das mehr Ärger…
Im Zweifel kann ich auch die Zisterne anzapfen… Da ist gesammeltes Regenwasser vom Dach. Auch eine gute Idee
Dann werden halt nicht mehr nur die Toiletten sondern auch das Dach damit bewässert. Ich verbrauche dann kein Grundwasser, sondern habe 6Kubik für FAXEN
Das ist doch mal ne gute Idee! Auch das Zisternenwasser dürfte einigermaßen kühl sein. Wobei das eigentlich recht egal sein sollte, du willst ja mit Verdunstungskälte Kühlen. Da könnte zu kalt sogar eher hinderlich sein. Ist aber nur ne These.
Naja ob Verdunsten oder Laufen lassen… Habe ich eine Meinung zu.
Vor zig Jahren war mein “TheBrain”-Onkel der Meinung: Man wickelt eine Flasche Bier in ein feuchtes Handtuch und das ist in 15 Minuten kalt… Meine Meinung: Brunnenwasser in einen Eimer Pulle Bier rein.
Haben wir also ausprobiert. Mit einem 15 Minuten Timer
Seltsamerweise wollte er mit mir nach dem Timer die Flaschen tauchen
Für eine ständig benetzte Dachfläche mit einer Oberflächentemperatur von 50-80 Grad im Sommer würde ich eine Verdunstung von 4-8 L/m²/Tag (typisch) und
8–12 L/m²/Tag (heiß, trocken, windig) annehmen (empirisch Pi mal Daumen).