Hi zusammen,
ich bin gerade über eine mobile 11-kW-Wallbox auf Amazon gestolpert, z. B. diese „dé Mobile Wallbox 11kW mit App“ bzw. ähnliche Modelle mit WLAN/App-Steuerung im Bereich grob 190–250 €.
Und jetzt mal provokant gefragt:
Warum zahlt man eigentlich 600–800 € für go-e, Fronius Wattpilot & Co., wenn es eine mobile 11-kW-China-Wallbox mit App, WLAN und offenbar Tuya-Anbindung für einen Bruchteil gibt?
Mein Gedankengang:
Ich habe eine PV-Anlage mit Fronius-System und überlege gerade, wie ich möglichst günstig PV-Überschussladen umsetzen kann. Der Fronius Wattpilot wäre natürlich die „saubere“ Lösung, kostet aber schnell Richtung 800 €. go-e ist auch cool, aber ebenfalls deutlich teurer.
Jetzt wäre die Idee:
Mobile 11-kW-Wallbox mit CEE16 + WLAN/App kaufen → über Tuya/Home Assistant einbinden → Ladeleistung dynamisch an PV-Überschuss anpassen → fertig ist der Low-Budget-Wattpilot?
Theoretisch müsste man über Home Assistant ja den aktuellen Netzbezug/Einspeisung vom Fronius auslesen können und dann den Ladestrom der Wallbox entsprechend setzen:
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PV-Überschuss hoch → Ladeampere rauf
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Netzbezug → Ladeampere runter
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Zu wenig Überschuss → Laden pausieren
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Optional mit Hausakku-Logik: erst Akku voll, dann Auto laden
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Optional manuelle Modi: „nur PV“, „schnell laden“, „billig laden nachts“
Der Mehrwert wäre brutal:
Statt 600–800 € für eine Marken-Wallbox zahlt man vielleicht 150–250 € und baut sich den Rest softwareseitig selbst. Gerade für Home-Assistant-Nutzer wäre das doch eigentlich ein extrem spannender Hack.
Aber genau hier kommen meine offenen Fragen:
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Kann man bei diesen Tuya-Chargern die Ampere wirklich zuverlässig per Home Assistant setzen?
Also nicht nur Start/Stopp, sondern live z. B. 6A, 8A, 10A, 13A, 16A? -
Wie stabil ist die Tuya-Integration wirklich?
Cloud-Abhängigkeit wäre unschön. LocalTuya wäre besser, aber vermutlich je nach Modell Glückssache. -
Kann das Ding nur 3-phasig oder auch sinnvoll 1-phasig?
Denn echtes PV-Überschussladen ist bei kleinerem Überschuss mit 3 Phasen schwierig. 3-phasig startet man oft erst bei ca. 4,1 kW, während 1-phasig schon ab ca. 1,4 kW interessant wird. -
Hat das Gerät einen sauberen DC-Fehlerstromschutz?
Also 6 mA DC-Erkennung bzw. relevante Schutztechnik, oder braucht man zusätzlich FI Typ B / Typ A EV? Bei 11 kW will ich keinen AliExpress-Toaster an der Hausinstallation hängen haben. -
Wie schaut es mit CE, Normen, Temperatur, Dauerlast und echter Sicherheit aus?
11 kW über Stunden sind kein Spielzeug. Wenn das Ding intern billig aufgebaut ist, spart man am falschen Ende. -
Hat jemand so ein Modell schon produktiv im Einsatz?
Mich interessieren echte Erfahrungswerte: App, Tuya, Home Assistant, Ladeabbrüche, Hitze, Phasenverhalten, Tesla/VW/Hyundai-Kompatibilität usw.
Genialer Low-Budget-PV-Überschuss-Hack oder klassischer Fall von „wer billig kauft, lädt zweimal“?

