Hey.
Ich habe bei mir ein BKW mit insgesamt 4KWh Batterie Kapazität installiert. Um eine Nulleinspeisung zu realisieren reichen die 4 KWh aber nicht aus. Ab ca. 16 Uhr ist die Ladung oft 100% und der Bypass aktiv. Jetzt habe ich mir einen zusätzlichen AC Speicher (Marstek Venus E) bestellt. Suche gerade nach einer Lösung, dass der AC-Speicher mir nicht den DC-Speicher leer zieht, wenn dieser voll ist und nur noch den Überschuss einspeichert, wenn der Bypass geschaltet ist. Die DC-Geschichte funktioniert soweit ganz gut mit einem 3 EM von Shelly. Nur wie verhindere ich die gegenseitige Beeinflussung? Jemand eine Idee? Im Home Assistant habe ich eine Automation erstellt, die mir ein Schütz schaltet, wenn 100% Ladung erreicht sind und der Bypass aktiv ist. Aber wie binde ich den Marstek da ein?
Geräte: Shelly pro 3 EM,
Zendure Solarspeicher,
Marstek Venus E,
Home Assistant,
Gruß Bernd
Ich hatte auch mit dem Gedanken gespielt, mir eine Marstek AC Batterie zur meiner Huawei Anlage dazu zu stellen.
Tatsächlich ist das nicht ohne. Wenn beide Batterien gleichzeitig in Betrieb sind, werden sie sich beeinflussen.
Wenn, würde ich es so regeln, das beide Akkus nie gleichzeitig in Betrieb sind, also gleichzeitig entladen werden können. Also den AC Akku nur verwenden, wenn der BKW Akku leer und deaktiviert (Standby) ist.
Dem Marstek kannst du auch den Shelly 3EM Pro als Smart Meter zu weisen.
Hi
Zur Zeit habe ich die Idee, den Zähler mit einem Lesekopf auszustatten und bei negativer Einspeisung den AC-Speicher zu laden.
Lesekopf mit Tasmota leiht mir ein Kollege zum testen.
Also eher anders rum. Wenn der BKW Akku 100% hat und der Bypass “ein” ist, dann soll der AC-Akku laden. Sonst macht der Zusatzakku keine Sinn. 
Warum so kompliziert, wenn du für deinen Hausanschluss/Wohnunganschluss einen Shelly 3EM hast, brauchst du doch am Zähler nichts auslesen.
Der Marstek kann vom Shelly alle Werte bekommen und läd sich, wenn Überschuss vorhanden ist. Solange der Zendure nicht einspeist, ist das kein Problem. Fängt dieser an einzuspeisen, gehen die Probleme los. Also sollte generell nur ein Akku gleichzeitig aktiv sein.
Eine direkte (fehlerfreie) Direktauslesung des Zählers würde ich einer fehlerbehafteten Messung immer bevorzugen. Zumal es beim Shelly ja bekannte Probleme mit der Genauigkeit gibt.
Mein Gedanke als erster Ansatz dazu wäre … eine Regelung per Automation oder node-red. Diese müsste berücksichtigen:
- Marstek nur laden, wenn Akku-Zendure lädt oder Standby
- Marstek nur Entladen, wenn Battery-Level Zendure <= minSoc
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Nur wenn Zendure nicht aus dem Netz laden kann. Sonst könnte er einen Überschuss erkennen und sich über den Marstek aufladen.
Das Thema ist auf jeden Fall keine Kleinigkeit.
Hallo,
ich habe auch so eine Konstellation nur mit anderen Geräten (Anker und EcoFlow). Zuerst hatte ich das Ankersystem und habe dann mit dem AC Speicher von EcoFlow erweitert. Anfangs habe ich mir auch Gedanken darüber gemacht, wie sich die beiden Systeme wohl beim laden verhalten und sich gegenseitig beeinflussen könnten.
Ich habe es einfach angestöpselt, ausprobiert und beobachtet. Und - nix ist passiert! Beide Systeme funktionieren beim laden völlig unabhängig und beeinflussen sich überhaupt nicht!
Lediglich beim Entladen kommt es teilweise vor, gerade wenn sich größere Verbraucher zuschalten, das sich die Geräte aufschaukeln und es einen Moment braucht, bis sie sich aufeinander angepasst haben.
Aber mit den passenden Automationen, kann man dem sehr gut entgegenwirken.
Die Strommessung erfolgt über einen Shelly em3.
Ich würde es einfach ausprobieren.
Gruß Jonas
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Ich hab neben einem Bkw auch einen marstek am laufen. Und es funktioniert sehr wohl zusammen. Der marstek wird über modbus ausgelesen und über verschiedene Automationen gesteuert.
Der Zendure kann nicht aus dem Netz laden nur über DC Strom des BKW.
OK. Werde mal testen wie sich der Marstek verhält.
Der Zendure überwacht alle drei Phasen und steuert seine Ladung nach dem Verbrauch.
Wenn 800 Watt Solar zur Verfügung stehen und etwas 300 Watt im Haus gebraucht werden lädt er mit 500 Watt den Akku. Soweit so gut. Wenn den Zendure aber 100% erreicht hat speist er das Netz.
Und dieser Überschuss soll in den Marstek.
Wenn der Zendure einen Verbraucher (Marstek) erkennt, speist er ein, was eine Entladung des Zendure ergeben würde.
Kann mir eine zeigen wie die Automationen bei euch aussehen?
Vielleicht denke ich auch zu kompliziert. 
Ich glaube du denkst zu kompliziert.
Der Marstek wird mit ziemlicher Sicherheit nicht als Verbraucher erkannt. Denn er wird nicht, wie bei anderen Verbrauchern z.B. Waschmaschine, den Strom “fordern”, sondern nur das was als Überschuss erkannt wird nehmen.
Sonst wäre es ja so, das jeder AC Speicher, der in die Steckdose gesteckt wird sofort aus dem Netzt mit voller Ladeleistung lädt. In manchen Fällen kann das gewollt sein bei dynamischen Stromtarifen zum Beispiel. Ich weiß jetzt nicht, wie sich der Marstek verhält, deswegen würde ich es einfach ausprobieren.
Bei meiner Kombi ist es auf jeden Fall so, das der AC Speicher nicht als Verbraucher erkannt wird und nur mit dem Überschuss lädt.
Gruß Jonas
Ja du denkst zu kompliziert. Und ich muss @Jonas.DER widersprechen. Ab und zu wird der marstek als Verbraucher erkannt. Und dann wird, wenn nicht genug Überschuss vorhanden ist, der eine Speicher durch bzw über den anderen Speicher geladen.
Automationen kann ich dir zeigen, sind aber ja individuell für jeden Nutzer und seine Voraussetzungen. Ich weiß nicht ob dir das was helfen würde.
Ich hab kein zendure. Aber kannst du das System in ha auslesen und sehen, was zb gerade an solarleistung anliegt.
Dann könnte man dem marstek sagen, wenn zendure 100%, lade mit dem was an solarleistung da ist.
Das ist gar nicht so wild einen ac-speicher in eine PV Anlage zu integrieren. Du kannst die Sensorwerte PV-Anlage nutzen.
Mit ein paar Helfern kannst du aus PV Ertrag und und Einspeisung den Verbrauch bestimmen.
Weitere Helfer für die Lade und Entladefenster.
Dann kannst du eine einfache Automation bauen… wenn 200 Watt entladen wahr, ist… Aktion 200 Watt entladen..
Der AC Speicher macht dann nur eine Grobregelung…. Und die Feinregelung übernimmt dein hauptsystem….. somit bekommst du auch keine Schwingungen
Hallo.
Ich muss meine Aussage von vor ein paar Tagen in Teilen zurücknehmen und @Sabrina recht geben.
Ich habe gestern, aufgrund bewusst zugeschalteter Hoher Last, beide Systeme auf den Eigenverbrauch gestellt. (Beide Akkus versuchen den Eigenverbrauch zu decken)
Nach Beendigung der arbeiten habe ich vergessen, dieses wieder zurückzustellen. Nach einer kurzen Weile habe ich dann Festgestellt, das der EcoFlow AC durch den Anker DC aufgeladen wurde.
Warum dieses so passiert ist konnte ich nicht beobachten und hatte dieses vorher auch noch nie gesehen.
Wahrscheinlich weil meine ganzen Automationen das immer vorher abgefangen haben… 
Jetzt brauche ich noch eine, die dieses Phänomen definitiv verhindert. 
Schönen Feiertag
Jonas