Welche Einstellungen hast du getätigt, damit der Zuheizer anspringt. Ich bekomme den einfach nicht aktiviert.
Ich habe über EMS bei hoher PC-Leistung die Sollwerte des WW hochgesetzt. Funktioniert top. Nur würd ich eben gern das ganze rein über den Heizstab machen.
Was ich getestet habe, ist am der WP selbst die Schütze für den Heizstab händisch zu aktivieren. Dann sehe ich das der Stromverbrauch am Zählerkasten steigt. Das sagt mir ja, dass der Heizstab funktionier, Sicherungen und elektroinstallation ok sind. Nur werden die Schütze vom WP-Kontroller nicht aktiviert. Bin ratlos
Also ich meine das Bedienfeld von der Inneneinheit und dort in den Einstellungen
Allerdings schaltet sich der Zuheizer verzögert zu bei Warmwasserbedarf.
Hier ist das Foto vom Display (weiter oben im Beitrag) https://community.simon42.com/t/bosch-buderus-junkers-heizungs-integration-in-ha-ueber-km200-oder-ems-eps/8954/183?u=bastel2024
Aber über das EMS-Gateway hat das noch nicht geklappt.
Habe das jetzt auch noch nicht weiter verfolgt weil ja eigentlich die elektrische Energie viel besser über die WP genutzt wird (Arbeitszahl)
Was da aber in Endeffekt besser ist, da gehen die Meinungen wohl auch etwas auseinander…
Hallo zusammen,
ich komme heute mal mit dem Thema Kühlung und nicht der Heizung.
Die Temperaturen steigen und ich möchte meine Anlage gerne dazu bewegen, über die Fußbodenheizung zu kühlen. Dazu hat mir mein Installateur zuletzt noch den Taupunktwächter installiert und angeschlossen, da ohne den keine Kühlung möglich ist.
Damit sind für mich gedanklich alle Voraussetzungen geschaffen. Wärmepumpe von Bosch (Außenmodul cs700li, Innenmodul AWMB 9).
Nun habe ich mir die Werte der Anlage angeschaut und warte darauf, dass sie in den Kühlmodus geht. Zum einen will ich sehen, dass sie es tut und zum anderen muss ich dann dafür sorgen, dass meine Thermostate der Fußbodenheizung das auch mitbekommen.
Laut den Werten und meiner Interpretation müsste die Kühlunktion eigentlich schon angesprungen sein.
Was mich noch mehr irritiert ist, dass die Kühlung laut des Sensors in der Nacht aktiviert wird.
wichtig hier ist die gedämpfte Außentemperatur (sensor.thermostat_dampedoutdoortemp). Wenn Dein eingestellter Wert unter “Kühlbetrieb ab” von diesem überschritten wird, beginnt die Dauer der “Einschaltverzögerung Kühlen” zu laufen. Wenn diese abgelaufen ist wird die berechnete Vorlauftemperatur (sensor.thermostat_hc1_targetflowtemp) gesetzt - das System wird aktiviert. Diese Temperatur entspricht dann der minimalen Vorlauftemperatur (number.thermostat_hc1_hpminflowtemp), die Du einstellen kannst. Diese sollte 1-2 °C über der vom System berechneten Taupunkttemperatur (sensor.thermostat_hc1_dewtemperature) liegen. Das ist wichtig, damit 1.) Das System den Kühlvorgang nicht abbricht, da der Puffer ggf kälter wird als diese Temperatur bzw. 2.) der Taupunktwächter anspringt.
Wenn das System nun aktiviert wurde und die Vorlauftemperatur gesetzt ist, dauert es ca 30min bis die Pumpe für die Fußbodenheizung (bzw. Kühlung ) anläuft. Dadurch wird die Wassertemperatur im Puffer auf die Temperatur der Fußböden gebracht - im Sommer also vermutlich etwas erhöht (vgl. meinem Bild unten). Liegt diese Temperatur oberhalb der berechneten Vorlauftemperatur und ist die gemessene Raumtemperatur sensor.thermostat_hc1_currtemp oberhalb der Solltemperatur number.thermostat_hc1_seltemp startet der Kompressor der WP 30min später mit dem Kühlbetrieb. Die Solltemperatur number.thermostat_hc1_seltemp kannst Du über die manuelle Temperaturvorgabe number.thermostat_hc1_manualtemp einstellen.
Bei mir war es heute so eingestellt, dass ab 20°C der Kühlbetrieb gestartet werden soll. Um ~10:30 Uhr hatte die gedämpfte Außentemperatur dies überschritten:
Die Einschalt- und Ausschsaltverzögerung sind auf den minimalen Wert vonb 1h eingestellt. Die minimale Vorlauftemperatur (-> berechnete Vorlauftemperatur) liegt bei 16°C (Die Taupunkttemperatur liegt heute bei mir bei 13.6°C).
Alle Ventile der Fußbodenheizung sind offen und das Thermostat misst 22°C - eingestellt sind Sollwert 20°C. Dadurch ergibt sich volgendes Bild:
Die Blau/gelbe Linie zeigt den Pufferspeicher an - gegen 12 Uhr ist die Pumpe der FB-Heizung angesprungen und der Puffer wird erwärmt auf die Rücklauftemperatur. 30min später gegen 12:30 Uhr springt die Kühlung an und der Puffer wird auf ca 18 °C gekühlt - die Rücklauftemperatur aus den FB liegt etwas höher, wird aber auch nach unten gezogen → das, was das Ziel ist.
Ich hoffe, ich konnte Dir damit die Aktivierungsparameter etwas näher bringen und die Zusammenhänge vertändlich machen.
Danke Thomas, für diese tolle Erläuterung. Ja, total verständlich. Ich schaue mir das mit deiner Erläuterung in meinem System nochmal an und probiere ein bisschen aus.
Mir ist aufgefallen, dass ich in meinem System nur eine Taupunktdifferenz (number.thermostat_hc1_dewoffset) finde. Auf was bezieht sich diese Differenz?
Veränderst du deine Werte je nach “Wetterlage”? 20° für den Beginn der Kühlung kommen mir generell recht niedrig vor, macht bei erwartet hohen Tageswerten aber total Sinn.
Ich habe mir das heute (für gestern) nochmal angesehen und mit deiner Hilfe versucht zu übersetzen. Ich werde aber nicht richtig schlau daraus, was meine Anlage da macht.
Zunächst mal finde ich die beiden Sensoren sensor.thermostat_hc1_dewtemperature und sensor.thermostat_hc1_currtemp nicht bei mir in Home Assistant, aber auch nicht im EMS-ESP.
Ich habe mir die relevanten Sensoren und Eingabewerte mal rausgesucht und erhalte folgendes Billd:
Die berechnete Vorlauftemperatur steigt. Das kommt in etwa hin mit dem Zeitpunkt, zu dem die Anlage mir sagt, dass sie im Kühlmodus ist. Merkwürdig ist, dass sie in diesen Modus geht, obwohl die Temperatur schon lange wieder fällt. Auch hätte ich eine Veränderung (nämlich nach unten) bei der Vorlauftemperatur erwartet, wenn die Anlage kühlt.
“Kühlbetrieb ab” kann auf minimal 24° gesetzt werden.
Habe ich doch noch irgendwo einen Denkfehler?
Edit:
Grade habe ich mit dem Support von Bosch gesprochen. Am Ende kamen wir darauf, dass ich gefragt wurde, welche Inneneinheit ich den habe. Nun, ich habe keine. Die erschein dem Installateur damals nicht notwendig zu sein. Laut Support-Mitarbeiter braucht die Anlage aber mindestens den Taupunktsensor und die momentane Luftfeuchtigkeit, ansonsten kann die Kühlfunktion nicht arbeiten.
Klingt logisch. Komisch finde ich, dass die Anlage scheinbar trotzdem meint, die Kühlfunktion sein an.
Folgende Werte habe ich in meiner Anlage gefunden:
number.thermostat_hc1_remotehum
number.thermostat_hc1_remotetemp
Naiv wie ich bin, versuche ich die jetzt mal zu setzen und habe ein bisschen Hoffnung, dass damit was passiert und dadurch das zusätzliche Innenmodul (CR20RF) nicht notwendig wird.
ok - das erklärt das Fehlen der Entitäten . Die kommen bei mir vom RC100H. Das wird bei der WPLS.2 als Inneneinheit benötigt, damit die Kühlfunktion gefahren werden kann. Es hängt direkt am Bus (Kabel) und sitzt bei mir im Heizungskeller neben der WP. Es gibt hier das 100 und das 100H - letzteres wird benötigt, damit die Taupunkttemperatur berechnet werden kann - das 100 kann es nicht. Welche Inneneinheit bei Dir passt, muss dein Installateur wissen / bzw. muss in der Installationsanleitung zu Deiner Anlage stehen.
Die Taupunkttemperatur wird herangezogen und die Taupunktdifferenz hinzuaddiert.
Beispiel:
Taupunkttemperatur (von der Inneneinheit gemessen): 13°C
Taupunktdifferenz (von Dir angegeben): 4°C
Minimalwert: 17°C
D.h. die WP darf 17°C nicht unterschreiten, damit ausreichend Sicherheit zur Kondensatbildungstemperatur existiert. Bei mir sind 2°C eingestellt. Wenn die Anlage dies unterschreitet stoppt sie die Kühlung mit einer Fehlermeldung.
Daher wirst Du vermutlich eine Inneneinheit benötigen, da die Anlage ansonsten diese Sicherheitsschlatung hat.
Aber berichte, wenn es mit dem Setzten der beiden Entitäten auch geklappt hat
Hallo und sorry für die späte Antwort!
Bist du schon weiter gekommen mit deiner Automation?
Ich selber habe dafür keine Automation erstellt sondern das seinerzeit nur mal manuell ausprobiert.
Nein, das hat leider nichts gebracht. Das Verhalten meiner Anlage hat sich nichts geändert.
Nach dem Hinweis von der Servicehotline hatte ich mir die Steuerung CR20RF gekauft. Als die Batterien drin waren, hat meine Anlage erstmal nen Fehler ausgeworfen. Wider an der Hotline habe ich dann herausgefunden, dass es an dem Steuermodul liegt. Das ist nicht kompatibel.
Also habe ich grade das CR10H bestellt. Nun warte ich wieder und berichte, sobald das neue Modul da ist.
Wenn jemand in der Zwischenzeit ein CR20RF gebrauchen kann, der kann sich gerne bei mir melden
Hallo an die Experten hier!
Ich habe eine Bosch Wärmepumpe und habe das EMS ESP Gateway gekauft.
Ich möchte die Kühlung aktivieren aber ohne CR10H geht es nicht, wie hier im Forum und auch im Doku der WP geschrieben ist.
ich habe trotzdem gefunden, in der Doku von dem Gateway (Kapitel https://docs.emsesp.org/Special-Functions/),
das Gateway kann die Temperature und die Luftfeuchtigkeit simulieren.
der Wert von Parameter HC1 Control device sollte geändert werden (sondern Fehler A11-3081).
mit einem Sollwert “Thermostat hc1 Room temperature from remote” von 20degC und einer Luftfeuchtigkeit von 61% wurde ein Kühlungzyklus gestartet:
Cooling Control State: 0 → 1.
als ich lossgehen musste, habe ich meinen Versuch / die Kühlung unterbrochen mit einem Sollwert von -1 degC für die Thermostattemperatur.
jetzt geht es weiter, ich werde nochmal die gute Beschreibung von @Tombe lesen.
das ist eine gute Idee mit der Simulation des Thermostats
Wird Dir von der WP durch die Eingaben von Feuchte unt Temperatur auch die Taupunktemperatur ausgegeben? Diese mit der manuell vorgegebenen Differenz zur Taupunkttemperatur ergibt den unteren Grenzwert für die Kühlung. Wenn dieser unterschritten wird, beendet die Anlage den Kühlprozess mit einem Fehler, da die Gefahr von Kondensbildung besteht.
Bei mir zeigt die Anlage bei gemessenen 52% Feuchte und 22°C Raumtemperatur eine Taupunkttemperatur von 14°C an. D.h. ich kann die minimale Vorlauftemperatur auf 16°C (14°C+2°C) stellen und die Anlage läuft schön stabil durch.
Um 13:20 habe ich den Kühlvorgang durch Umstellen der minimalen Vorlauftemperatur (number.thermostat_hc1_hpminflowtemp) von 16 °C auf 22°C und Einstellen der Starttemperatur Kühlvorgang (number.thermostat_hc1_coolstart) von 20°C auf 29°C gestoppt. Dadurch wird ca 30min später der Kompressor deaktivert und weitere 30min der Kühlvorgang komplett beendet.
Das werde ich noch automatisieren wollen - dazu werde ich zum Start die prognostizierte max. Tagestemperatur vom AccuWeather heranziehen und zum Beenden den Sonnenuntergang / Temperaturdifferenz “Berechnete Vorlauftemperatur” zum Pufferspeicher nutzen. Bisher starte und stoppe ich das noch manuell.
Wichtig: erst nach deaktiviertem Kompressor die Ventile der FB schließen. Wenn vorher die Ventile geschlossen werden und der Kompressor weiter kühlt passiert Folgendes:
Nach schließen der Ventile gegen 18:10 Uhr gehen Vorlauf/Pufferspeicher unter die minimale Vorlauftemperatur (hier gleich Taupunkttemperatur zzgl +2°C Sicherheitsabstand) - dadurch stoppt die Anlage mit einem Fehler - das ist nicht so schön, da ein Eintrag im Fehlerprotokoll entsteht…
Mal eine andere Frage. Hast du deine Wärmepumpe auf Kühlung umrüsten lassen, so dass du sowohl die Zeit vor der Kühlung als auch mit der Kühlung beurteilen kannst?
Hintergrund der Frage ist, dass ich meine Wärmepumpe auch umrüsten lassen möchte, der Heizungsinstallateur, aber eher davon abrät und zu einer Klimaanlage tendiert. Was ist denn deine Erfahrung mit der Kühlung?
Danke, lieben Gruß und danke
nein - das musste ich nicht - es war eigentlich recht einfach .
Ich habe eine Buderus WPLS.2, die kann prinzipiell zwischen Heiz- und Kühlmodus wechseln - die WP selber kann das von Natur aus. Dabei ist die aktive Kühlung bei der Luft/Wasser WP möglich (so wie ich es nutze) - bei Wasser/Wasser oder Erdwärmenutzung ist das auch passiv möglich.
Zum Kühlen benötigt meine WP zusätzlich:
einen Feuchtefühler (Kosten ~30€). Bei mir befestigt am Vorlauf zum Puffer - falls Kondensatbildung eintritt, sollte sich diese dort als erstes bilden und dei Anlage stoppen
und
ein zusätzliches Thermostat. Als Termostat nutze ich für die WPLS.2 das RC100H ← hier ist das H wichtig, daß das Teil die Luftfeuchte misst und mit der Raumtemperatur zusammen die Taupunkttemperatur bestimmt. Es gibt hier auch die Möglichkeit, diese Werte übers EMS-ESP zu simulieren (s.o. von Bilut41 beschrieben) - ich hatte mich für die “Originallösung” mit Thermostat entschieden (Kosten ca 100€) - damit hat man die Sicherheit, dass die Temperatur der FBH nicht zu tief ist und sich Kondensat bildet. Das RC100H hängt bei mir am Bus der WP - eigentlich kein Hexenwerk.
Eigentlich sind alle aktuellen Bosch/Buderus Anlagen ausgestattet mit 4-Wege-Ventil reversiebel und können auch Kühlen. Der Aufwand ist da sehr gering.
Ich kühle aktuell tagsüber im gesamten Haus die FBH und “ziehe” konstant die Wärme aus dem Gebäude. Durch die Wärmekapazität des Estrichs bleibt der Boden auch über Nacht kühl. Für mein Empfinden fühlt sich sehr angenehm an.
Für eine Luft/LuftWP werden zusätzliche Gerätschaften benötigt (die auch zusätzliches Geld kosten und dem Installateur zusätzlichen Umsatz beschaffen). Ich hatte auch ehemals über eine zusätzliche Klima nachgedacht. Aber mir reicht es so wie es jetzt ist aus - für die Kühlung bei mir im Sommer ist es so gut.
Das hat bei meiner Anlage (Bosch Compress 7000i) aber keinen Effekt auf die Vorlauftemperatur gehabt.
Ich habe mir das RC11H bekauft und gestern (ca. 19 Uhr) angeschlossen. Sofort ging die Anlage in den Kühlmodus. Spannenderweise hatte ich dann auch sofort die Sensoren für den Taupunkt und die aktuelle Raumtemperatur sowie die Luftfeuchtigkeit. Alle drei hatte ich vorher nicht.
Das Thermostat hat bei mir im Heizungsraum 27° gemessen. Die Wärmepumpe hat ordentlich Strom gezogen (Kompressor fürs kühlen) und die Vorlauftemperatur ging endlich, wie erwartet nach unten.
Heute Nacht um ca. 2:30 ging die Temperatur unter 24° und der Betriebsmodus wechselte von Kühlen zu aus. Ich würde also sagen, funktioniert jetzt.
Wir haben fast im ganzen Haus Fliesen. Nach relativ kurzer Zeit haben wir den deutlichen Effekt gespürt. Noch habe ich keine Meinung, ob ich das gut finde.
Klimaanlagen haben wir auch im Haus. Vier Inneneinheiten. Drei im 2. OG und eine im 1.OG. Das ist schon ein toller Effekt, bei Sonne (und Strom durch PV) die Anlagen laufen zu lassen. Damit aber auch im EG die Temperaturen etwas weiter runter gehen, wollte ich die zusätzliche Kühlung über die Wärmepumpe. Außerdem möchte ich Nachts die Klimaanlagen nicht laufen lassen.
Nun muss ich noch dafür sorgen, dass ich meine KNX Heizungsaktoren abhängig von der Wärmepumpe in den Kühl- oder Heizungsmodus umschalte.
Was ich auch noch gemacht habe ist, die Einschaltverzögerung fürs heizen auf 3h hochgesetzt. Die Verzögerungen hatte ich alle auf 1h gestellt. Es macht für mich aber keinen Sinn, wenn die Wärmepumpe innerhalb einer Stunde von Kühlen zu Heizen wechselt. Dann muss sie ja jedes mal echt große Temperaturdifferenzen überbrücken. So ist zumindest grade meine Denkweise
Ich frage mich noch, ob ich irgendwie mit den Temperaturen in meinem Heizungsraum umgehen muss. Das Innenmodul kann nur dort “herumliegen”. In diesem Raum ist es immer deutlich wärme als im Rest des Hauses. Führt das zu ungewollten oder negativen Effekten in der Anlagensteuerung? Kann/Soll ich den Ist-Wert irgendwie überschreiben?
Beispiel: Momentan misst das Innenmodul 25° im Raum, der Rest des Hauses hat aber eher 22°. Im Laufe des Tages wird die Differenz eher noch größer.
Edit: Ich habe die Wärmepumpe jetzt den Vormittag lang mal beobachtet. Es ist schon krass, was die sich zwischendurch für den Kompressor an Strom zieht.
Habt ihr eine Idee, wie man darauf Einfluss nehmen kann?
Wie viel KW/h benötigt Deine Compress? Wenn ich bei mir kühle, läuft die WPLS nach dem Einschwingen mit ~1,4 kW und nimmt im laufe von ca 6h ca 9 kWh zu sich. Dabei gibt sie gut 40 kWh an Kälte ab (so ists heute bisher aktuell). Dadurch halte ich im Haus im 1. Stock (Mansarddach, “unterm Dach”) ~24 °C und im EG ~22-23 °C. Damit lässt es sich aushalten .
Ich finde den leicht gekühlten Boden recht angenehm - man hat sofort das Gefühl, dass es im Haus kälter ist (vgl. dem Gefühl des warmen Bodens im Winter).
Bei mir läuft die WP ab ca Mittag bis 1,5h vor Sonnenuntergang - da kann sie vom PV-Strom gespeist werden. Danach sind die Böden schön temperiert - das hält dann noch sehr lange an und “zieht” weiter Wärme aus der Luft über die Nacht. Als Schwellwerte nutze ich zum Aktivieren 20°C als number.thermostat_hc1_coolstart und als number.thermostat_hc1_hpminflowtemp die Taupunkttemperatur +2°C.
Das Innenmodul ist eigentlich für den Wohnraum gedacht um dort die Temperatur zu messen und die Feuchte zu überwachen. Bei mir ist es (zwangsweise) auch im wärmeren Heizungskeller angebracht worden, da ich die WP nachträglich zur Gasheizung dazu eingebaut hatte und kein Kabel von dort ins Wohnzimmer verlegt werden sollte/konnte. Einen negativen Effekt konnte ich bisher nicht feststellen. Da moderat gekühlt wird, konnte ich bisher auch keine negativen Effekte feststellen (Verteilerkästen und Böden trocken). Meine Erfahrung zeigt, dass der T-Ist-Wert des Innenmoduls mit der Restfeuchte verrechnet wird und der Taupunkt bestimmt wird. Durch eine höhere Temperatur ändert sich dann der berechnete Taupunkt. (Bei 52% und 25°C wird dann der berechnete Taupunkt vermutlich bei ca 14-15°C liegen - das ist schon recht “frisch” an den Füßen und würde bei meiner Familie zu Diskussionen führen). Ich habe den Rücklauf bei ca 19-20 °C - das ist gefühlt ok.
Was mich wundert, ist dass bei Dir die Heizung in den Heizmodus wechselt - bei den aktuellen Temperaturen braucht die das eigentlich doch nicht - bei mir ist der Heizbetrieb ab 10°C Außentemperatur eingestellt (mit 1h Vorlauf, im Fenster von 6 Uhr bis 20 Uhr).
Bzgl. der Aktuatoren habe ich meinen (Moes-Zigbee) Raumthermostaten jetzt im Sommer die Aufgabe gegeben, dass die Zieltemperatur 30°C ist - dadurch machen die alle auf, da die Zieltemperatur nicht erreicht werden kann. Dadurch bekommt die WP schön viel Masse zum Kühlen und kann gleichmäßig und für längere Zeit durchlaufen.
Hallo, ich bin auch beim Kühlen dran, soweit funktioniert das auch mit manuellem Setzen der Werte für Temp+Feuchte. Jetzt möchte ich für den erforderlichen Raumfühler einen HMIP-WTH2 einsetzen. Dazu benötige ich eine Automation zum Übertragen der Daten:
Ich kann keinen Bosch Sensor verwenden: Die Sensoren mit Feuchtesensor benötigen Kabel, welches nicht verlegt ist. Das Raumthermostat 1 würde wahrscheinlich per K30RF koppelbar sein, allerdings sind diese nicht aufstellbar, so dass ich eine Unterputzdose opfern müsste-da sie eine ziemliche Einbautiefe haben. Es passt halt überhaupt nicht, wenn man schon SmartHome eines anderen Herstellers hat. Ich möchte halt schon einen Raum zur Steuerung für die Kühlfunktion nutzen.
by HarryP: Zusammenführung Doppelpost (bei Änderungen oder hinzufügen von Inhalten bitte die „Bearbeitungsfunktion“ anstatt „Antworten“ zu nutzen)
Ich habe in den letzten Tagen nur wenig zeit gehabt, habe aber dazugelernt.
Meine Wärmepumpe kann im Kühlmodus das Warmwasser nur über die elektrische Zusatzheizung herstellen. Daher kamen die erhöhten Stromverbräuche, die mir aufgefallen sind.
Ich habe aber einen Schalter gefunden, mit dem ich Warmwasser den Vorrang einräumen konnte. Somit sollte nun das kühlen zugunsten der Warmwasserproduktion unterbrochen werden.
Den Sensor für “Kühlbetrieb ab” hatte ich ja schon gefunden. Das Gegenstück, ab wann geheizt werden soll war mir aber nicht bewusst bzw. bekannt. Das habe ich nun auch gefunden und den Wert auf momentan 12° reduziert. Somit wechselt die Wärmepumpe nicht direkt vom kühlen ins heizen. Auch nicht in der Nacht, wenn die Temperaturen etwas weiter abfallen. Nun wechselt sie in den Modus “aus”. Scheint also alles zunächst zu passen.
Was ich noch suche ist eine elegante Möglichkeit, die Vorlauftemperatur im Kühlbetrieb zu beeinflussen. Die Familie hat sich beschwert, dass der Boden zu kalt ist. Die Vorlauftemperatur lag zwischendurch bei 16°.
Alles was ich aber gefunden habe ist die Taupunktdifferenz. Manche Anlagen haben dafür wohl einen separaten Sensor, mit dem mit die minimale Vorlauftemperatur für die Kühlung setzen kann. So einen Sensor habe ich auch, aber nur für den Heizmodus.
Alles in allem hat mir ChatGPT sehr beim Verständnis, aber auch beim finden der richtigen Sensoren geholfen. Das war schon echt cool.
Dieses Dashboard ist bei meinen Experimenten entstanden:
Das Verhältnis von reingesteckter zu produzierter Energie fürs kühlen liegt bei 5 bis 6 zu 1. Dabei habe ich den Energieverbrauch bzw. die die Energieabgabe des Kompressors fürs küheln bewertet.